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Neue Vorwürfe gegen VW

Der Volkswagenkonzern kommt auch kurz vor Weihnachten nicht zur Ruhe. Während der Ex-Vorstand, legt man das Aktienrecht konsequent aus, von einem finanziellen Ruin bedroht ist, weil er als Vorstand für die Verfehlungen des Konzerns selbst dann persönlich haftet, auch wenn er nicht einmal etwas von der berüchtigten Manipulationssoftware wusste. Davon ist zwar – vorsichtig vermutet – nicht auszugehen, es deutet aber an, welche Götterdämmerung bei VW in Managementkreisen gerade stattfindet.

VW- Konzern sieht sich nun mit Betrugsvorwürfen konfrontiert.

Heute und damit kurz vor Weihnachten berichtet die Süddeutsche Zeitung darüber, dass es schon wieder zu Verfehlungen bei VW gekommen sein könnte. Dieses Mal hat es aber nichts mit Abgasmanipulationen zu tun, sondern vielmehr mit einer vermuteten  Zweckentfremdung von zweckgebundenen Krediten. Wie die Zeitung berichtet, ermittle das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung gegen den Automobilhersteller Volkswagen. Im aktuellen Fall  soll es um Kredite gehen, die Volkswagen von der Europäischen Investitionsbank (EIB) erhalten habe. Die Brüsseler Bank, die als Förderbank eingestuft werden kann, gewährte dem Automobilhersteller seit 1990 knapp 4,6 Milliarden Euro an vergünstigten Krediten. Mit dem bereitgestellten Geld sollte VW unter anderem die Entwicklung und Weiterentwicklung umweltfreundlicher Motoren vorantreiben. Aus Bankkreisen hieß es, dass die angesetzten Untersuchungen weitergeführt werden sollen. Bei VW war nach Angaben der Süddeutschen Zeitung keiner für eine Stellungnahme zu erreichen.

Statt Dementi, gibt’s aus der Konzernspitze nur Schweigen.

Wie die Zeitung weiter berichtete, sei auch noch etwa 1,8 Milliarden Euro der Gesamtsumme zur Zurückzahlung offen. Während die Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den manipulierten Abgaswerten bei der Bevölkerung wenig bis gar keine Empörung hervorrufen konnte, ist der neuerliche Skandal sicherlich dazu geeignet, den Konzern in einen zwielichtigen Kontext zu stellen, der nun auch bei neutralen Betrachtern den Eindruck von „mafiösen“ oder zumindest organisiert kriminellen Machenschaften hervorruft. Das die Konzernspitze diesen Vorwürfen mit Schweigen begegnet ist ebenfalls kein gutes Zeichen. Ein klares Dementi wäre im Falle des imagemäßig angeschlagenen VW-Konzerns von dringender Wichtigkeit gewesen.


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