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Foto: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH/KDBusch/GTÜ

Wir als Redaktion eines kleinen Autoblogs sind gewissermaßen auf die Berufskommunikatoren in den Autohäusern und den Verbänden angewiesen. Frische Informationen gibt es nur aus Häusern, in denen etwas passiert und bei in denen Leute arbeiten, die darüber auch reden. Nun geht ein guter bei der GTÜ in den Ruhestand. Hans-Jürgen Götz hat die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation verlassen. Seinen Posten übernimmt nun zum neuen Jahr Frank Reichert.

Götz realisierte Kooperationen mit namhaften Autozeitschriften

Herr Götz hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Prüf- und Sachverständigenorganisation in den letzten zwölf Jahren entscheidend geprägt. Unter seiner Ägide wurden neue Projekte wie GTÜ-TV und automobile Produkttests ins Leben gerufen und gemeinsam mit namhaften Automobilzeitschriften realisiert. Darüber hinaus hat er die Kunden- und Partner-Magazine sowie die Ratgeberreihe der GTÜ erfolgreich weiterentwickelt.

Frank Reichert kommt von Mercedes zur GTÜ

Seine Nachfolge als Leiter der Unternehmenskommunikation trat am 1. Dezember 2018 Frank Reichert an. Herr Reichert verantwortete viele Jahre Vertrieb und Marketing im Mercedes-Benz Classic Center sowie die Mercedes-Benz Motorsport-Presse. Zuletzt war er seit 2013 als Leiter der Klassik-Koordination beim ADAC in München tätig.

Götz bleibt als freier Mitarbeiter verfügbar

Geschäftsführer Robert Köstler dankt Hans-Jürgen Götz, der in den Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Darstellung der GTÜ in der Öffentlichkeit geleistet hat und künftig in freier Mitarbeit zur Verfügung stehen wird. Gleichzeitig freut er sich sehr darüber, dass es der GTÜ gelungen ist, mit Frank Reichert einen bestens geeigneten Nachfolger für diese Position ins GTÜ-Team geholt zu haben.

Foto: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH/Kröner/GTÜ

Eine der beliebtesten Geldquellen für Autowerkstätten sind leider Gottes meist die simpelsten Arbeiten. Wer im Display seines Bordcomputers die Meldung „Abgassystem defekt“ – etwa bei Peugeot entdeckt , ist zunächst erstmal extrem verunsichert. Vor allem dann, wenn die Meldung zum ersten Mal auftritt und man selbige noch nicht wirklich einschätzen kann. Was also kann man machen? Die allermeisten Autobesitzer fahren dann zur Vertragswerkstatt, um den Fehlerspeicher auslesen zu lassen. Dieses ist aber in den meisten Fällen eine kostenpflichtige Dienstleistung, die – je nach Gesinnung – schon mal bis zu 75 Euro kosten kann. Vielleicht lohnt es sich da, einen eigenen OBD-Tester anzuschaffen, mit dem man den Fehlerspeicher selbst auslesen kann.

OBD-Tester im Leistungsvergleich

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung ist zusammen mit der Auto Zeitung auf Fehlersuche gegangen und hat acht OBD-II-Tester einer gründlichen Überprüfung unterzogen. Dabei wurden neben der Funktion auch die Ausstattung und Handhabung bewertet. Alle Geräte mussten Fehler (Motor, Bremsen und Komfort-Sensorik) an präparierten Autos finden.

Das teuerste Gerät im Test macht das Rennen

Bestes Gerät im Test der „CRP123 OBD2 Diagnosegerät Handscanner“ von Launch, der mit großem Abstand zu seinen Mitbewerbern mit der Bewertung „sehr empfehlenswert“ den ersten Platz im GTÜ-Test belegt. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen mit „empfehlenswert“ die Modelle „OBD 150 Handscanner“ von Bosch, der „iCar OBD professiononal solution Dongel“ von Vgate, der „Racekey OBD Dongel“ von SmartPilot und der „Pace Link“ von Pace. Mit lediglich „bedingt empfehlenswert“ schnitten die Tester „OBDII Fehlercode Scanner Handscanner“ von Autel und der „Autoscan Wi-Fi WLAN OBD2 Dongel“ von BerryKing ab. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landete mit „nicht empfehlenswert“ der „Bluetooth Torque Dongel“ von von EXZA HHobd (siehe GTÜ-Ergebnistabelle).

