Senkung von Rundfunkbeiträgen in gewerblichen Fahrzeugen gefordert

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Senkung von Rundfunkbeiträgen in gewerblichen Fahrzeugen gefordert

Senkung von Rundfunkgebühren in gewerblichen Fahrzeugen gefordert.

Der Gebührenwahn in Deutschland kennt ja vor allem für Autofahrer kaum Grenzen. Beginnend bei der Parkminute, Maut bis hin zum Rundfunkbeitrag für das Autoradio sind der Kreativität der Obrigkeiten mit Ausquetschmentalität kaum Grenzen gesetzt. Während die Rundfunkgebühren für das Auto im Privaten oft über die Nutzung von Radio und Fernsehen in den eigenen vier Wänden abgegolten sind, stellt sich das bei der gewerblichen Nutzung von Firmenwagen etwas anders da. Da einfache Radioempfänger heute bereits zum Standartlieferumfang auch in Transportern, LKW’s und anderen Nutzfahrzeugen gehören, werden diese Empfänger häufig zur Kostenfalle für die Unternehmen. Rein rechtlich betrachtet sind nämlich alle Radios anzumelden und sodann auch gebührenpflichtig.

Dabei ist die Bepreisung vor allem bei LKW’s, Kippern und kleineren Flüssigkeitstransportern unpassend. Die Fahrer haben in aller Regel gar keine Zeit, sich dem Radioprogramm zu widmen, sondern müssen mit dem Fahrzeug im Sinne eines Arbeitsgeräts ihrer Arbeit nachgehen. Im besten Falle jedoch dient das Radio der Übermittlung von Sicherheitsinformationen, etwa Informationen über die aktuelle Verkehrslage, Falschfahrern usw. Hierfür jedoch den vollen Preis der Rundfunkgebühr einzufordern erscheint unverschämt. Nichts desto trotz, wird es so vollzogen.

Pflegedienste lassen oft die Radios ausbauen

In dieser „Not“ lassen mobile Pflegedienste häufig Ihre Radios ausbauen, um so der Kostenübernahme zu entgehen. Ein auf den ersten Blick probates Mittel. Allerdings mit der Konsequenz, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Dienste häufig was die Verkehrslagen betrifft, völlig im Dunkeln tappen. Gerade die, die täglich viele Stunden am innerstädtischen Verkehrsgeschehen teilnehmen müssen, sind so unvorgewarnt häufig mitten in Verkehrsengpässen.

Die Baugewerkschaft fordert Senkung von Rundfunkgebühren

Deshalb fordert jetzt die Bundesvereinigung Bauwirtschaft erstmalig zumindest die Senkung des Rundfunkbeitrags in gewerblichen Fahrzeugen ein.

Bei einem baugewerblichen Betrieb fielen vor 2013 fast keine gerätebezogenen Gebühren am Hauptsitz des Betriebes an, da die meisten Beschäftigten auf Baustellen arbeiten. Neben den Gebühren für allenfalls ein oder zwei Radiosin Höhe von ca. 70 bis 140 Euro wurden nur Gebühren für die Autoradios fällig.

Heute zahlt derselbe Betrieb mit mehr als 20 Beschäftigten bereits für seine Betriebsstätte 420 Euro im Jahr, ein Betrieb mit über 50 Beschäftigten sogar 1.050 Euro. Hinzu kämen noch die Beiträge für die Fahrzeuge.

Für diese besonders betroffenen Betriebe (mit mehr als acht Beschäftigten) sollte zumindest ein Teil der Fahrzeuge aus der Bemessung des Rundfunkbeitrags herausgenommen werden. Das wäre nur gerecht. „Der bauwirtschaftliche Mittelstand darf nicht schon wieder die Melkkuh der Nation sein.“, so Schneider als Vorsitzender der Bundesvereinigung. Daher sei eine Senkung deutlich angebracht.


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