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Foto: obs/ADAC SE/Stephan Bartsch

Wir hoffen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie niemals auf ihre Dienstleistung angewiesen sind, aber wir alle wissen, dass es gut ist, dass es sie gibt; die ADAC Luftrettung.

Seit dem 1.1.2019 startet die gemeinnützige ADAC Luftrettung auch von Zwickau aus zu Einsätzen, bei denen es in der Regel um Menschenleben geht. Der Rettungshubschrauber „Christoph 46“ der neuen ADAC Luftrettungsstation ist wie sein Vorgänger am Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) stationiert. Den Zuschlag für den Betrieb der Station hatte die Landesdirektion Sachsen im August nach einer europaweiten Ausschreibung an die ADAC Luftrettung vergeben. Der Vertrag für den Betrieb läuft über 8 Jahre. Das Einsatzgebiet von „Christoph 46“ erstreckt sich über einen Radius von bis zu 70 Kilometern.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Qualitätskonzept überzeugen konnten und nun neben Leipzig auch für Patienten in Westsachsen schnelle Hilfe aus der Luft sicherstellen können. Für die optimale notfallmedizinische Versorgung der Menschen in der Region steht eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur Verfügung“, sagt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. Und betont: „Mit dem Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) haben wir einen zuverlässigen Partner mit viel Luftrettungskompetenz an der Seite“.

Heinrich-Braun-Klinikum kooperiert mit der ADAC Luftrettung

Klinik-Geschäftsführer Rüdiger Glaß erklärt:

„Wir freuen uns ebenfalls auf die Zusammenarbeit und sind uns sicher, mit dem Know-how der ADAC Luftrettung die qualitativ hochwertige Notfallversorgung in der Region weiterhin garantieren zu können.“

Die Vorbereitungen für den Start in Zwickau laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Anfang Dezember gab es Sicherheits- und Arbeitsschutzeinweisungen sowie Schulungen zu Qualitätsmanagement, Hygiene und Medizingeräten. In den kommenden Monaten folgen noch umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten.

1300 Einsätze pro Jahr werden erwartet. Crew besteht aus 24 Mitgliedern

Die Crew von „Christoph 46“ rechnet mit rund 1.300 Einsätzen pro Jahr. Der Hubschrauber startet täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Koordinierung der Einsätze erfolgt über die Integrierte Regionalleitstelle Zwickau.

Das Team der Station besteht aus 24 Crew-Mitgliedern: darunter drei Piloten, fünf Notfallsanitäter (TC HEMS) und 16 Notärzte. Die Piloten stammen allesamt von der bisherigen ADAC Luftrettungsstation in Bautzen. Stationsleiter ist Pilot Mario Hartmann, Leitender Notfallsanitäter Frank Peschel und Leitender Hubschraubernotarzt Dr. Frank Thümmler vom Heinrich-Braun-Klinikum.

„Christoph 46“ gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. Die Maschine des Typs EC 135 hat mehr als 1.200 PS. Sie ist rund zwölf Meter lang, etwa zweieinhalb Meter breit und dreieinhalb Meter hoch. Der Rotordurchmesser beträgt rund zehn Meter. Die Reichweite einer EC135 liegt bei rund 600 Kilometern. Die Einsatzgeschwindigkeit beträgt mehr als 220 Stundenkilometer. Bundesweit starten die Hubschrauber der ADAC Luftrettung im Jahr zu mehr als 54.000 Notfällen. Im Durchschnitt heben die Crews der ADAC Luftrettungsstationen damit rund 150 Mal am Tag ab.

Foto: ADAC e.V.

Treue Leser von Autoankauf Online und nun PKWFokus werden es in den vergangenen Wochen vielleicht schon vermisst haben: Die regelmäßige Stauschau, entlang der vom ADAC gelieferten Informationen zur Situation auf den bundesdeutschen Straßen.

Aber erwartungsgemäß zum Weihnachtsfest ist die Zeit mit relativ freier Fahrt auf Deutschlands Autobahnen wieder vorbei. Am Freitag beginnen in ganz Deutschland die Weihnachtsferien. Die Straßen geraten vor allem in den Nachmittagsstunden des Freitags, 21. Dezember, an ihre Kapazitätsgrenzen. Immer noch sehr lebhaft, aber deutlich weniger staureich dürfte der Samstag, 22. Dezember, werden. An diesem Tag sind unter anderem etliche Wintersporturlauber unterwegs.

