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Foto: obs/Automobili Lamborghini S.p.A.

Im Geschäftsjahr 2018 (1. Januar – 31. Dezember) hat Automobili Lamborghini S.p.A. erneut einen Absatzrekord erzielt. Mit 5750 weltweit an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen, +51% im Vergleich zum Vorjahr, setzt der italienische Supersportwagenhersteller sein globales Wachstum fort.

Stefano Domenicali, Chairman und Chief Executive Officer von Automobili Lamborghini kommentiert:

„Im Jahr 2018 hat Lamborghini neue Dimensionen erreicht. Wir haben nicht nur einen neuen Absatzrekord erzielt sondern sind in für uns völlig neue Dimensionen vorgedrungen, denn wir haben die magische Schwelle von 5.000 verkauften Lamborghinis erstmals klar übertroffen. Dieser Quantensprung bestätigt die Nachhaltigkeit unserer Produkt- und Vertriebsstrategie. Diese Erfolge sind umso bemerkenswerter, da wir vor einer beispiellosen Doppel-Herausforderung standen: Vorbereitung und Markteinführungen neuer Modelle bei unseren Supersportwagen bei gleichzeitiger Bewältigung der verdoppelten Produktionskapazität in unserem Werk in Sant’Agata Bolognese. Gleich von Beginn seines Verkaufsstarts wurde der neue Super SUV Urus begeistert von den Märkten aufgenommen und hat unsere Kundenbasis erheblich erweitert. Auch die Markenbekanntheit, vor allem bei der jungen Generation, konnte deutlich gesteigert werden, was sich im Erfolg unserer Social Media Kanäle mit insgesamt mehr als 32 Mio. Followern widerspiegelt. Das ist eine echte Teamleistung, und ich danke dem gesamten Lamborghini Team für die geleistete Arbeit.“

Lamborghini verfügt über 157 Händlerstützpunkte in 50 Ländern

Lamborghini ist mit 157 Händlerstützpunkten in 50 Ländern vertreten, und die weltweiten Auslieferungen an Kunden sind im Jahr 2018 von 3.815 auf 5.750 Einheiten gestiegen. Seit 2010 (1302 Fahrzeuge) hat das Unternehmen seine Absatzzahlen also mehr als vervierfacht. Über den Absatz hinaus konnte Lamborghini alle wichtige Unternehmenskennzahlen im Jahr 2018 übertreffen.

Lamborghini ist eine globale Marke, und der Absatz verteilt sich auf die drei großen Absatzregionen. Alle Regionen konnten 2018 neue Höchstwerte beim Absatz verzeichnen und so zum Absatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr beitragen:

  • EMEA (Europe, Middle East, Africa): 2,497/+69%,
  • America: 1,952/+46% and
  • Asia Pacific: 1,301/+30%.

Mit 1595 Fahrzeugen bleiben die USA der größte Einzelmarkt, gefolgt von UK (636), Japan (559), Deutschland (463), Greater China (342), Canada (316) und Italien (295). All diese Märkte konnten ihre Auslieferungszahlen deutlich steigern und nationale Absatzrekorde erzielen.

Beide Supersportwagen Modellreihen konnten ebenfalls neue Absatz Bestwerte verzeichnen und so zum Wachstum beitragen. Die Verkaufszahlen der V12 Modellreihe Lamborghini Aventador, im Jahr 2011 auf dem Markt gekommen und immer noch sehr absatzstark, stiegen um 3% von 1.173 auf 1.209 Einheiten. Noch stärker war das Absatzwachstum beim V10 Modell Lamborghini Huracán, dessen Auslieferungen um 5% von 2.642 auf 2.780 Einheiten anstieg. Wie erwartet hat der neue Super SUV Urus einen wesentlichen Beitrag zum Absatzwachstum geleistet: 1.761 Einheiten sind seit seiner Markteinführung im Juli 2018 an Kunden ausgeliefert worden.

Rosiger Ausblick für 2019

Lamborghini gibt einen zuversichtlichen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019. Trotz der politischen Unsicherheit in der EU und auf globalem Niveau bleiben die wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren weiterhin generell positiv aber weniger vorhersehbar. Mit einem anhaltenden Konjunkturwachstum, das für die großen Volkswirtschaften weltweit erwartet wird und dank des jungen und attraktiven Produktportfolios sowie dem ersten vollen Jahr bei den Auslieferungen des Urus erwartet Lamborghini weiteres Wachstum in neuen Dimensionen sowohl beim Absatz als auch beim mittelfristigen Umsatz.

 

Foto: Lamborghini Screenshot

Keine Frage: SUV’s sind nweltweit, sieht man von der E-Mobilität einmal ab, der automobile Trend des Jahrzehnts. Dies ist auch der Grund, warum sich gestandene Automobilhersteller zu Experienten hinreißen lassen und Fahrzeuge bauen, die so gar nicht zum eigenen Markenkern passen. Porsche musste sich damals für den Porsche Cayenne von Fans und Fachpresse prügeln lassen. Zu wenig Porsche DNA, zuviel VW-Touareg. Das war damals. Inzwischen ist der Cayenne akzeptiert, aber noch lange nicht der automobile Wunsch echter Porsche Fans.

Wer sich die Evolution des Cayenne anschaut, stellt beim Design schnell fest, dass die Entwicklung immer mehr asiatische Züge annimmt. Auf den ersten Blick unterscheidet kein Laie einen Porsche Cayenne von einem KIA. Für ein Premiumfahrzeug in diesem Preissegment aus unserer Sicht ein Todesurteil. Aber, wer glaubt noch mehr Fehler als Sportwagenbauer Porsche kann man nicht mehr machen, der hat das neueste Luxus SUV von Lamborghini noch nicht gesehen. Der Lamborghini URUS schlägt Porsche um Längen beim Griff ins Klo

Der Lamborghini URUS hat mit Lamborghini so viel zu tun, wie der Cayenne mit Porsche: Nix

Der Lamborghini URUS ist mit Sicherheit technologisch ein hochentwickeltes Fahrzeug. Es hat nur leider optisch wenig von seinem Namensgeber, was für eine Luxusmarke wie Lamborghini durchaus zu einem Problem gemacht werden kann. Rund 200.000 Euro kostet das SUV, was bei der Preisgestaltung durchaus auch etwas Prestige beinhalten wird. Wenn das Fahrzeug aber gestaltungstechnisch aussieht wie ein preiswerter Asiate, dürfte es auch bei echten Fans schwierig werden, ein solches Fahrzeug zu verkaufen.

Starke Motorwerte des Urus

Ein V8-Biturbo Motor mit 650 PS und atemberaubenden Beschleunigungswerten sind zwar beeindruckend, aber letztlich in der „irgendwie“ falschen Karosse verbaut. Kein Mensch würde sich einen 911er mit einem Traktormotor kaufen. Wer will also einen Geländewagen, der keiner ist, mit einem Lamborghini-Motor.