Deutsche Straßen: Aggressivität und Risikoverhalten auf dem Vormarsch

Foto: ADAC Autoversicherung AG

Die deutschen Straßen gelten laut einer aktuellen Umfrage der ADAC Autoversicherung als zunehmend aggressiv. Eine deutliche Mehrheit von 69 Prozent der Befragten empfindet das Verhalten im Straßenverkehr als zu rücksichtslos. Die repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Autofahrern beleuchtet, welche riskanten Manöver besonders verbreitet sind und welche Gefahren als am größten eingeschätzt werden.

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Das häufigste Ärgernis ist mit 79 Prozent das zu schnelle Fahren, dicht gefolgt von dichtem Auffahren (67 Prozent) und dem Abbiegen ohne zu blinken (62 Prozent). Trotz der Straßenverkehrsordnung, die jederzeit zu vorsichtigem und rücksichtsvollem Verhalten mahnt, scheint die Realität oft anders auszusehen. Stefan Daehne, Vorstandsvorsitzender der ADAC Autoversicherung, betont:

„Mit Vorsicht und Rücksichtnahme lassen sich viele Unfälle vermeiden sowie Leid und Kosten verringern.“

Besonders gefährlich stuften die Teilnehmer dichtes Auffahren (94 Prozent), die Nutzung von Smartphones am Steuer (93 Prozent) und überhöhte Geschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen (90 Prozent) ein. Interessant ist auch die Unfallstatistik der letzten fünf Jahre: 29 Prozent der jungen Fahrer (18–29 Jahre) waren in dieser Zeit in einen Unfall verwickelt, während es bei den 40- bis 59-Jährigen nur 12 Prozent waren.

Wissenslücken beim Rabattschutz: Unbekannte Absicherung nach Unfällen

Unfälle sind nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben, sie können auch finanziell schmerzhaft sein, da nach einem selbst verschuldeten Schaden oft die Versicherungsprämie steigt. Abhilfe schafft hier der Rabattschutz, ein Zusatzbaustein in der Kfz-Versicherung, der eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse verhindern kann.

Die Umfrage deckt jedoch große Wissenslücken bei diesem Schutz auf: 37 Prozent aller Autofahrer wissen nicht, was ein Rabattschutz ist. Bei den unter 40-Jährigen ist dieser Wert mit 53 Prozent sogar noch höher. Ein klares Gefälle zeigt sich bei älteren Fahrern: 70 Prozent der über 60-Jährigen kennen diese Option. Aktuell haben 30 Prozent aller Befragten diesen Schutz abgeschlossen, wobei er besonders von jenen gewählt wird, die durch langjährige Unfallfreiheit bereits eine hohe Schadenfreiheitsklasse erreicht haben und diesen Vorteil bewahren möchten.

Neben dem Rabattschutz können auch moderne Telematik-Lösungen wie der Baustein „Fahr + Spar“ der ADAC Autoversicherung dabei helfen, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Prämien zu senken – wer vorausschauend fährt, kann bis zu 30 Prozent sparen. Die Umfrage unterstreicht die Notwendigkeit, das Bewusstsein für sicheres Fahren und die verfügbaren Versicherungsmöglichkeiten zu schärfen.


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