In den Innenstädten Hochbetrieb

Auf dem Weg in die Innenstädte könnte ebenfalls noch mal Hochbetrieb herrschen. Am 4. Adventswochenende findet dort der Einkaufsverkehr seinen Abschluss. Am 23., 24. und 25. Dezember hingegen ist wenig los auf Deutschlands Fernstraßen. Zäh fließender Rückreiseverkehr droht allen, die am Mittwochnachmittag, 26. Dezember, unterwegs sind: An diesem Tag kehren viele Weihnachtsurlauber bereits wieder heim. So stark wie zu Beginn des langen Weihnachtswochenendes wird das Verkehrsaufkommen aber nicht sein.

Die gefährdetsten Staustrecken:

   – Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München

   – A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg

   – A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin

   – A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau

   – A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden

   – A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel

   – A 6 Metz/Saarbrücken – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

   – A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte

   – A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

   – A 9 München – Nürnberg – Berlin

   – A 10 Berliner Ring

   – A 24 Hamburg – Berlin

   – A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

   – A 81 Stuttgart – Singen

   – A 93 Inntaldreieck – Kufstein

   – A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

   – A 96 München – Lindau

   – A 99 Umfahrung München

Staustraßen auf den Winterrouten

Im Ausland sind es vor allem die Fernstraßen in die Wintersportorte, die mit Staus gepflastert sind. Dazu zählen in Österreich die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. In der Schweiz muss auf der Gotthard-Route, den Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz sowie an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. In Italien sind neben der Brennerroute auch die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal sowie in den Vinschgau am stärksten gefährdet.

Foto: Pixabay

Die Anzahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt werden, die unter dem Einfluss von Drogen entstehen, hat sich zwischen 1991 und 2017 nach Angaben des Statistischen Bundesamts nahezu verfünffacht. Außerdem müssen immer mehr Menschen auf Grund von Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln oder der Einnahme von Medikamenten zu einer MPU. Schätzungen zu Folge weisen mehr als 600000 Menschen in Deutschland einen gesundheitsbeeinträchtigenden Konsum von Cannabis auf. Der ADAC hat deshalb in einer Umfrage ermittelt, wie die Gefahren des Konsums illegaler Drogen in der Bevölkerung wahrgenommen werden.

ADAC startete Umfrage zum Drogenkonsum im Straßenverkehr

Wie gefährlich sind die Einflüsse bestimmter berauschender Mittel beim Führen eines Autos auf die Sicherheit im Straßenverkehr: Auf diese Frage antworteten 96%, dass aus ihrer Sicht Drogen wie Amphetamine, Kokain, LSD und Ecstasy besonders gefährlich sind, dicht gefolgt von Alkohol. Die geringste Gefahr geht nach Meinung der Bevölkerung (87 %) von Cannabis aus, Ablenkung durch das Handy oder Müdigkeit werden als gefährlicher angesehen.

Generell fühlen sich viele Menschen nicht ausreichend über die Gefahren von Drogen informiert. Während 78 % der Befragten angaben, recht gut über die gesundheitliche Gefahren von Alkohol informiert zu sein, waren es bei Cannabis nur 43 % und bei anderen Drogen wie Kokain, LSD oder psychoaktiven Pilze noch weniger.

27% gaben an, selbst schon einmal Cannabis ausprobiert zu haben

Immerhin 27 % gaben an, selbst schon einmal Cannabis ausprobiert zu haben. Hinzu kommt, dass in allen Altersklassen mindestens acht Prozent der Befragten Bekannte haben, die nach Cannabiskonsum Auto gefahren sind.

Was mehr als ein Drittel nicht weiß und vor allem für Jugendliche von Bedeutung ist: Auch wer noch keinen Führerschein hat und Drogen konsumiert, läuft Gefahr, dass er erst eine medizinisch-psychologische Untersuchung absolvieren muss, bevor er eine Fahrerlaubnis bekommen kann.

Für den ADAC sind die Zahlen ein ernstzunehmendes Warnsignal: Sie lassen vermuten, dass sich nicht alle Konsumenten der Risiken einer Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss bewusst sind. Vor allem durch das verringerte Konzentrations-, Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen erhöht sich das Unfallrisiko für sich selbst und für dritte.

