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TÜV-Report 2017

Dass deutsche Autos nicht die Schlechtesten sind, das haben wir bereits des öfteren in den verschiedensten Rankings erfahren. Der TÜV Report hin gegen ist dabei aber nochmal eine verlässlichere Ressource, wenn es darum geht Informationen rund um den Qualitätszustand der am Markt angebotenen Fahrzeuge zu erhalten. Der aktuelle TÜV Bericht 2017 wird heute in Berlin vorgestellt.

Wartung erhöht den Qualitätszustand strukturell

Ein großer Anteil an dem allgemein verbesserten Fahrzeugzustand sind die engmaschigen Wartungsintervalle in den Fach- und Vertragswerkstätten. Gut gewartete Fahrzeuge, und viele Leasingfahrzeuge und Jahreswagen, fallen bei der Hauptuntersuchung seltener durch. Beim TÜV Report 2017, haben sich daher die Mängelquoten deutlich verringert.

Sinkende Mängelquoten

Die Quote der erheblichen Mängel verringert sich um 2,9 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Die Anzahl der geringen Mängel bleibt mit 13,5 Prozent (13,6 Prozent in 2016) beinahe gleich. Die unangefochtenen Gewinner beim TÜV Report 2017 sind die zugebenermaßen nicht günstigen Mercedes GLK und Porsche 911.

„Das stetig wachsende Plus bei der Sicherheit unterstreicht den hohen Stellenwert der Hauptuntersuchung (HU) für die Verkehrssicherheit insgesamt“, sagt Patrick Fruth, Sprecher der Geschäftsführung der TÜV SÜD Auto Service GmbH, und fügt hinzu: „Die Vorreparaturen und Inspektionen der Kfz-Werkstätten tragen wesentlich mit zu diesem Erfolg bei.“

Neufahrzeuge werden grundsätzlich besser gewartet

Bei Neufahrzeugen verlassen immer mehr KFZ die Prüfgassen völlig ohne Mängel: 66,7 Prozent im Vergleich zu 63,7 Prozent. Die Quote der Fahrzeuge, die als verkehrsunsicher aus dem Verkehr gezogen werden müssen, ist seit Jahren gleich: 0,1 Prozent. Fruth zum Gesamtergebnis: „Gerade die Zwei- bis Dreijährigen haben sich ordentlich verbessert – hier zeigt sich die regelmäßige Wartung, beispielsweise von Leasingfahrzeugen. Trotzdem: 20 Prozent der Fahrzeuge kommen immer noch mit erheblichen Mängeln zur HU, und das obwohl der Prüfungstermin bekannt ist.“

Deutsche Premiumhersteller gewinnen das Rennen

Selbstverständlich sind die Premiumhersteller beim TÜV-Report wieder ganz vorn dabei. Gewinner in diesem Jahr sind der Mercedes GLK und der Porsche 911 – beide mit 2,1 Prozent Quote der erheblichen Mängel bei allerdings sehr unterschiedlichen Laufleistungen: 52.000 Kilometer bringt der Gelände-, 29.000 Kilometer der Sportwagen auf die Uhr. Der GLK war im Vorjahr noch auf dem zweiten Platz. Der Gewinner aus dem letzten Jahr, die Mercedes B-Klasse verweilt – immer noch gut – auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei befindet sich ebenfalls ein Auto aus Stuttgart. Die A-Klasse von Mercedes macht hier das Rennen.

TÜV Report ist angesehene Datenquelle

Jedes Jahr wird der angesehene Report vom Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) veröffentlicht. Er ist einer der wichtigsten unabhängigen Ratgeber für Autofahrer und insbesondere Gebrauchtwagenkäufer und Autohändler.

In den Report fließen die Hauptuntersuchungsergebnisse aller TÜV-Gesellschaften in Deutschland ein. Das waren für den Report 2017 insgesamt 8,9 Millionen Hauptuntersuchungen im Zeitraum Juli 2015 und Juni 2016. TÜV SÜD hat als größter HU-Anbieter rund 5 Millionen Resultate aus seinem Marktgebiet Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Hamburg beigesteuert.

Foto: TÜV SÜD AG


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