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Ölpreisstudie

Kraftstoffpreise bleiben ein Thema in den nächsten Wochen und Monaten in Deutschland. Autoankauf Online hatte erst gestern auf die leichten Preisanstiege der letzten Woche hingewiesen.

Aller Vermutung nach, wird der Sprit immer dann teurer, wenn es draußen kälter wird oder wenn wichtige Feiertage vor der Tür stehen, bei dem die Reisebereitschaft steigt. Gleichermaßen steigen die Preise auch zu den regulären Ferienstarts in den Bundesländern.

Ölproduktion verdoppelt, Kosten halbiert

In der langfristigen Draufschau ist der Preis für Kraftstoffe aber erheblich gesungen. Schon im Jahr 2014 sank der Rohölpreis auf knapp 50 USD pro Barrel. Begründet lag dies in dem Vorhaben, die bisherigen Ölpreise mit einer künstlichen Verknappung hoch zu halten sowie eine gesteigerte Ölförderung der Amerikaner, die mit modernen Technologien, wie z.B. Fracking, ihr Angebot in den Jahren 2009 und 2014 auf  5 Mio Barrel/Tag verdoppelten.

Darüber hinaus führte die neue Methode führte zu einer Halbierung der Produktionskosten pro Barrel von knapp 100 Dollar im Jahr 2009 auf gut 50 Dollar in 2016. Kosteneinsparungen die dem Markt bis heute anzumerken sind.

Interessante Studie der Beratung: „Lower for much longer – Adam Smith in the Permian“

Die Berater der Münchener Unternehmensberatung Roland Berger sagen in ihrer neuesten Untersuchung zur Ölpreisentwicklung „Lower for much longer – Adam Smith in the Permian“ voraus, dass der Ölpreis in den kommenden fünf Jahren auf seinem jetzigen Niveau zwischen 45 – 55 Dollar pro Barrel verharren wird. „In diesem dynamischen Umfeld mit hohem Kostendruck erwarten wir technische Weiterentwicklungen, die die Förderkosten nochmals senken und ein ausreichendes Ölangebot garantieren werden“, erklärt Roland Berger-Partner Walter Pfeiffer. „Früher bestimmte ausschließlich die OPEC den Preis. Innovative Förderkonzepte und technischer Fortschritt ermöglichen heute eine Entwicklung hin zu einem hochkompetitiven Markt.“

„Im Gegensatz zu vielen anderen Analysten erwarten wir daher keinen Anstieg des Ölpreises in den nächsten Jahren. Die technologische Weiterentwicklung der Förderung und eine schwächelnde OPEC werden den Preis auf dem jetzigen Niveau stabil halten“

„Unternehmen in der Ölindustrie sollten nicht auf einen steigenden Ölpreis spekulieren, sondern das niedrigere Niveau akzeptieren und ihre Geschäftsmodelle den neuen Marktgegebenheiten anpassen.“

Foto: Screenshot Roland Berger


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