Es ist soweit, der wohl bemerkenswerteste Deal der wohl letzten Jahre scheint durch zu sein. Der PSA Automobilkonzern kauft die seit Jahrzehnten angeschlagene Marke Opel für stattliche 1,3 Mrd. Euro und leitet damit vermutlich einen rigorosen Sparkurs in den firmeneigenen Prozessen ein. Einige Automobiljournalisten empfinden dieses als unbedingt nötig. Differenziert betrachtet, müsste aber, nachdem der PSA Konzern mit seiner rigorosen Neustrukturierung des Fahrzeugportfolios seine eigenen Finanzen im Griff hat, nun eine Qualitätsoffensive erfolgen. Blickt man in die einschlägigen Online Automobilforen, so stellt man fest, dass bei Citroen und Peugeot teilweise schon im Neuwagensegment nach kurzer Zeit erhebliche Qualitätsmängel auftreten. Die 1,3 Mrd Euro hätten in Punkto Qualität beim französischen Hersteller sicherlich sinnvoll untergebracht werden können.

Qualität macht nur sekundär Umsatz

Allerdings scheint die Rechnung der Franzosen eine andere zu sein. Hier geht es nicht darum das bestehende Fahrzeugportfolio weiter zu entwickeln und in der Qualität zu verbessern, sondern es geht darum schnell zu wachsen und mit Opel und dem britischen Pendant Vauxhall zum größten europäischen Automobilhersteller nach Volkswagen zu werden. Ein auf den ersten Blick cleverer Schachzug, der sich beim zweiten Blick aber dann doch etwas problematischer darstellt. Fast alle Marken sind dafür bekannt eher Qualitätsmängel aufzuweisen. Auch Opel hat nicht das erste Mal versucht sich neu zu erfinden und zu sanieren und dennoch hat es der Autobauer schwer. Warum soll dies nun mit dem Kauf von Peugeot ändern?

Technikübertrag von Peugeot auf Opel ist nicht wünschenswert

Der geplante Technikaustausch ist für viele einfach nicht wünschenswert, weil die Opeltechnik vermutlich in Teilen besser ist, als die von Peugeot. Wir bei Autoankauf- Online sehen den Opelkauf von Peugeot zunächst ergebnisoffen und empfinden den Vorgang vielmehr als eine Finanztransaktion, denn einer erfolgsversprechenden Automobilmarktentwicklung. Dies wird allein daran erkennbar, dass die Bank PNB paribas eine strategische Kooperation mit dem PSA Konzern eingeht. Hoffen wir für die Angestellten bei Opel, dass der Deal keine negativen Folgen hat


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