Foto: ADAC Medien und Reise GmbH

Na, planen auch Sie schon wieder den Campingurlaub 2019? Falls Ja, haben wir eine gut Nachricht für Sie. Der ADAC haut nämlich ganz aktuell wieder den neuen Campingführer raus. Genauer gesagt den begehrten und sehr detaillierten Stellplatzführer 2019, der vor allem für Wohnmobilbesitzer

Infos zu 6900 Stellplätzen in Deutschland und 35 in Europa

Informationen zu rund 6900 Stellplätzen in Deutschland und weiteren 35 Ländern Europas.

Praktisch und kompakt: Die übersichtliche Ausgabe in zwei Bänden mit insgesamt 1946 Seiten kommt komplett neu gestaltet im 30 Prozent größeren Format. Band 1 informiert über 3800 Stellplätze in Deutschland und Nordeuropa, Band 2 bietet alles Wissenswerte zu über 3000 Stellplätzen in Südeuropa.

Neu sind neben dem modernen und übersichtlichen Info-Layout auch die Beschreibungen von Freizeitangeboten wie Golfplätzen, Grillstellen, Aufenthaltsräumen und Bademöglichkeiten in offenen Gewässern. Insgesamt liefert jeder Band pro Stellplatz bis zu 200 topaktuelle Details über Preise, Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen, Lage und Zufahrt (GPS-Koordinaten) und die Ausstattung.

Bekanntes und beliebtes 5-Sterne-Bewertungssystem

Für den schnellen Gesamtüberblick zum Angebotsniveau der Plätze gibt es das 5-Sterne-Bewertungssystem für verschiedene Kategorien, die von unseren erfahrenen Inspekteuren vor Ort überprüft und bewertet werden. Das Buch wird sinnvoll ergänzt durch zwei separate Planungskarten.

Mit der ADAC Campcard erhalten Urlauber auf über 500 Stellplätzen in Europa Rabatte, Sonderpreise und Vorteilsangebote in Haupt- und Nebensaison sowie Ermäßigungen für Mietunterkünfte auf Campingplätzen europaweit.

Der ADAC Stellplatzführer 2019 ist ab sofort für 22,80 Euro im Buchhandel erhältlich.

 

Foto: ADAC

Die Rohölpreise sinken oder bleiben weitgehend stabil, dennoch warten die Pendler bislang eher hoffnungsvoll auf eine Entspannung an den Tankstellen.

Für den Liter Super E10 müssen sie nach den Auswertungen des ADAC derzeit durchschnittlich 1,542 € bezahlen, im Vergleich zur Vorwoche ein geringfügiger Anstieg um 0,1 ct. Diesel verteuerte sich um 0,9 ct je Liter auf 1,447 €. Damit bewegen sich Benzin und Diesel im Bereich des Jahreshochs. Die Preisspanne zwischen beiden Sorten verringerte sich auf 9,5 ct, obwohl die Belastung durch Steuern von Diesel rund 22 ct unter der für Benzinkraftstoff liegt.

Sinkende Rohölpreise bleiben ohne Effekte

Die seit Anfang Oktober um rund 13 Dollar je Barrel gefallenen Rohöl-Notierungen zeigen an den Tankstellen weiterhin keine Wirkung. Ein Barrel der Sorte Brent verbilligte sich gegenüber der Vorwoche noch einmal um gut 3 auf rund 73 Dollar.

Niedrigwasser erklärt Preisentwicklung nicht

Die Preisentwicklung an den Tankstellen lässt sich auch durch das anhaltende Niedrigwasser an Rhein und Main, das den Transport von Öl und Kraftstoffen erschwert und verteuert, nicht überzeugend begründen. Die bundesweite Preisgestaltung an den Zapfsäulen ist daher deutlich überzogen.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des Clubs liegen die besten Zeiten zum Tanken zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr.

Foto: Wikimedia

Beim ADAC ist immer etwas in Bewegung und das nicht erst seit den großen Skandalen in den vergangenen Jahren. Ständig ist der dennoch renommierte Verein im Umbruch. Erst kürzlich gab es die Meldung, dass das beliebte Mitgliedermagazin wohl auf der Kippe steht und möglicherweise eingestellt werden soll. Nun ändert sich wieder einmal personell etwas beim ADAC.