Preiswerte Diagnose mit App und Dongel

Die preiswerteste Diagnosetechnik sind Apps aus dem Netz, die sich mit einem kleinen Datensender, dem sogenannten Dongel, Zugang zu den wichtigsten Fahrzeug-Steuergeräten via OBD-II-Schnittstelle verschaffen. Die GTÜ-Experten testeten fünf dieser Diagnose-Dongel, die im Bereich zwischen 21 und 119 Euro liegen und ihre Daten vom Diagnosestecker per Kurzstreckenfunk ans Smartphone senden. Teurer, aber qualitativ hochwertiger sind die robusten Handscanner, die mit Kabel und Stecker mit dem Fahrzeug verbunden werden und über ein eigenes Display verfügen. Diese drei geprüften Geräte kosten zwischen 114 und 150 Euro.

Die Fehlerauslese klappt bei fast allen Testkandidaten relativ schnell. Die Ergebnisse fallen jedoch sehr unterschiedlich aus und nicht alle Geräte erkennen auch alle Fehler. Während beispielsweise der Testsieger die gefundenen Fehler in verständlichem Text auf Deutsch anzeigt, melden ein Teil der Tester nur Fehlercodes, deren Bedeutung umständlich im Web oder mit Hilfe von Tabellen gesucht, bestimmt und übersetzt werden muss.

Foto: GTÜ

Wer früh genug daran denkt, hat am Ende mehr davon. Die dunkle Jahreszeit leutet sich so langsam ein und wie in jeden Jahr sind auch im Herbst 2018 funktionierendes Licht und gute Reifen für die Sicherheit im Straßenverkehr von besonderer Bedeutung.

Schlechte Sicht gehört zu den größten Gefahren im Herbst

Nur wer gut sehen kann, ist in der Lage, Entfernungen richtig abzuschätzen oder potenzielle Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Das gilt besonders bei Nebel, Regen, Schneefall und natürlich bei Dunkelheit. Die Scheinwerfer und Rückleuchten eines Autos spielen dabei eine wichtige Rolle. Denn sehen und gesehen werden bedeutet mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Bei den Hauptuntersuchungen durch die GTÜ fallen besonders viele Pkw mit Beleuchtungsmängeln wie falsch eingestellte Scheinwerfer und nicht funktionierende Leuchten auf.

GTÜ appelliert an Autofahrer, am Licht- und Reifentest teilzunehmen

Aber auch der Zustand der Reifen lässt häufig zu wünschen übrig. Zu wenig Profil, Beschädigungen, falscher Luftdruck und in die Jahre gekommene Pneus stehen ganz oben auf der Mängelliste.

In diesem Zusammenhang appelliert die GTÜ an alle Autofahrer, sich an der Sicherheitsaktion zu beteiligen. In allen teilnehmenden GTÜ-Prüfstellen können sie ihre Fahrzeuge von Oktober bis Ostern kostenlos überprüfen lassen. Für eine bestandene Prüfung erhält der Autofahrer eine Fahrzeugcheck-Plakette für die Frontscheibe.

 

Foto: obs/Kröner/GTÜ“ Quelle der Ergebnisse: GTÜ

Wer seit vielen Jahren auf den Autobahnen unterwegs ist, der wird inzwischen festgestellt haben, dass der Insektenschmutz auf der Windschutzscheibe und im Bereich der Motorhaube und Rückspiegel nachgelassen hat. Verantwortlich hierfür ist vor allem das europaweite Insektensterben durch Giftstoffe in der Landwirtschaft, was weniger erfreulich ist.

Nichts desto trotz sind Insekten im Straßenverkehr auch in verminderter Anzahl noch immer ein Problem, weil sie die Sicht erheblich behindern. Ein guter Schmutzlöser in der Scheibenwischanlage wirkt da wahre Wunder und trägt so aktiv zur Verkehrssicherung bei.

GTÜ hat Schmutzlöser für die Scheibenwischeranlage getestet.

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat zusammen mit Auto Bild zehn aktuelle Sommerprodukte getestet. Ergebnis: Viel falsch machen kann man nicht. Die meisten Fertigmischungen für die Autoscheibenwaschanlage reinigen gut bis sehr gut und sind dabei in der Regel auch recht materialschonend.

Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde der Sonax Xtreme Scheibenreiniger Sommer im Dreilitergebinde zum Preis von knapp acht Euro. Auf den Plätzen zwei bis fünf ermittelten die GTÜ-Prüfer vier weitere „sehr empfehlenswerte“ Fertigmischungen, nämlich OMV Caristal, Dursol Nature Line, Robbyrob Klarblick und Ernst Scheibenklar. Als „empfehlenswert“ erwiesen sich Aral Klare Sicht, Kerndl Scheibenklar, Dr. Wack cw 1:100 Super Scheibenreiniger Fertig-Mix und Shell EasyClean. Die Fertigmischungen von Aral, Dr. Wack und Shell leisteten sich zwar keine richtigen Patzer bei Reinigung und Materialverträglichkeit, verpassten die Bestnote aber deshalb, weil sie nochmal deutlich teurer waren als die ja auch nicht gerade billigen Markenprodukte von Sonax und OMV.

Kerndl Scheibenklar und der von der GTÜ mit dem Testurteil „bedingt empfehlenswert“ klassifizierte Total wash Sommerscheibenreiniger erhielten Punktabzug für die Materialverträglichkeit gegenüber Polycarbonat, das beispielsweise bei Scheinwerfern Verwendung findet. Bei der ziemlich strengen Prüfung nach DIN, bei der eingespannte Polycarbonat-Biegestreifen im Trockenschrank 48 Stunden bei 80 Grad Celsius gelagert werden, kam es bei Kerndl zu kleineren und bei Total zu größeren Rissen. Die gute Nachricht: Keiner der getesteten Scheibenreiniger richtete Schäden auf Lack an. Alle Produkte schafften auch den Test auf Alkoholverträglichkeit, mit dem bestimmt wird, ob es bei Mischung mit alkoholhaltigem Winterscheibenreiniger zu Ausfällungen von Feststoffen kommt, die beispielsweise Bauteile der Scheibenwaschanlage beschädigen könnten.

Teure Fertigmischungen Leistungsstärker als die Billigeren

Eine weitere Frage beschäftigte die GTÜ-Tester: Sind die praktischen, aber auch relativ teuren Fertigmischungen eigentlich leistungsfähiger als die viel billigeren 1:100-Konzentrate? Referenzprodukt war das cw 1:100 Super Scheibenreiniger Konzentrat von Dr. Wack, das im Feld der Reinigungskonzentrate stets sehr gut abschneidet. Die kleine 250-ml-Dosierkopfflasche kostet rund 9 Euro 50 und liefert dabei im Verhältnis 1:100 gemischt 25 Liter gebrauchsfertigen Scheibenreiniger. Macht 38 Cent pro Liter. Testsieger Sonax Xtreme ist mit seinem Literpreis von 2 Euro 66 somit exakt siebenmal so teuer.

Ein Konzentrat überzeugt besonders

Das Konzentrat von Dr. Wack kam bei guter Reinigungsleistung und uneingeschränkter Materialverträglichkeit dank seines günstigen Preis-Leistungsverhältnisses auf exakt die gleiche Gesamtpunktzahl wie der Testsieger Sonax und wurde von den GTÜ-Testern ebenfalls als „sehr empfehlenswert“ eingestuft. Für preisbewusste Autofahrer ist somit ein gutes Konzentrat nach wie vor eine ausgezeichnete Alternative zu den beliebten Fertigmischungen. GTÜ-Tipp: Konzentrate besser mit Leitungswasser zu Hause mischen. Das ist sicherer als die Mixtur mit möglicherweise verdrecktem Wasser aus der Gießkanne an der Tankstelle.

Foto: GTÜ

Bevor das Reisemobil oder der Wohnwagen losrollen sollte allerdings der Zustand und die Sicherheit des Reiseboliden auf Herz und Nieren geprüft werden. Diesen Rat gibt derzeit die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Wie genau man dabei vorgeht steht im GTÜ-Caravaning-Ratgeber.

Bei langen Standzeiten besonders vorsichtig z.B. bei den Reifen sein

Bei langen Standzeiten, sollte grundsätzlich der technische Zustand insbesondere Batterien, Beleuchtung, Bremsen, Hupe und Bremsflüssigkeit sowie die Gültigkeit der HU-Plakette geprüft werden. Beim Reifenprofil sind gesetzlich 1,6 mm vorgeschrieben. 4 mm sind aber empfehlenswerter.

