Der Tesla 3 ist vorbestellbar
Ein Vorreiter mit erheblichen Imageproblemen

Dem Vorreiter in Sachen Elektromobilität scheint einiges auf die Füße zu Fallen derzeit. Autoankauf Online berichtete erst kürzlich von diversen Aktienverkäufen der CEO’s des Unternehmens ohne die Aktionäre von dem Milliarden Deal zu unterrichten. Allein dies lässt viele Analysten an der Seriosität des Unternehmens zweifeln. Doch viel schlimmer ist, dass auch das Image bezüglich der Sicherheit von Tesla schwindet.

Zusätzlich zu den Vorfällen mit brennenden Akkus, ist nun ein Todesfall zu beklagen.

Mit dem aktuellen Todesfall und zusätzlichen, noch nicht aufgeklärten Unfällen, kommt nun neben den Akkus die Autopiloten-Funktion des US-Herstellers Tesla in Verruf. Instinktiv sehen die Deutschen diese Automatik äußerst kritisch, wie eine Umfrage durch die internationale Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity herausfinden konnte. Auch die Zeitung AUTO BILD kam bei einer Befragung der Leserschaft zu ähnlichen Ergebnissen.

Inversity befragte darüber hinaus auch nur eine extrem keine Grundgesamtheit von 100 IT-Experten, was das Ergebnis schon fast irrelevant werden lässt. Allerdings ist erstaunlich, dass von den 100 Befragten IT Experten rund 62 % Prozent gegen die Technologie aussprechen. Nimmt man die Ergebnisse der AUTO BILD dazu, lässt sich trotz fehlender Grundgesamtheit und Repräsentativität ein Stimmungsbild ableiten, dass Tesla ganz allgemein eher in einem schlechten Licht abbildet.

Software als Bedrohung

„Diese Situation zeigt deutlich, wie sich die technische Welt verändert. Software wird zu einem maßgeblichen und mehr als sicherheitsrelevanten Bestandteil eines Fahrzeuges. Das muss auch bei der Erteilung einer Typgenehmigung bedacht werden, die ebenfalls zwingend Updates durchlaufen muss“, fordert Paul Arndt. Die Autopilotenfunktion wurde per Update in die Elektro-Renner aus Palo Alto eingespielt, die Nutzung der als Beta-Version gekennzeichneten Funktion wurde den Fahrern überlassen. „Hier siegte schnell der Spieltrieb über die Funktion. Ein Softwarehersteller darf sicherheitsrelevante Funktionen nicht so einfach freigeben, wenn der Nutzer nicht das erforderliche Wissen zur Nutzung hat“,

führt der Senior Consultant von Invensity weiter aus.

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