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Foto: Wikimedia

Die Verbraucherakzeptanz von E10 Kraftstoff ist mehr als  rückläufig.

„Am Anfang sorgten sich Autofahrer in Deutschland vor allem darum, ob ihr Motor den Biokraftstoff verträgt. Es hieß, mehr als drei Millionen Autos seien nicht geeignet. Das prognostizierte häufige Motorensterben gab es aber nicht. Mittlerweile machen Autofahrer deshalb ihre Kraftstoffentscheidung an der Tankstelle vor allem von der Preisdifferenz abhängig“,

konstatiert Steffen Bock, Geschäftsführer des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de.

Öffentlicher Hype hielt die Spritsorte überhaupt am Leben

Laut dem Online Portal „clever-tanken.de“ waren die Spritpreise zum Start von E10 generell rund 20ct über dem gegenwertigen Niveau. Parallel wurde verstärkt Biokraftstoff gehyped, weshalb diese Spritsorte in der Anfangszeit rund vier Cent pro Liter günstiger war als das klassische Superbenzin.

„Einerseits hatten die Autofahrer Angst um ihre Autos, andererseits machte es für sie durchaus einen Unterschied, ob sie für 1,55 Euro oder für 1,60 Euro pro Liter tanken“, erläutert Bock.

Anteil von E10 liegt bei lächerlichen 12,7%

Statistiken des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Folge lag der E10-Anteil am Ottokraftstoffmarkt im Jahr der Einführung bei 9,3%.

Bis 2014 vertrauten immer mehr Autofahrer dem Biokraftstoff, wodurch der Marktanteil auf 15,2% stieg. Seit 2015 jedoch sind nicht nur die Benzinpreise gesunken, sondern auch der Marktanteil von E10. 2015 lag der Anteil nur noch bei 13,6%- im Herbst 2016 nur noch bei rund 12,7%.


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