Mit Tempo 100 km/h betriebene Anhänger müssen Reifen besitzen, die jünger als 6 Jahre sind und zwar ab Produktionsdatum. Die nötigen Angaben befinden sich auf den Reifen. Das Herstellungsdatum steht in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke in den letzten vier Ziffern und ist so zu interpretieren: Das vorletzte Ziffernpaar steht für die Kalenderwoche, das letzte Ziffernpaar gibt das Jahr an. Wenn die Reifen älter als 6 Jahre sind, dürfen die Tempo-100-km/h-Anhänger nur noch mit maximal 80 km/h betrieben werden.

Richtig beladen will gelernt sein

Die richtige Beladung ist wichtig damit der Caravan oder das Reisemobil bei der Urlaubsfahrt nicht ins Wanken kommt, beim Beladen den Schwerpunkt so tief wie möglich halten. Schwere Gegenstände möglichst im Bereich der Achsen deponieren und auf gleichmäßige Gewichtsverteilung auf der linken und rechten Seite achten, raten die GTÜ-Experten.

Idealerweise rutschfeste Unterlagen und Zurrseile zur Ladungssicherung und als Schutz vor unerwünschtem Pendeln oder gar Wegbrechen des Fahrzeugs verwenden.

Bei Fronttrieblern darf das Heck nicht zu sehr belastet werden

Keinesfalls sollte man im Heck schwer beladen, weil dadurch bei frontgetriebenen Fahrzeugen die Vorderachse entlastet und die Traktion verschlechtert bzw. bei Anhängern die Stützlast beeinflusst wird. Leichtes Gepäck darf auch weiter oben, beispielsweise in Hochschränken, verstaut werden. Noch weiter oben, beim Dachgepäck, muss unbedingt auf sichere Befestigung und die neue Fahrzeughöhe geachtet werden.

Weitere Tipps und Informationen liefert der GTÜ-Caravaning-Ratgeber. Der Ratgeber steht unter www.gtue.de/caravaningratgeber zum Durchstöbern bereit.

 

Foto: GTÜ

Die GTÜ begrüßt das Vorhaben des Bundesverkehrsministeriums, die Abgasuntersuchung, kurz auch unter AU bekannt,  mit der direkten Messung am Auspuff im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) wieder für alle Autos zur Pflicht zu machen. Ein derartiger Gesetzentwurf zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) liegt dem Bundesrat derzeit zur Abstimmung vor. Nur so lässt sich laut der Organisation verlässlich feststellen, welche Emission tatsächlich aus dem Auspuffrohr herauskommt und ob das Abgasreinigungssystem den geltenden Vorschriften gerecht wird.

GTÜ sieht Verschärfung der Abgasgrenzwerte positiv

Ferner spricht sich die GTÜ für eine Umsetzung der geplanten Verschärfung der Abgasgrenzwerte für Dieselmotoren aus, um die Umweltbelastung durch Fahrzeug-Emissionen deutlich zu senken. Dies gilt ebenso für die mittelfristige Einführung geeigneter Prüfverfahren zur Messung der Stickoxid-Emission und der Partikelzahl bei der der Hauptuntersuchung.

Bis zu diesem Zeitpunkt besteht die AU aus einer Kombination von Abgasmessung am Endrohr für Autos bis Baujahr 2005 und einer elektronischen On-Board-Diagnose (OBD) für Fahrzeuge ab Baujahr 2006 (Erstzulassung ab 1.1.2006). Künftig müssen nach den Plänen wieder alle Fahrzeuge die Endrohrmessung bestehen, bei der eine Messsonde im Auspuff die Abgastrübung überprüft.

Verstärkte Überwachung bedeutet weniger defekte Abgasanlagen

Mit verstärkter Überwachung, so die Gesellschaft für Technische Überwachung, lassen sich mehr Autos mit defekten Abgasanlagen und erhöhtem Schadstoffausstoß als bisher aus dem Verkehr ziehen. In Deutschland werden von den Prüforganisationen und Kfz-Werkstätten jährlich rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

 

Foto: GTÜ

Autoankauf Online berichtete bereits in den vorangegangenen Postings darüber, dass nun die ersten Reisewellen starten. Neben dem Thema des Vorankommens bei unzähligen Baustellen auf den wichtigsten Hauptverkehrsstraßen der Republik kommt natürlich ebenfalls der Aspekt des „überhaupt Ankommens“ auf die Agenda der wichtigen Fragen zur Urlaubsplanung. Wer mit seinem Fahrzeug ansonsten hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist und zum Arbeitsplatz pendelt, der lässt die regelmäßige Wartung des Fahrzeugs schon gern einmal schleifen.