Der Geschäftsführer Alexander Möller verlässt den Verein

Das Präsidium des ADAC e. V. und Geschäftsführer Alexander Möller beenden ihre gemeinsame Zusammenarbeit. Das ADAC Präsidium bedauert den Weggang von Alexander Möller, wünscht ihm für zukünftige berufliche Herausforderungen alles Gute und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Oliver Weissenberger und Lars Soutschka verbleiben als GF

Alexander Möller war für den Geschäftsbereich Mitgliedschaft, Interessensvertretung und Verkehr des ADAC e. V. verantwortlich. Der Geschäftsführung gehören damit aktuell Oliver Weissenberger und Lars Soutschka an. Über eine Nachfolgeregelung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

 

Foto: ADAC

Die Anzahl der Baustellen auf bundesdeutschen Autobahnen hat mit jetzt 538 einen Höchststand in 2018 erreicht. Nach einer aktuellen ADAC Auswertung sind dies knapp 15 % mehr als noch im September 2017: Damals waren es zum gleichen Zeitpunkt 469 Baustellen. Die meisten Baustellen gibt es mit 130 in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Hessen mit 80 Baustellen und Niedersachen mit 65. Erfreulicherweise fließen immer mehr Investitionen in den Straßenbau und die dringend notwendige Sanierung, was aber zu immer mehr Baustellen führt. Gleichzeitig ist ein steter Personalmangel in der Bauwirtschaft und bei den zuständigen Behörden laut ADAC dafür verantwortlich, dass Baustellenarbeiten oft lange länger dauern.

Der ADAC empfiehlt, die Zahl der Fahrstreifen im Baustellenbereich nicht zu reduzieren, die Dauer von Baustellen möglichst kurz zu halten und bereits bei Planung, Ausschreibung und Vergabe die verkehrlichen Belange stärker zu berücksichtigen. Das alles trägt dazu bei, Verkehrsbeeinträchtigungen zu verringern. Gleichzeitig sollte das Ausnutzen der Tageshelligkeit sowie Samstagsarbeit zu einer Selbstverständlichkeit bei der Bauausführung werden. Zudem müsste an staukritischen Streckenabschnitten vermehrt auch nachts gearbeitet werden.

Auch im Sinne der Verkehrssicherheit sollte die Anzahl der Fahrstreifen in Baustellenbereichen beibehalten werden, um Staus und in der Folge Auffahrunfälle am Stauende zu vermeiden. Gleichzeitig sollten auch die linken Fahrstreifen ausreichend breit sein, so dass Pkw bis einschließlich 2,1 Meter Breite diese benutzen dürfen.

Die Baustellen auf den Hauptstraßen der Republik

Viele Baustellen finden sich derzeit auf den Hauptverkehrsrouten. Zu den besonders staubelasteten Autobahnabschnitten zählen:

A 1 Münster – Osnabrück, Kölner Ring, Köln – Dortmund

A 3 Frankfurt – Würzburg

A 6 Mannheim – Heilbronn

A 7 Hamburg – Flensburg, Kassel – Göttingen

A 10 nördlicher Berliner Ring

A 45 Frankfurt – Dortmund

Mit den längsten Autobahnbaustellen mit bis zu 11  Kilometern müssen Autofahrer auf folgenden Streckenabschnitten rechnen:

A 7 Würzburg-Ulm/beide Richtungen/Gollhofen und Rothenburg ob der Tauber

A 9 Halle/Leipzig-Berlin/beide Richtungen/Rastplatz Mosigkauer Heide und Dessau-Ost

A 5 Karlsruhe-Basel/beide Richtungen/Ettlingen und Rastatt-Nord

A 57 Nimwegen-Krefeld/beide Richtungen/Uedem und Alpen

A 20 Lübeck-Rostock/beide Richtungen/Wismar-Mitte und Kreuz Wismar

A 6 Heilbronn-Mannheim/beide Richtungen/Heilbronn und Bad Rappenau

A 96 Lindau-München/beide Richtungen/Oberpfaffenhofen und

Germering-Süd

A 33 Bielefeld-Brilon/beide Richtungen/Paderborn-Elsen und Etteln

A 14 Halle-Magdeburg/beide Richtungen/Rastplatz Petersberg und Löbejün

Verkehrsbehinderungen bis zum Jahresende

Auf diesen Strecken ist mit Verkehrsbehinderungen bis zum Jahresende zu rechnen, zum Teil auch erheblich länger. Auf der A 96 beispielsweise ist ein Ende der Bautätigkeit erst für Ende 2020 angekündigt.

Autofahrer sollten in einer Baustelle generell mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Besonders im Zulauf und am Beginn einer Baustelle, im Bereich von Anschlussstellen und Fahrbahnverschwenkungen innerhalb einer Baustelle sowie am Baustellenende kommt es oft zu gefährlichen Situationen. Besonders die oft sehr schmalen Fahrstreifen erfordern große Aufmerksamkeit von Autofahrern. Hier sollte man verstärkt versetzt fahren und auf das Überholen verzichten.

