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Foto: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor

Die Stimmung im Kfz-Gewerbe ist auf einem Tiefpunkt. Das zeigt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). So erreicht der Index-Wert zur aktuellen Geschäftslage über alle drei Geschäftsbereiche im vierten Quartal nur noch 97,4 Punkte. Bezogen auf die Vergleichsquartale der Vorjahre ist das der niedrigste Wert seit dem vierten Quartal 2015.

Prognosen für 2019 ebenfalls düster

Auch die Prognosen für 2019 sind eher verhalten bis schlecht. Der Index-Wert zur erwarteten Geschäftslage für das erste Quartal 2019 stürzt auf 83,6 Punkte, den mit Abstand niedrigsten Wert seit 2015. Im zu Ende gehenden vierten Quartal bleibt das Neuwagen-Geschäft weiter unter Druck. Für 41,9 % der befragten Betriebe ist das Neuwagengeschäft schlecht (Vorjahr 27,9 %). Wichtigster Grund ist die mangelnde Verfügbarkeit von Neufahrzeugen aufgrund fehlender WLTP-Zulassungen.

Handel mit Gebrauchtwagen stagniert ebenfalls

Der Handel mit Gebrauchtwagen stagniert ebenfalls weitgehend. So beklagen ein Drittel der befragten Betriebe (32,3 %) ein schlechtes Gebrauchtwagengeschäft (Vorjahr 28,7 %). Lediglich für 16,6 % läuft es gut. Nach wie vor stabil zeigt sich die Auslastung der Werkstätten. Für 57,9 % der Befragten ist sie „gut“, für 40,2 % „saisonüblich“ und lediglich für 1,9 % „schlecht“. Damit liegen die Werte fast genau auf Vorjahresniveau.

Für das bevorstehende erste Quartal 2019 sind die Erwartungen gedämpft. Über alle drei Geschäftsbereiche überwiegt bei rund zwei Dritteln der Befragten die Hoffnung auf einen saisonüblichen Start ins neue Jahr. Das Neuwagengeschäft bleibt unter Druck: 26,4 % erwarten ein schlechteres Neuwagengeschäft als im vierten Quartal 2018.

Foto: Wikimedia (cc)

Die Mehrzahl der deutschen Autohändler ist sich bewusst, dass die Zukunft neue Geschäftsmodelle und innovative Konzepte erfordert. Das zeigt die Studie „The Future of Automotive Retail“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, der eine Befragung unter 1.800 deutschen Händlern zugrunde liegt. So meinten 58 % der Befragten, das traditionelle Autohaus werde in den nächsten Jahren merklich an Bedeutung verlieren. Als größte Bedrohung für das klassische Distributionsmodell gelten der Direktvertrieb der Hersteller (82 %) und unabhängige Verkaufsplattformen im Internet (72 %).

Zudem stellt jeder zweite Händler fest, die Loyalität der Kunden sowohl gegenüber der Marke als auch gegenüber dem angestammten Händler nehme ab.

Auf den ersten Blick steht der besorgte Ausblick im Widerspruch zu einer weiteren Umfrage, die PwC parallel unter 1.000 deutschen Verbrauchern durchführte. Die gaben nämlich mehrheitlich (56 %) an, der Händler sei beim Kauf eines Autos weiterhin die wichtigste Informationsquelle. Darüber hinaus erklärten 84 % der Befragten, sie könnten sich „unter keinen Umständen“ vorstellen, ein Auto völlig ohne vorherige persönliche Beratung zu erwerben. Gibt es also gar keinen Grund zur Sorge? „Tatsächlich lässt sich dieser vermeintliche Widerspruch allerdings auflösen“, sagt Felix Kuhnert, Global Automotive Leader bei PwC:

„Die Autohäuser als solche werden nicht verschwinden. Aber sie werden ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln, und um neue maßgeschneiderte Dienstleistungen rund um Mobilität und Beratung erweitern müssen. In Zukunft unterschreibt der Kunde im Autohandel kein Verkaufsvertrag mehr, idealerweise bekommt er dort möglichst unkompliziert das passende Mobilitätskonzept bereitgestellt.“