Bei längeren Fahrten – etwa in den Urlaub – kommen diese Versäumnisse dann schwerwiegend zum Tragen. Etwa durch das Liegenbleiben des Fahrzeuges auf der Autobahn. Dies ist dann häufig bereits das Ende der guten Laune zum Ferienbeginn. Mit der Erholung jedenfalls ist es dann erst einmal ebenfalls vorbei. Die GTÜ, ruft deshalb richtigerweise dazu auf, vor dem Reiseantritt das eigene Fahrzeug selbst zu checken.

GTÜ: Checkliste: Das sollten Sie vor dem Reiseantritt am eigenen Auto prüfen.  

Reifen. Checken Sie die Lauffläche und Flanken auf Beschädigungen, um nicht unterwegs von einem – oft genug vorhersehbaren – platten Reifen überrascht zu werden. Die Pneus sollten zumindest noch eine Profiltiefe von 3 mm aufweisen, um auch bei Nässe ausreichend Sicherheit zu bieten.

Luftdruck. Bei der Beladung des Fahrzeugs muss der Reifendruck entsprechend angepasst werden, manchmal um bis zu 50%.  Ansonsten werden die Pneus übermäßig verschlissen. Die richtigen Werte dazu stehen in der Bedienungsanleitung oder im Tankdeckel, manchmal auch im Einstieg der Fahrertür.

Reserverad/Pannenset. Prüfen Sie stets auch den Zustand des Reserve-/Notrads, damit es im Pannenfall auch einsatzbereit ist. Stimmt der Luftdruck? Ist das Profil in Ordnung? Wie alt ist das Reserve-Rat? Ab 6 Jahren sollte man über einen Austausch nachdenken, denn auch nicht benutzte Reifen werden durch die Lagerung porös und brüchig. Befindet sich statt eines Reserverads ein Reifen-Pannenset im Kofferraum, so überprüfen Sie die Funktion des Luft-Kompressors und das Alter des Reifendichtmittels. In der Regel sollte die Flasche mit dem Flüssigkautschuk alle fünf Jahr ausgetauscht werden, um die Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten.

Motoröl. Überprüfen Sie den Ölstand! Nehmen Sie vorsorglich Reserveöl mit, am besten die gleiche Spezifikation, die beim letzten Ölwechsel eingefüllt wurde. Sollte Ihnen bei der Prüfung des Ölstandes das Motoröl am Peilstab extrem dunkel vorkommen, könnten das Anzeichen für eine schlechte Verbrennung des Motors oder zu stark gealtertes Öl sein. Motorpannen sind so gerade bei längeren Fahrten sehr wahrscheinlich.

Batterie. Für Laien ist die Prüfung einer Batterie eher schwierig. Wenn die Lichtmaschine in Ordnung ist, sollte im Sommer eine normal beanspruchte Batterie eine Urlaubsreise gut durchstehen, selbst wenn sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Prüfen Sie den Säurestand der Batterie. Wartungsfreie Akkus haben häufig ein Sichtfenster mit einer Farbanzeige zur Kontrolle des Zustandes. Weißes Pulver an den Batteriepolen ist ein Indiz für eine Schädigung des Akkus. Ein Austausch noch vor Reiseantritt wird empfohlen.

Keilriemen & Antriebsriemen. Schauen Sie unter die Motorhaube auch einen Blick auf Keilriemen, Kühlschläuche und Zündkabel. Ausgefranste Keilriemen können leicht reißen, Probleme deuten sich auch an, wenn der Keilriemen beim Fahren quietscht. Zündkabel und Kühlschläuche sind häufig Opfer von Marderbissen. Schäden sollten vom Fachmann begutachtet und bei Bedarf beseitigt werden.

Bremsflüssigkeit und Kühler. Überprüfen Sie auch die Füllstände von Kühlwasser und Bremsflüssigkeit. Unterhalb des Minimums muss nachgefüllt werden. Zeigt die Markierung zu viel Bremsflüssigkeit, sollten Sie noch vor dem Urlaub an einen Wechsel denken. Ein zu hoher Wassergehalt könnte die Bremswirkung auf Passabfahrten gefährlich beeinträchtigen.