 

Foto: ADAC e.V.

Tja, da werden einige ADAC Mitglieder dieser Tage nicht schlecht gestaunt haben, dass sie ausgerechnet in den digitalen Medien, sprich dem Internet davon erfahren mussten, dass die ADAC Motorwelt, das Mitgliedermedium mit Vereinstradition dem vernehmen nach zum Jahr 2020 eingestellt werden soll. Sicherlich wird das Einige entsetzen, ist man doch inzwischen an die regelmäßige Erscheinung und die Nachrichten und Themen im Bereich der Mobilität gewöhnt.

Wichtiges Bindeglied zwischen Club und Mitglieder

Auch als Bindeglied zwischen Club und Mitglieder hat der ADAC von der Motorwelt über Jahrzehnte profitieren können. Wie allerdings jetzt bekannt gemacht wurde, ist dem Verein die Produktion und Distribution des Magazins zu teuer geworden. In Zeiten des Internets will man sich der vornehmlich jüngeren Zielgruppe öffnen und in der Zukunft lieber verstärkt in Onlinekanäle investieren.

Werbeinnahmen decken die Kosten nicht

Presseberichten zufolge können die Werbeeinnahmen, die über Anzeigen und Werbebeilagen in der ADAC Motorwelt geschaltet werden, nicht mehr die anfallenden Kosten für das Printprodukt bewältigen. Ein bisschen Hoffnung besteht aber noch, denn 100%ig entschieden ist die Abschaffung der Zeitschrift noch nicht. Blickt man letztlich auf die Zielgruppe, dürfte die Leserschaft geschätzt weit über 40 sein. Zwar ist es richtig jüngere Zielgruppen online zu erschließen. Es ist aber möglicherweise falsch, die Printleser zu verprellen. Eventuell gibt es ja noch eine Rettung durch eine eventuelle Mischkalkulation. PkwFokus wird berichten.

Foto: ADAC e.V.

Keine guten Nachrichten für Pendler in der letzten Ferienwoche in NRW. Und auch überall in Deutschland sonst lassen die Spritpreise derzeit ganz schön viel Frust entstehen. Gegenüber der letzten Woche stieg der Preis für einen Liter Super E10 nach Angaben des ADAC erneut um 0,1 ct auf durchschnittlich 1,467 €. Für Diesel mussten Autofahrer 1,0 ct mehr bezahlen. Der Durchschnittspreis liegt nun bei 1,297 € pro Liter. Damit hat sich die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten auf 17 ct verringert.

Unsicherheiten am Rohölmarkt treiben die Spritpreise

Ein wesentlicher Treiber für die derzeit hohen Spritpreise sind Unsicherheiten am Rohölmarkt. Dieser zeigte zuletzt starke Schwankungen. Zudem gab der Euro gegenüber dem Dollar in der vergangenen Woche ein wenig nach.

Spritpreise im Tagesverlauf vergleichen

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten.

Foto: ADAC e.V

Es geht los! An diesem Wochenende starten mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die ersten Bundesländer in die großen Sommerferien. 12 Wochen lang wird die Hauptreisezeit dauern und für proppenvolle Autobahnen in Deutschland sorgen.

Zum Start noch keine extremen Staus zu erwarten

In Richtung Berge und Südeuropa sind neben den deutschen Autofahrern auch Autourlauber aus Skandinavien unterwegs, wo die Schulen ebenfalls geschlossen sind. Lange Blechlawinen erwartet der ADAC aber zum Saisonauftakt noch nicht.

Die Staugefahr ist vor allem in den Spitzenzeiten freitags zwischen 13 und 20 Uhr, samstags von 11 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 20 Uhr am größten.

Das sind die zu erwartenden Staustrecken:

   – Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

   – A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck

   – A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

   – A 4 Kirchheimer Dreieck – Bad Hersfeld

   – A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel

   – A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

   – A 7 Hamburg – Flensburg

   – A 7 Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte

   – A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

   – A 9 München – Nürnberg – Berlin

   – A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

   – A 93 Inntaldreieck – Kufstein

   – A 99 Umfahrung München

Die Sommerreisewelle überzieht überdies die klassischen Auslandsstrecken Tauern-, Brenner- und Gotthard-Route. Aber auch auf den Fernstraßen zu den kroatischen Küsten braucht man viel Geduld.