Screenshoot Peugeotwebsite

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Während wir im Autoankauf Magazin darüber berichteten, welche Autos zur Kategorie „Alltagstauglichste Gebrauchtwagen“ zählen und wir uns im Wesentlichen auf Fahrzeuge der Marke Toyota einigten, soll es heute um französische Autos im Allgemeinen und um Peugeot im Besonderen gehen. Die Fahrzeugpalette von Peugeot richtet sich seit vielen Jahren an ein junges und vor allem mittelständisches Kundenklientel. Vom Peugeot Kleinwagen bis hin zum großen Kombi hat der Konzern, ähnlich wie auch Citroën, für so fast jeden etwas im Programm. Eine Ausnahme bildet bei Peugeot nur das Angebot der Cabrio Fahrzeuge, der Reihen 206cc, 307cc und aktuell 308cc, die aber – folgt man aktuellen Gerüchten – eingestellt werden sollen. Die Gründe hierfür sind zumindest für den Laien nicht augenscheinlich. Auf der Straße sieht man Peugeot Cabrios häufig. Vor alle die kleineren 206er CC-Modelle sind zumindest dem Anschein nach ein Verkaufsschlager. Über die Gründe, warum Peugeot die Cabrios einstellt, lässt sich nur spekulieren. Aus Sicht von Marketing und Vertrieb könnten dem Konzern die saisonalen Absatzchancen (Also der Verkauf von Cabrios nur von Frühjahr bis zum Herbst) zu schaffen gemacht haben. Zwar werden Cabrios der unteren Mittelklasse nachgefragt, sie kosten aber vermutlich erheblich mehr in der Forschung und Entwicklung. Vielleicht ein Grund, warum Citroën als Konzernschwester kein ObenOhne Modell im Angebot hatte.

Traumhafte Autos mit z.T. katastrophaler Fehleranfälligkeit.

Es gibt sie schon, die Kunden, die voll und ganz mit der französischen Eleganz zufrieden sind. Und es gibt solche Kunden, die zwar gegen die Eleganz nichts einzuwenden haben, ihr Fahrzeug aber fordern und deshalb auf Zuverlässigkeit angewiesen sind. Und eben genau von dieser Zuverlässigkeit werden die Besitzer in der Regel herb enttäuscht. In den schlimmsten Fällen fangen die Probleme bereits nach 30000 km an. Nach 80.000km ist bei den CC Modellen oft eine neue Kupplung fällig. Das hydraulische Cabriodach bleibt z.T. in mitten des Öffnungsprozesses stehen. Ein manuelles Schließen funktioniert nur, wenn man Profi ist und dazu noch über Superkräfte verfügt. Denn das Dach ist unfassbar schwer. Bei höheren Laufleistungen ab 120.000 km kann den Besitzer auch schon einmal ein Getriebe- oder Motor-Totalschaden ereilen und das bei wohlgemerkt scheckheftgepflegten Autos.

Das eher schleche Image, der aus Designgesichtspunkten tatsächlich schönen Autos, hat sich inzwischen auch in der Fachpresse herumgesprochen. Peugeot rangiert hier abgeschieden auf dem letzten Platz in Punkto Verarbeitung und Zuverlässigkeit. Für Dienstreisende und Unternehmen sind die Fahrzeuge für viele Entscheider vermutlich daher eher ungeeignet. Das war im übrigen schon früher so. Als der Autor dieser Zeilen sich von seinem mühsam abgesparten Geld sein Traumauto gönnte.

 Citroën hatte extreme Probleme mit der Hydraulik 

Ein Citroën XM sollte es sein. Gekauft wurde ein Fahrzeug, dass nicht beim Autoankauf stand, sondern beim Händler. Dort ist es als ein Firmenrückläufer zurückgekommen. Der Wagen in absoluter Vollausstattung war einmal ein gebrauchtes Geschäftsführerfahrzeug. Schwarze Ledersitze und die so begehrte komplette Hydraulikausstattung, die dieses Auto so begehrenswert machte. Die hydraulische Federung sollte dafür sorgen, dass man wie auf einem Luftkissen über die Straße schwebt. Das hat bestimmt auch mal funktioniert. So kurz nach Auslieferung oder in der Werbung. Nach dem Kauf des Fahrzeuges funktionierte es auch noch aber wohlgemerkt nicht mehr lange.

Aber nochmal zurück zum Gebrauchtwagenkauf. Das Fahrzeug hatte damals knapp 35.000km auf dem Tacho und bereits einen Austauschmotor. Damals habe ich das nicht hinterfragt, heute weiß ich warum. Weil der erste Motor mit einer Laufleitung von 35.000 km bereits kaputt war (!). Nach dem Kauf ging dann auch so ziemlich alles weitere kaputt, was kaputt gehen konnte. Die Hydraulik war wie angesprochen als erstes defekt. Erst funktionierten die Fahrprogramme nicht mehr, dann wurde das Leitungssystem undicht. Unzählige Werkstattbesuche folgten. Teuer war es auch. Dann gingen die Fensterheber kaputt. Das Schiebedach schloss nicht mehr und ließ sich dann irgenwann schlicht nicht mehr öffnen. Gleiches gilt für den Kofferaumdeckel. Irgenwann dann fielen die Scheiben auf der Autobahn einfach in die Tür. Die Kupplung ging kaputt, die Lichtmaschine auch.

Nachdem ich den kompletten Wagen mit knapp 9ooo DM komplett neu ausgestattet hatte, riss der Motorzahnriemen  und zerstörte auch den neuen Austauschmotor. Immerhin nach 90000km.  Direkt danach entschied ich mich nochmal für ein Fahrzeug von Peugeot. Einem 307cc. Das war ebenfalls ein Fehler, denn schon nach 70.000 km war eine neue Kupplung fällig. Die Dachelektronik ist komplett neu. Fehlerfrei war der Wagen dazu nie. Die Meldung: „Abgassystem defekt“ begleitet mich seit den ersten 500km.

In der Summe kann ich subjektiv nur festhalten, dass man sich solche Fahrzeuge, so schön sie auch sind, nicht kaufen sollte.
Außer man hat genug Geld und vor allem starke Nerven.

Wir bei Autoankauf Online kaufen Ihren Peugeot aber zu Höchstpreisen gerne an, ohne Sie nachher dafür zu verfluchen:-)

Foto: Screenshoot der aktuellen Firmenhomepage]


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