Scheiben und Scheinwerfer. Ein Blick auf Scheiben und Scheinwerfer ist wichtig, um Schäden zu erkennen. Steinschläge in der Windschutzscheibe können sich während der Fahrt zu veritablen Rissen verschlimmern. Scheinwerfer und Blinker müssen natürlich funktionieren. „Einäugig“ loszufahren ist fahrlässig und gefährlich.

Kontrollleuchten. Moderne Autos verfügen meist über hochwertige Diagnoseeinrichtungen. Fehlfunktionen werden im Kombiinstrument per Warnleuchte und/oder Piepser gemeldet. Ignorieren Sie solche Warnungen niemals! Fahren Sie nie aufs Geratewohl los, sondern im Zweifel lieber zuerst in die Werkstatt.

Sowieso Pflicht: Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten

Und wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zur Panne kommt, dann sollten Sie wenigstens gerüstet sein. Die GTÜ rät: Denken Sie beim Packen auch an Getränke für heiße Tage sowie Taschenlampe, Regenjacke und leichte Handschuhe, damit Sie im Pannenfall des Nachts oder bei Nässe und Kälte nicht schutzlos dastehen. Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten sind ohnehin Pflicht. Nicht nur in Deutschland.

 

Foto: GTÜ

Manche Untersuchungen kommen echt zur rechten Zeit. Jetzt, wo schon zum Vatertag die ersten Reisewellen beginnen, möchte der ein oder andere Reisende sicherlich unterwegs gern mal ein schluck Kaltes Wasser oder Limonade zu sich nehmen. Wer sich noch an seine Kindheit erinnert, der wird noch an die Kühl-Akkus zurückdenken, die als Eisblöcke einer Kühltasche hinzugefügt wurden und bei längeren Strecken in den Urlaub schon bei der Hälfte der Strecke versagten. Heutzutage sind solche Kühltaschen längst nicht mehr modern, sondern funktionieren – wie so Vieles – elektronisch.

Mit Strom über den Zigarettenanzünder werden die kleinen mobilen Kühltaschen zum Kühlschrank für Unterwegs. Welche der derzeit am Markt angebotenen Kühltaschen aber ist die wirklich Beste? Dieser Frage ist die Gesellschaft für Technische Überwachung in Kooperation mit dem ACE Auto Club Europa nachgegangen.

Acht Kühlboxen für 12 und 230 Volt im Test

Wer während der heißen Sommermonate oft mit dem Auto unterwegs ist, sei es im Urlaub oder beim Outdoor-Hobby, profitiert von einer Kühlbox. Zur Kühlung von Speisen und Getränken sind diese hervorragend geeignet. Dabei setzen sich immer mehr Boxen durch, die nach dem thermoelektrischen Prinzip arbeiten.

Getestet wurden acht thermoelektrische Exemplare, die mit Peltier-Kühlelementen arbeiten. Mit von der Partie waren sieben Boxen zwischen 48 und 90 Euro sowie eine zu knapp 200 Euro.

Die Testergebnisse

Als eindeutiger Sieger ging das preisgünstigste Produkt, die mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnete Mobicool T 26 AC/DC, hervor, gefolgt von der Box mit dem höchsten Anschaffungspreis, der Dometic TropiCool TCX 21, von den Testern ebenfalls als „sehr empfehlenswert“ eingestuft. Auf den weiteren Plätzen mit jeweils „empfehlenswert“ reihten sich die Powerbox Plus von Campingaz, die KB 2922 von Severin, die U30 DC/AC von Fritz Berger und die Electric Cooler E26 M von Ezetil ein. Die Plätze sieben und acht mit je „bedingt empfehlenswert“ belegten die KK29 von AEG und die KB 3537 von Clatronic.

Ein Ergebnis überraschte die GTÜ-Prüfer ganz besonders: In der Kategorie „Stabilität“ verhielten sich die Boxen mustergültig. Einen nach ISO 22248 genormten Falltest mit einem Sturz aus 80 Zentimeter auf Betonboden überstanden alle Kühlboxen ohne größeren Schaden und waren anschließend noch voll funktionsfähig. Das spiegelte sich auch im Qualitätseindruck, den die Testteilnehmer bei den GTÜ-Prüfern hinterließen, wider. Hier gab es Bestnoten für alle.