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AUTO BILD Abgasrückführung von Softwareupdate betroffen?

Foto: obs/Bildrechte: AUTO BILD

Autoankauf Online Leser werden sich noch erinnern: Zu Beginn des letzten Jahres rief Volkswagen seine Mogelpackungen zurück in die Werkstädten der Bundesrepublik. Zum Ärger vieler berufstätiger Autofahrer, die Zeit und Mühe auf sich nehmen mussten, um einen Fehler auszumerzen, der, das scheint nun evident zu sein, absichtlich eingebaut wurde.

Bei dem Rückruf sollten alle VW-Diesel mit Manipulationssoftware ein Softwareupdate bekommen, das die Autos auf einen Stand bringt, der nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Ein Umstand, der wie oben angesprochen, schon viele Autofahrer verärgert hatte. Neben der Vermutung, dass die geupdateten Fahrzeuge mehr Sprit verbrauchen, bringt AUTO BILD in der aktuellen Ausgabe 8/2017, die am  24.2.2017) erscheint eine weitere mögliche Folge des Updates auf die Agenda.

Abgasrückführung der betroffenen Modelle könnte früher kaputt gehen.

So mehren sich die Hinweise, dass nach dem Softwareupdate die Abgasrückführung bei den betroffenen Modellen schneller verschleißen könnte. Die Abgasrückführung leitet über ein Ventil einen Teil der Abgase zurück in die Brennräume und senkt so den Stickoxid-Ausstoß. Dabei erhöht sich jedoch der Rußpartikelausstoß; infolgedessen kann es zu Verkrustungen der Abgasrückführung kommen. Die mögliche Konsequenz: Der Motor schaltet ins Notlaufprogramm oder lässt sich nicht mehr starten. Während VW von Einzelfällen spricht, zeichnet der Düsseldorfer Rechtsanwalt Tobias Ulbrich ein anderes Bild: Allein in seiner Kanzlei seien bei mehr als 50 Mandanten Teile des Abgasrückführungs-Systems unmittelbar oder kurz nach dem Update ausgefallen.

VW versucht angeblich Rückabwicklungen durch Softwareupdate zu verhindern

Die anfallenden Kosten für den Austausch des Bauteils bei VW belaufen sich je nach Modell auf 700 bis 1.700 Euro. Häufig zeigt sich VW allerdings kulant und übernimmt die Kosten, auch wenn das Auto schon älter ist. „VW tut alles, um zu verhindern, dass Kundenbeschwerden über mögliche Folgeschäden des Updates in die Öffentlichkeit gelangen“, so Tobias Ulbrich. Das nämlich gefährde den Rückruf, den VW unbedingt durchziehen will.

Denn wer per Update nachbessern lässt, für den ist die Rückabwicklung des Kaufvertrags viel schwieriger.

 


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