Verdienstausfall bei den Zulieferern durch Elektromobilität.

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Verdienstausfall bei der Zulieferindustrie durch Elektromobilität.

Spätestens seit der letzten IAA ist klar, das der Trend zur Elektromobilität nicht mehr aufzuhalten ist. Und während Politik und Umweltschutzverbände in die Hände klatschen, traditionelle Sportwagenhersteller Elektrosportwagen Konzeptstudien vorstellen und zur Realisierung ankündigen, ist eine bedeutende Sparte der deutschen Wirtschaft so gar nicht begeistert. Die Automobil Zulieferer fürchten um die goldenen Umsätze und die daran hängenden Jobs. Die Wirtschaftswoche berichtet darüber heute in einem interessanten Artikel.

Der Zulieferindustrie droht ein düsteres Szenario

Das Szenario: Wenn Elektroautos, Autos mit Verbrennungsmotor ersetzen, brechen die Umsätze, die aus den Komponenten und dem Zubehör für Verbrennungsmotoren generiert worden sind weg und die Jobs der Branche sind in Gefahr. Laut Wirtschaftswoche sind allein in Deutschland  rund 750.000 Menschen in der Automobil Zulieferindustrie beschäftigt. Wer jetzt glaubt, die Zulieferindustrie könne sich doch einfach um die Produktion von Komponenten für die Elektroautos bemühen, liegt mit diesem Hinweis prinzipiell richtig, verschleiert aber die Tatsache, dass im Bereich der Elektronikbauteile andere Länder deutlich stärker und besser aufgestellt sind.

Vor allem der asiatische Wirtschaftsraum dürfte vom Trend zur Elektromobilität profitieren. Wie die Wirtschaftswoche festhält sind schlagartig Konzerne führend im Rennen, die sonst mit der Automobilbranche wenig zu tun haben. Samsung oder Panasonic etwa werden vor allem im Bereich der Stromspeicher, sprich der für den Betrieb eines Elektroauto notwendigen Batterien großartige Geschäfte machen. Realistisch betrachtet ist es den deutschen Automobilzulieferern wahrscheinlich gar nicht möglich entsprechend schnell aufzuholen, was den Elektronikkonzernen – zwar in anderen Anwendungskontexten – seit Jahrzehnten vertraut ist.

Die Umsätze, die wegbrechen, sind erschreckend.

Wenn es passiert, passiert es immer am Schlimmsten. Denn blickt man auf die einzelnen Komponenten mit ihren entsprechenden Umsatzanteilen, so wird das Ausmaß der Panik bei den Zulieferern schon nachvollziehbar deutlich. Allein die Verbrennungsmotoren brachten den Zulieferern im Jahr 2014 rund 145 Milliarden Euro Umsatz. Mit dem Wegfall des Tank- und Treibstoffsystems in den Fahrzeugen verschwinden zusätzlich 25 Milliarden Euro Umsatz.

Und damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Willi Diez, der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft, schätzt laut dem Bericht der Wirtschaftswoche, dass knapp 1/3 der gesamten Wertschöpfung bei herkömmlichen Fahrzeugen wegfallen werden. Das markiert einen Umstand, auf  den die Industrie erst einmal reagieren muss.

Wer den Beitrag lesen möchte, der kann dies auf der Seite der Wirtschaftswoche tun. Lesenswert!

Foto: Wikipedia


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