2006er Porsche Cayenne 4.5 Turbo S als günstiger Gebrauchtgeländewagen

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2006er Porsche Cayenne 4.5 Turbo S als günstiger Gebrauchtgeländewagen

Das Team von Autoankauf Online erhält häufig von zufriedenen Kunden die Anfrage, ob unser Autoankauf-Außendienst nicht einmal Ausschau nach guten Gebraucht-Geländewagen halten könnte. Dieser Autoankauf mit speziellem Auftrag hat dazu geführt, dass wir uns den Markt in den letzten Jahren genauer angeschaut haben. Ob der Kauf von gebrauchten Geländewagen lohnt, hängt dabei, wie bei jedem Autokauf von den angesetzten Parametern bzw. angestrebten Zielen ab. Wesentlich für den Mehrwert ist natürlich auch das Segment, indem das Fahrzeug angekauft werden soll.

Luxus-Geländewagen – z.T. hoher Wertverlust bei gleichbleibend hohen Betriebskosten.

Wer als Privatkunde mit dem Kauf eines gebrauchten Geländewagens liebäugelt, der wird in aller Regel zu Fahrzeugen aus dem Luxussegment tendieren. Hier fallen die Preise derzeit nämlich wie ein unwetterartiger Regen vom Himmel. Ein vollausgestatteter Porsche Cayenne GTS älteren Baujahres mit einer Laufleistung von 185.000 km ist schon zu einem Preis von rund 26.000 Euro zu haben. Das entspricht einem Werteverlust von mehr als 100.000 Euro in einer Zeit deutlich unter 10 Jahren. Bei noch höheren Laufleistungen und nicht in der GTS Variante, sind für die Geländewagen von Porsche sogar Preise ab 9.900 € realisierbar.

Angesichts des hohen Werteverlustes möchte man als Privatkunde meinen, dass sich ein solcher Kauf natürlich mehr als lohnt. Schließlich hat der Erstbesitzer für den Geländewagen einmal ein Vermögen bezahlt. Doch gerade bei Autos dieser Kategorie sollte man von dem Kauf auch die Folgekosten bedenken. Geländewagen von Porsche, Mercedes oder Jeep und Land-Rover sind zwar vollausgestattete Schlachtschiffe mit dem höchsten Anspruch an Luxus und Komfort, sie wiegen aber auch dementsprechend viel und verbrauchen daher z.T. noch Unmengen an Sprit.

Schwerer Geländewagen = hoher Sprittverbrauch

Ein Porsche Cayenne S mit Tiptronic Schaltung verbraucht, bei kombinierter Betrachtung, rund 13.5 Liter Super Plus. Kombiniert wohlgemerkt und nach Herstellerangabe. Wer hier sportlich fahren möchte und so richtig in die Pedale tritt, dürfte ohne Probleme den Verbrauch auch verdoppeln können. Ein sportlicher Ausflug mit dem Geländewagen kann hier sehr schnell, sehr teuer werden. Ein Aspekt, der daher vor dem Kauf von gebrauchten Geländewagen berechnet werden sollte, ist daher der Spritverbrauch. Der Nutzwert der Geländewagen in der Stadt ist ohnehin nicht gegeben. Wer dann noch im Stadtverkehr auf einer Spritvernichtungsmaschine sitzt, wird es wie gesagt schwer haben, sich langfristig am „günstigen“ Gebrauchtgeländewagen zu erfreuen.

Ein weiterer wichtiger Kostentreiber sind die Preise für die Instandhaltung für die Fahrzeuge. Die ultrastarken PS-Monster müssen letztlich auch standesgemäß gewartet und gepflegt werden, um langfristig sicher über die Straßen zu rollen. Teuerster Zeitgenosse dürfte dabei der Porsche Cayenne sein, dicht gefolgt von den Wartungs- und Werkstattkosten bei Mercedes. Hier gibt es auch keine Faustformel zu beachten. Es ist einfach alles teuer. Die Verschleißteilwartung von Bremsen etwa, ist bei klassischen Fahrzeugen keine große Sache. Bei den schweren Geländewagen hingegen werden sie nicht selten zur Kostenfalle. Vor allem Keramikbremsen gehen unfassbar ins Geld. Ein Satz Keramikbremsklötze schlägt mit mindestens 1300 Euro ins Kontor. Keramikbremsscheiben hingegen kosten fast soviel wie der Anschaffungspreis des Gebrauchten. Knapp 3500 Euro kosten Keramikbremsscheiben. Und zwar nicht für das komplette Fahrzeug, sondern pro Stück (!). Experten sprechen zwar davon, dass man Keramikbremsanlagen im Alltagsgebrauch nicht verschlissen bekommt, die Praxis spricht aber eine deutlich andere Sprache. Sobald die Bremsen älter werden, beginnen Sie zu pfeifen und quietschen und empfehlen sich für einen Wechsel. Dieses sollte bei einem guten gebrauchten Geländewagen auch machbar sein, soll sich der Kauf auch lohnen.

Fazit: Der Ankauf von guten gebrauchten Geländewagen lohnt sich gerade bei den teuren Luxus-Geländewagen in der Regel nur bedingt. Zwar ist der Werteverlust auf den ersten Blick verlockend, doch zehren die Folgekosten, wie andeutungsweise aufgezeigt, diesen Vorteil wieder auf. Für professionelle Autoankäufer hingegen, lohnt der Ankauf von Geländewagen für den Export. Der Verkauf dieser Fahrzeuge in Länder, die keine derartig hohen Steuerbelastungen auf Treibstoff haben ist auch heute noch lukrativ. Hier spielt sich der hohe Wertverlust dann besonders positiv für die Käufer aus. Einzige Genugtuung: Auch im außereuropäischen Ausland kosten die Originalersatzteile ungefähr soviel wie in Deutschland. Die Folgekosten bleiben also auch da auf stabilem Niveau.

[Foto: Creative Commons Lizenz by Kobac on Wikimedia]

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