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Foto: Wikimedia

Die ADAC Straßenwachtfahrer, oder wie wir nach wie vor gerne sagen: Die „Gelben Engel“ haben im Jahr 2018 3.926.533 Einsätze gefahren und den gestrandeten Autofahrern auf und neben der Straße geholfen. Pro Tag sind das durchschnittlich 10.758 Einsätze. Obwohl das vergangene Jahr das statistisch wärmste seit Beginn der meteorologischen Wetteraufzeichnungen war, lag die Zahl der Einsätze der Gelben Engel mit knapp vier Mio. (2017: 4.008.747) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Am meisten Arbeit hatten die 1737 „Gelben Engel“ am 26.02.2018 mit allein 24065 Einsätzen, gefolgt vom 28. Februar mit 23209 Einsätzen auf den bundesdeutschen Straßen.

Menschen vertrauen auf die Leistungen des ADAC

Thomas Burkhardt, ADAC Vizepräsident für Technik hält fest:

„Unsere Kolleginnen und Kollegen der ADAC Straßenwacht haben auch im vergangenen Jahr wieder herausragende Arbeit geleistet und unseren Mitgliedern in unzähligen Not- und Gefahrensituationen geholfen. Knapp vier Millionen Einsätze zeigen einmal mehr, dass die Menschen weiterhin auf den ADAC und seine Kernkompetenz vertrauen. Das ist für uns Motivation und Ansporn zugleich.“

Probleme mit der Autobatterie häufigste Pannenursache

Die häufigste Pannenursache war mit 42% aller Fälle auch im Jahr 2018 Probleme mit der Autobatterie. Dies ist vor allem dem Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw geschuldet, das laut Kraftfahrt-Bundesamt erneut gestiegen ist – auf 9,4 Jahre. Platz zwei belegten Pannen am „Motor/Motormanagement“ (19 %). Dazu zählt der ADAC vor allem Probleme mit der Einspritzung, Sensorik oder der Zündung. Mit 14 % dritthäufigster Grund, der die Hilfe der Straßenwacht erforderte, waren Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb.

Kaum Elektroautos, kaum Probleme

Da der Bestand an Elektroautos auf deutschen Straßen derzeit noch relativ gering ist, hielt sich auch das Pannenvolumen in diesem Segment in Grenzen: Insgesamt 400-mal kam die ADAC Straßenwacht im vergangenen Jahr Fahrern von liegengebliebenen e-Fahrzeugen zu Hilfe.

„Der ADAC ist als digitaler Mobilitäthelfer auch auf die Elektromobilität bestens vorbereitet. Unsere Gelben Engel auf der Straße helfen aber grundsätzlich bei jeder Antriebsart, da sie sowohl im Umgang mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, als auch im Bereich der Elektromobilität gut ausgebildet sind“, so Thomas Burkhardt.

 

Interessante ADAC Pannen-App

Neben dem klassischen ADAC Notruf unter der Kurzwahl „22 22 22“ nutzten die ADAC Mitglieder 2018 auch intensiv die „Pannenhilfe“-App des Clubs, die für die Betriebssysteme iOS und Android kostenlos in den Stores verfügbar ist. Knapp 160.000 Notrufe gingen vergangenes Jahr bereits auf digitalem Weg ein, Tendenz steigend. Die Vorteile der Smartphone-App liegen auf der Hand: Nutzer können im Pannenfall wichtige Informationen und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort direkt und unkompliziert an die ADAC Pannenhilfezentrale übermitteln. Zusätzlich lassen sich auch mögliche Pannenursachen wie z. B. „Reifen“, „Springt nicht an“, „Schlüssel“, „Unfall“ oder „Sonstiger Schaden“ weitergeben, was den Hilfeprozess weiter beschleunigt.


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