Garage für ein Firmenwagen kann nicht von der Steuer abgesetzt werden


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Foto: Bundesgeschäftsstelle LBS

Wichtige Information für alle, die gerade über einen Firmenwagen von der Arbeit verfügen und diesen Zuhause gerne vor Wind und Wetter schützen möchten, um etwa Schäden zu vermeiden, die bei der Rückgabe des Autos zum Ende der Vertragslaufzeit mögliche Kosten produzieren könnten.

Kosten für die Garage eines Firmenfahrzeuges können nicht von der Steuer abgesetzt werden.

Wer von seinem Arbeitgeber einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekommt, der kann im Regenfall die Unterstellkosten in seiner eigenen Garage nicht steuerlich geltend machen. So urteilte die Fachgerichtsbarkeit nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS.

(Niedersächsisches Finanzgericht, Aktenzeichen 14 K 21/19, anhängig beim Bundesfinanzhof unter VIII R 29/20)

Interessantes Fallbeispiel

Der Fall: Ein Arbeitnehmer durfte einen Dienstwagen nutzen, mit dem er am Abend auch nach Hause fuhr. Wie in solchen Fällen üblich, musste er sich den geldwerten Vorteil für die Privatnutzung des PKW anrechnen lassen. Doch da hatte der Immobilienbesitzer eine Idee: Er versuchte, diesen geldwerten Vorteil anteilig um die auf seine Garage entfallenden Gebäudekosten zu mindern.

Das Urteil: Die Finanzrichter stellten fest, dass nur Aufwendungen des Arbeitnehmers/Steuerzahlers geltend gemacht werden könnten, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen notwendig seien, um das Fahrzeug nutzen zu dürfen. Dazu zähle das Parken in der eigenen Garage normalerweise nicht.


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