Der Opel Manta ist für viele das einzige Kultobjekt.

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Der Opel Manta ist für viele das einzige Kultobjekt.

Was lange währt, wird endlich gut? Zumindest könnte man das bei der aktuellen Modellpalette des Automobilherstellers Opel meinen. Das Design, die bestellbaren Ausstattungsmerkmale und die Anmutung der Fahrzeuge steht – zumindest aktuell – im diametralen Kontrast zum althergebrachten Opel-Image, wie man es noch aus den letzten 10 Jahren her kennt.

Mit Modellen wie dem neuen Opel Adam, treffen die Rüsselsheimer genau das Herz einer großen und jungen Zielgruppe, was sicherlich für deutlich bessere Umsatzzahlen sorgen dürfte, als noch Anfang der Jahrtausendwende. Da kriselte es nämlich heftig. So heftig, dass das Unternehmen zumindest aus markenkommunikativer Sicht als Imageträger beinahe von der Bildfläche verschwand. Heftige Qualitätsmängel und ein zunehmendes „Proll“-Klientel ließen den Neukauf, egal ob Astra, Vectra oder Corsa für alle Autofahrer, die etwas auf sich hielten, unattraktiv erscheinen.

So, wie der Jungspund mit heruntergelassenen Scheiben und dröhnendem Bass, wollten die Mittelstandskunden zunehmend weniger rüberkommen. Die Abwendung dieser so wichtigen Kundengruppe bedeutete für Opel letztlich beinahe den Todesstoß. Und trotz – vom Konzept her – eigentlich guter Fahrzeuge, wie etwa dem Sportwagen Opel Calibra, orientierten sich die Kunden aufgrund des schlechten Images um und entschieden sich häufig für den etwas markanteren Ford Probe, der so ziemlich zeitgleich produziert wurde. Die Gebrauchtwagen beider Fahrzeuge sind heute sowohl im Verkauf als auch im Autoankauf kaum noch von nennenswertem Wert.

Der Opel Manta war noch Kult, alles danach war eine Beleidigung für die meisten Automobil Ästheten. Dabei ist er beim Autoankauf gern gesehen.
Je länger man zurückdenkt, desto weniger Automobile von Opel fallen einem ein, die echte Automobilkenner auch entlang ihrer emotionalen Ausstrahlung wertschätzen. Auch der Frontera, der als alltagstauglicher Geländewagen angepriesen wurde, konnte diesen Anspruch nicht erfüllen. Ein einziges Modell macht da eine Ausnahme: Und zwar das prolligste Modell von allen Opelmodellen. Aller Zeiten wohlgemerkt. Der kultige Opel Manta! Nicht zuletzt wegen dem Film MANTA, MANTA, mit dem Till Schweiger seinen Kinodurchbruch feierte, wurde der Wagen zum Kultobjekt. Manta Witze über die Dummheit der Manta-Fahrer füllten die Witz-Spalten der Unterhaltungsblätter der 90iger Jahre. All das hat letztlich zumindest für die Marke bis heute Bestand. Ein gut erhaltener hinterradgetriebener Opel Manta mit Originalteilen und als Zugabe mit dem obligatorischen Fuchsschwanz, kostet auch heute im Autoankauf noch verhältnismäßig viel Geld. Zu Recht, denn im Vergleich zu einem Corsa, den es gefühlt Milliardenfach auf der Straße zu sehen gibt, ist der kultige Manta selten geworden.

„Umparken im Kopf?“ – Kann Opels Werbekampagne die Marke Opel neu positionieren?

Wie weiter oben bereits angesprochen, sind die aktuellen Opelmodelle nicht mit den Fahrzeugen des vergangenen Jahrzehnts zu vergleichen. Die aktuellen Modelle weisen eine wirklich hochwertige Verarbeitung auf und sind auch im Bereich des modernen Fahrzeugentertainments gut aufgestellt. Noch immer werden die Fahrzeugformen nicht jedem zusagen, aber die Ingenieure und Designer haben schon viel richtig gemacht, vergleicht man die Modelle mit der Design-Folklore aus den 1990iger Jahren. Die neueste Werbekampagne spricht genau diesen Umstand an und fordert die Verbrauchen ganz offensiv dazu auf, im Zusammenhang mit der Marke Opel ein „Umparken im Kopf“ zuzulassen. „Umparken“ soll dabei heißen, von den alten Vorurteilen (Zugegebenermaßen muss man sagen: nicht alles waren Vorurteile) Abstand zu nehmen und sich der Marke neu zu öffnen. Wie angemerkt, kann das mit den neuen Modellen gut funktionieren. Doch während die Hürde der einst schlechten Verarbeitung genommen scheint, dämmert am Horizont schon fast das nächste Problem. Natürlich steigen mit einer besseren d.h. höherwertigen Verarbeitung auch die Preise für die aktuellen Fahrzeuge der Rüsselsheimer. Es wäre also wirklich wünschenswert, wenn die Kundschaft das Umparken im Kopf tatsächlich zeitnah vornehmen würde. Die Konkurrenz mit dem gewohnt besseren Image, etwa Volkswagen ist schließlich nicht nur preislich, sondern auch physisch oftmals nur eine Hausnummer weiter. Zu gönnen wäre es dem Automobilkonzern, denn die bisher geleistete Arbeit ist anerkennenswert.

Foto: „Opel manta“ von Kierant – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.


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