Aquaplaning vermeiden

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Aquaplaning vermeiden

Der Herbst ist in Deutschland eingekehrt und mit ihm stehen die regnerischen Tage wieder auf der Agenda. Der Regen selbst, stellt dabei noch keine große Gefahr für den Straßenverkehr da. Brenzlig wird es erst dann für Leib und Leben, wenn der Regen die Straßen derart flutet, dass das Wasser nicht mehr vernünftig ablaufen kann. Mit der Menge an Wasser auf der Straße, steigt letztendlich auch die Aquaplaning Gefahr auf der Straße.

Was ist Aquaplaning?

Der Begriff Aquaplaning meint im Grunde genommen das Aufschwimmen des Reifens auf der Wasserschicht der Fahrbahnoberfläche. Dieses geschieht dann, wenn die Profilkanäle des Reifens die Wassermenge auf der Straße nicht mehr verdrängen können. In der direkten Folge bildet sich ein Wasserkeil zwischen Gummi und Straße, der den Kontakt zwischen den beiden unterbindet. Hierdurch können dann keine Steuersignale und Kräfte mehr auf den Asphalt übertragen werden, was das Fahrzeug dann buchstäblich ins „Schwimmen“ bringt.

Die Gefahr durch das Aquaplaning ins Schleudern zu geraten ist aufgrund der fehlenden Reifenhaftung enorm. Vor allem die falsche Reaktion des Fahrers oder der Fahrerin auf ein solches Aufschwimmen, kann tödlich enden. Schlägt man zum Beispiel im Rahmen einer Schockreaktion das Lenkrad ein und der Reifen bekommt wieder Kontakt zur Straßenoberfläche, so reißt das Fahrzeug dann mit voller Wucht in die eingeschlagene Richtung. Je nach Geschwindigkeit kann das schon für Fahrzeug und Fahrer das Ende bedeuten. Auf der Autobahn oder einer Schnellstraße wäre dies gleichbedeutend mit der Aktion, bei Tempo 120 schlagartig das Lenkrad in eine Richtung zu verreißen.

Selbst sehr geübte Fahrer können das ausbrechende Fahrzeug dann nicht mehr einfangen.

Was sind die Aquaplaning Fallen

Aquaplaning Fallen lauern auf  bundesdeutschen Straßen vor allem auf den starkbefahrenen. Spurrillen durch den starken LKW Verkehr sammeln gefährlich viel Wasser, dass leicht zu einer solchen Falle werden kann. Aber nicht nur gesammeltes Wasser in Senken und vor Unterführungen kann zur Gefahr werden auch sogenanntes Spritzwasser sorgt relativ häufig für Gefahr.

Angenommen Sie überholen einen großen Reisebus auf der linken Spur der Autobahn. Die mächtigen Reifen der Busse mit Ihren riesigen Profilkanälen verdrängen das Wasser zur Seite und lassen die Gischt an den Seiten des Busses hochspritzen. Dieses behindert zum einen Ihre Sicht beim überholen und spühlt selbst dann enorm viel Wasser auf die linke Spur, wenn es gar nicht mehr stark regnet. Ebenfalls ein zusätzlicher Gefahrenquell ist das über die Leitplanke gespülte Wasser der Gegenfahrbahn. Ist dort nämlich auf der linken Spur zu wenig Asphaltgefälle, werden die Wassermassen aufgespült und in den Gegenverkehr geschleudert. Da Sie bei dem Überholvorgang gerade den Gegenverkehr darstellen, bedeutet dies , dass Sie von beiden Seitenregelrecht mit Wassermassen bespült werden. Ein Überholvorgang auf nassen Straßen stellt deshalb wohl die gefährlichste Aquaplaning Falle da und verwandelt selbst modern ausgestattete Autos schnell in ein Unfallfahrzeug.

Wie reagieren Sie richtig im Falle von Aquaplaning

Im Falle von Aquaplaning ist zunächst einmal zu akzeptieren, dass ein Eingriff nicht mehr möglich ist. Sind Sie mit Ihrem Fahrzeug einmal aufgeschwommen, können Sie im Grunde nichts mehr machen. Sie schwimmen. Das richtig wäre in diesem Falle allerdings auch eben genau nichts mehr zu tun. Konzentrieren Sie sich darauf das Lenkrad festzuhalten und vermeiden Sie strikt Lenkbewegungen. Wie oben beschrieben, würden sich diese nämlich heftig auswirken, wenn der Reifen wieder Kontakt zur Straße bekommt. Gehen Sie zusätzlich vom Gas, aber Bremsen Sie nicht. Kuppeln Sie aus, bis Sie sicher sein können, dass Sie wieder Kontakt zur Straße haben.

Kümmern Sie sich besser darum das Aquaplaning zu vermeiden. Reduzieren Sie auf Regenasser Fahrbahn dazu drastisch die Geschwindigkeit. Gehen Sie auf Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und meiden Sie wenn irgendwie möglich aufspritzendes Wasser. Falls Sie ein deutliches Schlagen im Lenkrad vernehmen sollten Sie nochmal die Geschwindigkeit verringern. Ihre Reifen signalisieren Ihnen damit, dass sie die Wassermassen nicht mehr verdrängen können.

Foto: Wikimedia / Aquaplaning Creative Commons


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