Jeder zweite Kunde ist offen für den Online-Autokauf

Traditionell agieren die Händler hierzulande weitgehend unabhängig von den Autokonzernen – selbst wenn sie ausschließlich die Marke eines einzigen Herstellers vertreiben. Die Automobilhersteller setzen den Händlern zwar gewisse Standards. Innerhalb dieser Leitplanken sind die Autohäuser aber selbstständig – auch und gerade, was die Preissetzung anbetrifft. „Ob sich dieses Geschäftsmodell angesichts der im Internetzeitalter fast völligen Preistransparenz noch lange aufrechterhalten lässt, ist allerdings fraglich“, sagt PwC-Automotive-Partner Simon Ström.

So zeigt die Umfrage: Auch, wenn Kunden weiterhin die persönliche Beratung im Autohaus suchen, heißt das nicht, dass sie das Fahrzeug letzten Endes auch wirklich beim stationären Händler kaufen. So gaben knapp zwei Drittel der befragten Verbraucher zu Protokoll, sie könnten sich gut vorstellen, ihr Auto direkt beim Hersteller zu erwerben. Und immerhin jeder zweite zeigte sich offen für den Kauf über eine Online-Plattform.

„Damit laufen nicht nur die Händler, sondern auch die OEM Gefahr, dass es am Ende unabhängige Drittanbieter sind, die das Geschäft machen“, verdeutlicht PwC-Experte Marco Fischer.

Vertriebsagenten statt unabhängige Händler

Die PwC-Studie kommt daher zu dem Schluss, dass sich Hersteller und Autohäuser in Zukunft deutlich enger verzahnen müssen, um die Hoheit über den Vertrieb zu verteidigen. Folge: Das Händlermodell dürfte in den nächsten Jahren sukzessive einem Agentenmodell weichen, in dem die Autohäuser nicht nur von ihrer selbstbestimmten Preisspanne leben, sondern von einer Vertriebsprovision, die sie von den OEM erhalten. „Die Autokonzerne werden in dieser Konstellation eindeutig den Ton angeben – während die meisten Händler nur dann überleben, wenn sie die neue Rolle als stationäre Verkaufspartner und individuelle Mobilitätspartner annimmt“, sagt Felix Kuhnert.

Bei dieser Entwicklung handelt es sich mitnichten nur um Zukunftsmusik. So testet Mercedes derzeit neue Modelle des Direktvertriebs – freilich unter Einbeziehung der Händler. Volkswagen wiederum hat jüngst angekündigt, von 2020 an neue Händlerverträge einführen zu wollen. Diese Kontrakte gehen zumindest ansatzweise schon in Richtung Agentenmodell. Und BMW schließlich vertreibt seinen i3 schon seit Jahren testweise über ein Netz sogenannter „BMW i-Agenten“. Spannenderweise zeigt die PwC-Umfrage allerdings auch: Viele Autohäuser sind gewillt, an der Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells mitzuwirken. So planen 49 % der befragten Händler in den nächsten Jahren Investitionen, um sich zum „Mobility Service Provider“ weiterzuentwickeln, der seinen Kunden dann zum Beispiel Carsharing-Angebote unterbreiten kann. „Genau das sind aber die Schritte, bei denen die Anbieter vor Ort fast zwingend auf die Unterstützung der Hersteller angewiesen sind“, so Simon Ström. „Insofern sprechen auch solche Trends eher für als gegen das Agentenmodell.“

 

Foto: ZDK e.V.

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im Oktober um 7,4 % auf knapp unter 253000 Fahrzeuge gegenüber dem Vorjahresmonat weiter gesunken. Damit setzt sich der Abwärtstrend vom September (- 30,5 %) nach dem starken Zuwachs im August aufgrund der WLTP-Problematik wie erwartet weiter fort.

Im bisherigen Verlauf des Jahres wurden laut Kraftfahrtbundesamt
nahezu 2,93 Millionen neue Pkw zugelassen, das sind 1,4 % mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres zuvor. Die Neuzulassung dieselbetriebener Pkw ging um 15,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Der Anteil der Zulassungen von Diesel-Pkw im Oktober 2018 lag bei 31,8 %.

