Ein schönes Nutzfahrzeug: Der VW Amarok
VW Update: Kaum Veränderungen im Stickstoffausstoß, dafür leicht erhöhter Spritverbrauch.

Wie Autoankauf Online vor ein paar Wochen ausgiebig berichtete, ist und war der VW Pickup Amarok vom Abgasskandal betroffen. Volkswagen rief demzufolge die knapp 8000 zugelassenen Fahrzeuge in die Werkstatt, um die Softwaremanipulation, die Einfluss auf die Abgasemissionen der Dieselfahrzeuge genommen hat, zu entfernen und ein neues Softwareupdate einzuspielen. Dieses sei nun vollzogen worden. Die Redaktion von Auto Motor und Sport hat sich nun die Mühe gemacht und einmal nachgesehen, welche Auswirkungen das benannte Softwareupdate auf die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge hat.

Das Ergebnis war zu erwarten. Die Tester fanden heraus, dass der NOx-Ausstoß des Amarok Pick-ups konstant bleibt, der Verbrauch allerdings spürbar erhöht sei. Wahrscheinlich um die Objektivität bei dem Test nicht zu beeinflussen, haben sich die Tester die Amarok Fahrzeuge nicht beim Hersteller besorgt sondern über den Privatweg bei der Leserschaft ausgeliehen. Beide Autos werden vom 2L TDI EA189-Motor mit 163 PS angetrieben und waren von der viel Sagen umwobenen Schummel Software betroffen.

Wie verhält sich der VW Amarok nach dem Softwareupdate?

Der Pickup von Volkswagen verhält sich nach dem Softwareupdate eigentlich glücklicherweise entgegen der Erwartungen bzw. Befürchtungen der Nutzer. Während bei einem getesteten Amarok die PS Zahl leicht anstieg, bleib Sie bei dem anderen konstant. Gleiches lässt sich auch über die Drehzahlergebnisse sagen. Auf den Stickoxidausstoß hat die geupdatete Software ebenfalls kaum messbare Auswirkungen. Die Amarok- Fahrzeug  kamen auf der Testrunde vorher wie nachher im Schnitt auf 1,5 g NOx pro Kilometer.

Einziges Manko: Der Verbrauch steigt in „freier Wildbahn“ spürbar.  

Abseits des Prüfstandes, unter Realbedingungen auf der Straße, ist hingegen schon eine Auswirkung spürbar. Die Amarok Pick-up’s verbrauchen im Schnitt rund einen halben Liter mehr Sprit auf hundert Kilometer, was für die Kunden in Deutschland sicherlich einen Unterschied machen wird. Man kann sich durchaus vorstellen, dass einige Kunden den Mehrverbrauch so einfach nicht hinnehmen werden und möglicherweise gegen Volkswagen klagen.

Die Redaktion von Auto Motor und Sport weist aber darauf hin, dass die gemessenen Mehrverbräuche aller Voraussicht nach schon ein Maximum darstellen, da alle Nachfolger bereits über eine verbesserte Aerodynamik verfügen, die sehr wahrscheinlich auch den Mehrverbrauch etwas eindämmt. Was allerdings mit dem Test klar wird ist, dass auch mit dem Update der Umwelt nicht wirklich geholfen ist.

Wer sich das Ganze einmal genauer ansehen möchte, der kann sich die heute am Kiosk erscheinende Auto Motor und Sport Zeitschrift kaufen. Da gibt es dann ausführlichere Infos zu der Thematik.

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