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Die Spritpreise sind so günstig wie noch nie

Wie billig kann der Sprit noch werden?

Wenn wir derzeit an den Tankstellen vorbeifahren, dann haben wir genau wie früher eine emotionale Reaktion zu verzeichnen. Nur, dass wir uns derzeit nicht ärgern, sondern wir wundern uns über die Preistafel, die seit dem Herbst unaufhaltsam und stetig günstigere Spritpreise anzeigt. Der Mineralölpreis befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit zwölf Jahren. Und mit seinem Absturz sind auch die Spritpreise gefallen. Der Diesel, eine Spritsorte, die seit jeher immer als günstigste Variante in der Presse vorgestellt wird, kostete laut ADAC durchschnittlich 97 Cent pro Liter. So langsam stellt sich die Frage, wie weit der Preis noch fallen kann.

Allen Hoffnungen zum Trotz begrenzt in Deutschland irgendwann die Steuer den Preisverfall. Die frühere Mineralölsteuer, die heute Energiesteuer heißt, will und muss schließlich bezahlt werden. Und wer die einzelnen Preisbestandteile des Spritpreises einmal analysiert, wird feststellen, dass die Steuer nun einmal den Löwenanteil ausmacht. Genau genommen sind es rund zwei Drittel des Spritpreises. Das unverschämte an der Steuer? Die Energiesteuer wird stets fix fällig. Das heißt, ihr prozentualer Anteil wird bei extrem fallenden Preisen relativ immer größer.

Wie die Redaktion der Zeitung der ZEIT vorrechnet, läge der Spritpreis selbst dann noch bei rund 92 Cent, wenn es den Sprit auf den Weltmärkten zum Nulltarif gäbe. Diesel Kraftstoff wäre etwas günstiger zu haben, würde aber theoretisch – abzüglich der Handlingskosten – immer noch 71 Cent kosten.

Der Preis ist deshalb etwas günstiger, weil auf Diesel-Kraftstoff weniger Steuern erhoben werden, als auf Benzin.

Tankstellen verdienen oft nur einen Cent pro Liter.

Mit dem Vertrieb von Kraftstoffen wie Benzin und Diesel verdienen die Tankstellen oft nur einen Cent pro Liter. Dabei ist es egal, ob der Preis für den Endkunden gerade hoch oder niedrig ist. Endkunden sollten sich aber derzeit nicht von den günstigen Preisen blenden lassen und ihr Tankverhalten trotzdem weiterhin kontrollieren. Regel Nummer eins ist dabei stets zu bestimmten Tageszeiten zu tanken.

Rein statistisch betrachtet, sind die Preise am Abend im Vergleich zu anderen Tageszeiten am Günstigsten. Freie Tankstellen bleiben auch in Zeiten des günstigsten Sprits noch die billigsten Tankstellen. Es lohnt sich daher sicherlich den einen oder anderen Kilometer weiter zu fahren.


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