Autobatterie Ausfall bei niedirgen Temperaturen

Foto: Johnson Controls

Wenn Sie dieser Zeilen hier aus Ihrem Büro oder vom Arbeitsplatzs aus lesen, dann werden Sie heute morgen vermutlich mit dem eigenen Auto angereist sein. Als Pendler haben Sie dieser Tage nicht selten Probleme mit den zunehmend tiefen Temperaturen. Allerdings denken die meisten Autobesitzer erst dann an ihre Autobatterie, wenn der Motor nicht mehr startet, weil die Autobatterie den Geist aufgegeben hat.

Leere Batterie ist keine Seltenheit bei extremen Temperaturen

Eine leere Batterie ist für diese Jahreszeit jedoch keine Seltenheit. Schließlich ist bei jeder dritten Autopanne eine Autobatterie oder die Elektrik verantwortlich. Eine funktionierende Autobatterie reduziert das Ausfallrisiko erheblich, vor allem dann, wenn die Temperaturen unter 0 Grad fallen.

„Extreme Temperaturen, unregelmäßige Fahrzeugnutzung, Kurzstreckenfahrten und das Fahrzeugalter wirken sich auf die Startkraft einer Batterie aus“, sagt Dr. Christian Rosenkranz, Entwicklungsleiter beim Batteriehersteller Johnson Controls.

Die vier häufigsten Gründe für einen Batterieausfall und wie man eine Panne vermeidet:

  1. Extreme Temperaturen vermeiden

Auch an heißen Sommertagen führen hohe Temperaturen unter der Motorhaube dazu, dass die Autobatterie an Energie für Startkraft verliert. Auffallen wird das Problem jedoch häufig erst dann, wenn der Motor schon nicht mehr startet, deshalb sollten Sie nachfolgende Tipps beachten, um einen Ausfall durch Temperturen zu vermeiden:

Stellen Sie Ihr Auto nach Möglichkeit nicht in die pralle Sonne und lassen Sie die Batterie regelmäßig auf Spannung. Entsprechende Prüfgeräte sind heute schon günstig zu erwerben.

Da die Autobatterie heutzutage häufig mit anderen elektrischen Fahrzeugkomponenten verbunden ist, sind bei einem Batteriewechsel nicht selten Spezialwerkzeuge und besondere Fachkenntnisse nötig.

Lassen Sie sich entsprechend beraten und versuchen Sie keine Alleingänge wenn Sie nicht selbst versiert sind.

  1. Nicht regelmäßige Fahrzeugnutzung

Autos verbrauchen auch im Stand Energie, die sie aus der Batterie beziehen. Ausstattungen, wie Alarmanlagen, Türschlösser, Keyless-Go-Funktion und Navigationssysteme brauchen auch dann Energie, wenn das Auto geparkt ist.

Wenn Ihr Auto für mehrere Wochen ungenutzt in der Garage gestanden hat, reicht die Leistung der Batterie möglicherweise nicht mehr aus, um den Motor zu starten. Diese Ausfallerscheinungen tretten bei kaltem Wetter und bei älteren Batterien häufiger auf.

Indem Sie Ihr Auto einmal pro Woche für mindestens 10 Minuten fahren, können Sie diese Startprobleme meistensvermeiden.

 

  1. Vermehrte Kurzstreckenfahrten

Wenn Sie häufig kurze Strecken fahren, kann die Lichtmaschine die Batterie nicht vollständig aufladen. Vor allem im Winter tragen starke Verbraucher, allen voran die Heckscheibenheizung und die Sitzheizung, zu einer besonders schnellen Entladung der Batterie bei.

Unternehmen Sie daher mit Ihrem Auto am besten einmal pro Monat eine längere Fahrt, damit die Batterie wieder vollständig aufgeladen wird und Sie auf der sicheren Seite sind.

  1. Höheres Fahrzeugalter

Grundsätzlich kann man sagen, je älter das Fahrzeug, desto deutlicher sinkt die Batterieleistung, da Korrosion und Sulfatierung ein vollständiges Aufladen der Batterie verhindern.

Autofahrer sollten ihre Batterie daher regelmäßig überprüfen lassen, um einen ordnungsgemäßen Ladezustand und eine hohe Leistung zu gewährleisten.


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