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Foto: Wikimedia CC

Der italienisch – amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler ist neben den anderen bereits bekannten Autobauern nun ebenfalls weiter in den Verdacht  des Abgas-Betrugs unter die Beobachtung verschiedenster US-Behörden geraten, so berichtet dpa heute Morgen.

Am Dienstag kündigte der Hersteller Kooperation mit den Behörden an

In London veröffentlichte Fiat Chrysler einen Jahresbericht indem der Hersteller entlang verschiedenster Zivilklagen zudem weitere Ermittlungen gegen das Unternehmen  einräumen musste. Justizministerium, Börsenaufsicht SEC und die Generalstaatsanwälte mehrerer US-Gliedstaaten seien derzeit damit betraut den möglichen Abgasskandal zu prüfen. Fiat Chrysler wolle bei allen zulässigen Anfragen kooperieren, gab der Hersteller bekannt.

US-Umweltbehörde EPA ermittelt seit Januar wegen manipulierten Abgaswerten

Die US-Umweltbehörde EPA bekanntgegeben, dass sie auch Fiat Chrysler wegen möglicherweise manipulierten Abgaswerten überprüfen werde. Konkret gehe es um die Angaben zum Ausstoss des Schadstoffs Stickoxid bei rund 100000 Dieselfahrzeugen. Anders als bei VW z.B. sei eine illegale Software zur Abgaskontrolle aber nicht gefunden worden.

Der Konzern widersprach den Vorwürfen und ist der Auffassung, sich mit seiner Abgastechnik im legalen Rahmen zu bewegen. Einige Automobilexperten sahen durchaus vergleichbare Handlungen zum Abgasbetrug des Rivalen VW, der für seinen Abgasbetrug in Amerika mit Strafzahlungen und Klagen von mehr als 20 Milliarden Euro büsst. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne versicherte jedoch:

„Wir haben keinerlei Betrug begangen. Wer uns mit dem deutschen Unternehmen vergleicht, hat etwas Illegales geraucht“,

sagte der Manager Marchionne sehr salopp italienischen Medien.

Auch in Deutschland Streit um Abgaswerte

Die Konzernspitzen gaben nach den Anschuldigungen der US-Behörden rasch Manipulationen zu, außerdem ist die Anzahl der betroffenen Autos bei ihnen deutlich höher.

Auch in Deutschland herrscht seit einiger Zeit Streit um eventuell gefälschte Abgaswerte bei Fiat Chrysler. Die deutsche Regierung beruft sich auf Daten des KBA. Auch die EU-Kommission forderte Italien mehrfach auf, den Sachverhalt zu überprüfen. Ende Januar hatte die EU mit einem Vertragsverletzungsverfahren gedroht, wenn die Italiener keine Aufklärungsleistungen im Abgasstreit zur Verfügung stellen.


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