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Richtiges Verhalten im Stau

Eine bislang unveröffentlichte Universitätsstudie bringt derzeit ans Tageslicht, was wir hier in der Redaktion schon längere Zeit vermutet hatten. Im Kern geht es um die Handynutzung am Steuer, die per se in Deutschland ja verboten ist. Dennoch sieht man immer wieder Menschen mit Ihrem Handy während der Fahrt telefonieren, whats-app‘en oder nostalgisch SMS’en.

Die Studie der TU Braunschweig deckt nun die Handynutzungsszenarien in einem Vergleich von Handynutzung im Stadtverkehr und auf der Autobahn auf. Dabei bezieht sich die Studie auf den Automobilverkehr in Deutschland.

Mehr Handynutzung auf der Autobahn als im Stadtverkehr.

Das Ergebnis: Auf den deutschen Autobahnen benutzen die Fahrer häufiger Ihr Mobiltelefon als im Stadtverkehr. Darüber hinaus kann die Studie herausarbeiten, dass nicht das Telefonieren zu Hauptablenkung gehört sondern vielmehr das Tippen von Nachrichten. Das dies einmal so kommen wird, vermuteten wird als vor ein paar Jahren das Telefonieren im Auto verboten wurde. Ausgeschlossen war damals explizit nur das Telefonieren, wer sodann eine SMS schreibt war zu diesem Zeitpunkt auf der absolut sicheren Seite, weil er ja eben nicht telefonierte. Eine gefährliche Gesetzeslücke zumal das Schreiben am Steuer wesentlich mehr vom Verkehrsgeschehen ablenkt als das Telefonieren.

Die häufigste Ablenkung, während der Autobahnfahrt ist neben Rauchen, Trinken und Essen mit 5,8 Prozent tippen. Nur mickrige 1,5 Prozent telefonieren mit dem Handy/ Smartphone am Ohr. Der Vergleich zum Stadtverkehr lässt dabei aufhorchen: Bei Fahrten im langsameren Stadtverkehr chatten oder simsen nur 2,3 Prozent, und nur 1,4 Prozent nutzen das Smartphone am Steuer zum echten Telefonieren. Die Studien Initiatoren sind der Auffassung dass bei  100 km/h und noch höheren Geschwindigkeiten die Gefahr deutlich größer in einen Unfall zu geraten. Stichwort: Blindflug

„Bei den hohen Geschwindigkeiten auf den Autobahnen fährt man da schnell 50 oder 100 Meter blind“, so der Leiter der Studie Mark Vollrath.

Überprüfung von 2022 Autofahrern auf der A2

Als Datengrundlage beobachteten die Wissenschaftler rund 2022 Autofahrer, indem sie neben ihnen auf der A2 zwischen Hannover – Helmstedt fuhren.

Grundsätzlich überrascht die verstärkte Handynutzung auf der Autobahn nicht, zumal Autofahrer sicherlich davon ausgehen, dass der meist gerade Straßenverkauf mehr Sicherheit bei der Handynutzung bietet, als der doch durch viele Störungen, Ampeln und Fußgänger unterbrochene Stadtverkehr. Die höhere Geschwindigkeit wird dabei vermutlich unterschätzt.

Inwieweit die Gefahren tatsächlich größer sind, liefert die Studie jedoch nicht in Ihrem Ergebnis mit. Sie wäre auch schwierig zu beantworten. Subjektiv und als täglich aktiver Autofahrer, war das Ergebnis so erwartbar. Ebenfalls subjektiv würden wir als Redaktion behaupten, dass das Telefonieren im Stadtverkehr deutlich gefährlicher ist, weil schlicht mehr Störimpulse auf den Verkehr einwirken.


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