Foto: ADAC

Weihnachtszeit ist Winterurlaubszeit und die allermeisten unserer Leserschaft bereitet sich vor auf den Weg in den Schnee. Im Ruhrgebiet sieht es derzeit leider nicht danach aus, als gäbe es weisse Weihnachten dieses Jahr. Daher werden die allermeisten zum Auto greifen, um in höhergelegene Gefilde zu fahren, wo es eine Schneegarantie gibt. Der günstigste und bei weitem auch bequemste Weg samt Skiausrüstung in den Urlaub zu kommen, ist natürlich das eigene Auto.

Vorsicht vor ungesicherten Gegenständen im Fahrzeug

Doch der Weg in Schnee mit dem eigenen Auto birgt auch einige, zumindest latente Gefahren, auf die der ADAC ganz aktuell hinweist.

Skistiefel, Koffer, Helme und Ski und Schlitten – auf dem Weg in den Skiurlaub reist meist viel Gepäck im Fahrzeug  mit. Gefahren können sodann davon ausgehen, es ganz lose im Kofferraum herumliegt. Denn bei einem Unfall entwickelt es eine Aufprallwucht, deren Gefahr häufig unterschätzt wird. Dabei vervielfacht sich das Gewicht der Gegenstände, die bei einem Frontcrash nach vorne fliegen, um das 30- bis 50-fache.

Bei einer Kollision mit Tempo 50 wird so aus einer vollen Thermoskanne,  ein Geschoss so groß wie ein zentnerschweres Alpaka. Aus einem zehn Kilo schweren Koffer  eine Aufprallwucht, die dem Gewicht einer Kuh entspricht.

Der Automobilclub empfiehlt deshalb, Gepäckstücke und andere Gegenstände im Inneren von Fahrzeugen sehr gut zu fixieren. Sportgeräte wie Skier und Snowboards lassen sich in einer Dachbox leicht und sicher außerhalb des Fahrzeuginneren transportieren.

Hier die wichtigsten Tipps zur Ladungssicherung:

  • Schwere Gegenstände, etwa Koffer immer nach unten sortieren und sofern möglich direkt an die Rücksitzlehne schieben. Rücksitze daher nur bei Bedarf umklappen.
  • Nur sehr leichte Gegenstände oben verstauen.
  • Sofern vorhanden Gepäcknetze oder Gitter zu Laderaum hochziehen, wenn die Beladung über die Rücksitzlehne ragt.
  • Vorsicht bei ungesicherten Sportgeräten im Fahrzeug Inneren. Diese Bitte besser auf einer Dachbox transportieren.
  • Wenn möglich, gesamte Ladung mit einer Decke abdecken und diagonal mit Zurrgurten sichern, dazu Zurrösen am Ladeboden nutzen.

Auch Bußgelder sind möglich.

Nicht gesicherte Ladung birgt nicht nur für Sie persönlich gefahren, sondern hat auch finanzielle Konsequenzen für Sie. Bis zu 75 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg kann es Sie kosten, wenn Sie mit einer ungesicherten, potentiellen „Geschossen“ erwischt werden.

Es lohnt sich also den Urlaub, bzw. die Fahrt in den Urlaub entsprechend zu planen und das Fahrzeug vorschriftsmäßig zu packen.


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