Foto: Jeep

Deutschland ist Öko. Zumindest dem Vernehmen nach und – das ist wichtig – solange es nicht um die automobile Fortbewegung geht. Ein Blick in die aktuelle Zulassungsstatistik zeigt, dass nahezu jedes sechste neuangemeldete Auto ein Geländewagen – oder genauer – SUV ist. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen, wäre da nicht der Kohlendioxid Ausstoß, der zum Teil voluminösen Autos. Durch den Verkaufsboom – der wie angemerkt ja für die Hersteller durchaus positiv ist, was das Monetäre angeht – kommen sie inzwischen aber in politische Problematiken. Die Klimaziele sind mit den großmotorigen SUV’s nur sehr schwierig bis gar nicht zu erreichen.

Geringere Grenzwerte bis zum Jahr 2021

Denn zum Jahr 2021 muss der Durchschnitts-Emissionswert für die in der EU verkauften Neuwagen auf rund 95 Gramm pro Kilometer sinken. Von diesem Ziel allerdings sind die Automobilfabrikanten nun wieder sehr weit weg.

Bei Nichteinhaltung drohen Strafzahlungen

Und genau dies kann dann wiederum zu einem monetären Problem werden. Für Automobilhersteller, die die verordneten Grenzwerte nicht einhalten , drohen letztlich Strafzahlungen in nicht unerheblicher Höhe.
Dabei unterscheiden sich die Grenzwerte für die Hersteller entlang der Größe. Für die Hersteller können jeweils unterschiedliche Grenzwerte gelten, denn die Grenzwerte werden individuell berechnet. So soll eine Form der Gerechtigkeit zwischen den Fabrikanten hergestellt werden und SUV Bauer vor Kleinwagenproduzenten nicht benachteiligt werden.

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