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Foto: VW Volkswagen Nutzfahrzeuge AG

Neues Jahr, neues „Glück“ für VW könnte man meinen. Denn während das Personalkarussell bei anderen Herstellern immer gegen Ende des Jahres gedreht wird, startet VW erst jetzt mit einer neuen Personalie durch. Der 47 jährige Ingenieur Alexander Hitzinger, bisher „Senior Director of Hardware Engineering“ bei Apple, ist mit sofortiger Wirkung neuer Markenvorstand für Technische Entwicklung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Leitung des ‚Zentrums autonomes Fahren und MaaS*

Hitzinger übernimmt zusätzlich Aufbau und Leitung des ‚Zentrums autonomes Fahren und MaaS*-Aktivitäten‘ im Volkswagen Konzern. Der bisherige kommissarische Leiter der Technischen Entwicklung, Axel Anders (57), soll neue verantwortliche Aufgaben im Konzern übernehmen.

Dr. Thomas Sedran, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge,hällt hierzu fest:

„Wir haben mit Alexander Hitzinger einen renommierten Experten als Vorstand für die Technische Entwicklung von Volkswagen Nutzfahrzeuge gewonnen. In unserer neuen Markenstrategie wird er die Umsetzung unserer Modelloffensive und den Ausbau unserer Kompetenzen in den Feldern Elektrotraktion, Softwareentwicklung und Autonomes Fahren kraftvoll vorantreiben. Darüber hinaus wird er im Konzern das neu gegründete ‚Zentrum für Autonomes Fahren und Mobility as a Service‘ verantworten.“

Hitzinger ist Diplom-Ingenieur und MBA

Alexander Hitzinger ist Diplom-Ingenieur und hat zudem einen MBA-Abschluss (Master of Business Administration). Seine berufliche Laufbahn begann Hitzinger 1997 als Entwicklungsingenieur bei Toyota Motorsport in Deutschland. Von 2000 bis 2003 leitete er beim englischen Motorenhersteller Cosworth die Entwicklungsabteilung World Rally Car (WRC), von 2003 bis 2006 war er Chef der Formel-1-Entwicklungsabteilung bei Cosworth. In der Zeit von 2006 bis 2011 war Hitzinger „Head of Advanced Technologies“ bei Red Bull Technology (UK).

Ab 2011 bis 2016 war Hitzinger bei Porsche für die Langstrecken-Weltmeisterschaft Le Mans als „Technischer Direktor LMP1“ tätig. Er verantwortete in dieser Funktion die Entwicklung des Langstrecken-Rennwagens „919 hybrid“. 2016 wechselte Hitzinger zu Apple.

 

Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Heute startet die Hannover Messe in den Messehallen der Stadt Hannover. Die Weltleitmesse der Industrie begrüßt wieder tausende Entscheider aus der ganzen Welt zur Präsentation von industriellen Neuigkeiten. Doch nicht nur Industrie 4.0 ist ein Thema auf der Messe, auch für Automobilfreunde gibt es einiges zu sehen, letztlich ist ja auch die Automobilindustrie im Umbruch und blickt herausfordernden Zeiten entgegen.

Interessante News aus dem Hause Volkswagen

Natürlich ist auch Volkswagen auf der Hannovermese vertreten um neueste Technologien, innovative Fahrzeugmodelle und ein neues Werk zu präsentieren.

Prominente Gäste am Stand von VW Nutzfahrzeuge

Niemand geringeres als unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel und die polnische Ministerpräsidentin, Beata Szydlo, haben den Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Halle 15 (Stand A20) aufgesucht, um sich über Neuigkeiten auf den letzten Stand bringen zu lassen. VW-Chef Matthias Müller und Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, informierten die prominenten Gäste über Strategien und Projekte der Digitalisierung sowie der e-Mobilität auf Basis von leichten Nutzfahrzeugen.

e-Crafter Erprobungsmodel vorgestellt

Auf dem Stand wurde zudem ein Erprobungsfahrzeug des e-Crafter vorgestellt. Das Modell geht bereits Ende diesen Jahres an Kunden.

Der Vorstandchef bezeichnete den e-Crafter als Beleg für den Anspruch des Konzerns, die Auto-Mobilität der Zukunft maßgeblich mitzugestalten:

„Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden. Wir wollen Standards bei der Elektromobilität und bei neuen Mobilitätsdiensten setzen. Dabei stellen wir die Bedürfnisse unserer Kunden noch stärker in den Mittelpunkt als bisher.“ Bereits in kurzer Zeit sei eine Vielzahl von Projekten gestartet worden, um das Zukunftsprogramm „TOGETHER – Strategie 2025“ mit Leben zu füllen. Müller: „Der Wandel nimmt Fahrt auf: Es gibt sichtbare Fortschritte im gesamten Konzern und bei allen Marken.“

Ein wichtiger Meilenstein der Elektrifizierungsoffensive ist dabei der e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Scholz erläuterte:

„Der e-Crafter ist besonders für den emissionsfreien Einsatz in Innenstädten konstruiert worden und damit gerade für Kurierdienste und Speditionen interessant, um stetig wachsende Zentren auch künftig versorgen zu können. Die ersten e-Crafter werden noch in 2017 bei Logistik-Kunden sein.“

Der e-Crafter hat eine Reichweite von über 200 Kilometern, eine Zuladung von 1,7 Tonnen und das volle Ladevolumen eines Crafter mit Verbrennungsmotor.

Digitale Entwicklungswerkzeuge

Ebenfalls vorgestellt wurden zudem digitale Entwicklungswerkzeuge wie der „digitale Planungstisch“ des neuen Werks in Wrzesnia in Polen. Durch die Verbindung von Berührungssteuerung und dem Zusammenspiel von Hard- und Software können Planer regelrecht in die virtuelle Fabrik eintauchen, Varianten schon während des Entwurfs zielgerichtet bewerten, untereinander vergleichen sowie weiter optimieren.

Qualitativ hochwertige Planungsergebnisse werden in minimalen Zeiträumen ermöglicht, die Planung in frühen Projektphasen abgesichert und Änderungen während des Baubetriebs reduziert. Messebesucher von Volkswagen Nutzfahrzeuge können einen virtuellen Rundgang durch die Fabrik machen, um sich besondere Konstruktionen und Lösungen anzuschauen.