Gebrauchtwagen Business etwas unter dem Vorjahresniveau

Das Gebrauchtwagengeschäft bewegt sich hingegen weiterhin knapp unter dem Vorjahresniveau. So wechselten im Oktober mehr als 645 000 Pkw die Besitzer, das waren 8,7 % mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Oktober 2018 blieb die Zahl der Besitzumschreibungen mit über 6,11 Millionen Einheiten um 0,5 % hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück.

Foto: obs/Bankenfachverband e.V.

Die ruinöseste Entwicklung für den freien Gebrauchtwagenhandel ist im Grunde genommen die Hinwendung der Autofahrer zu Leasingangeboten. Leasing ist im Grunde genommen ein neuer Trend, der die Fahrzeuge nach Ablauf der Vertragslaufzeit zurück an die Vertragshändler führt. Der freie Gebrauchtwagenhandel bleibt so auf der Strecke. Und auch für Autoankäufer bleiben langfristig auf dem Trockenen.  Die aktuelle Umfrage des Bankenfachverbandes lässt da etwas die Hoffnung keimen, dass es in Zukunft doch noch etwas „auf der Straße“ zu kaufen gibt.

Konsumkredite zur Anschaffung von Fahrzeugen

Der wichtigste Grund, einen Konsumkredit zu nutzen, ist die Anschaffung eines Autos. Rund 31 % aller Ratenkredite, die Verbraucher aufnehmen, sind für die Finanzierung eines Neuwagens und 28 % für die Finanzierung eines Gebrauchtwagens bestimmt. Dies ergibt eine aktuelle Studie der GfK im Auftrag des Bankenfachverbandes.

Signifikant gewachsen ist dabei insbesondere die Nutzung von Neuwagenkrediten, und zwar um fünf Prozentpunkte. Neue Pkw werden im Schnitt mit rund 19.000 Euro finanziert. „Für viele Verbraucher sind Finanzierungen wichtig, um die persönliche Mobilität zu gewährleisten“, sagt Jens Loa, Geschäftsführer des Bankenfachverbandes. Insgesamt verwendet jeder dritte Haushalt Finanzierungen, um Konsumgüter zu bezahlen. Ratenkredite sind dabei die meistgenutzte Finanzierungsform mit einem Anteil von 24 %. Nur zwölf Prozent nutzen den Dispokredit. Im Schnitt haben Finanzierungsnutzer zwei laufende Verträge und müssen insgesamt 10.500 Euro zurückzahlen.

Jeder dritte Kredit wird heute über das Internet geschlossen.

Mehr als jeder dritte Ratenkredit kommt über das Internet zustande, Tendenz steigend. Reine Online-Abschlüsse, bei denen nicht nur die Beantragung, sondern auch die Identifizierung des Kunden und der Vertragsschluss über das Netz erfolgen, sind mit einem Anteil von nur zwei Prozent allerdings noch eher selten.

Dass dieser Anteil seit dem Vorjahr konstant geblieben ist, zeigt, dass die aktuelle Gesetzeslage den digitalen Möglichkeiten noch hinterherhinkt. „Wir sind zwar auf einem guten Weg, von einem echten digitalen Kreditvertrag allerdings noch ein Stück entfernt“, so Loa.

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Der Automarkt in Deutschland hat gute Ergebnisse zu verzeichnen. So erzielte der Automobilhandel in Q1/ 2018 das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000.

Das beste Ergebnis seit 18 Jahren

Mit 878611 Fahrzeugen wurden in den ersten 3 Monaten des Jahres 2018 4 % mehr Pkw neu zugelassen als noch im gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Die internationalen Autobauer steigerten die Verkäufe mit 8,3 % stärker als der Gesamtmarkt und verbesserten ihren Marktanteil von 37,4 auf aktuell 39 %.

Diesel Zulassungen erwartungsgemäß rückläufig

Die Zulassungen von Fahrzeugen mit Dieselmotor sanken im Quartal um 21% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 283800 Fahrzeuge. Die Neuzulassungen von Pkw mit Benzinmotor legten um 20 % auf 553500 Einheiten zu, die Zulassungen alternativer Antriebe steigerten sich um 73 % auf gut 41000 Fahrzeuge.

Privatverkäufe stiegen um 16% an

Die Verkäufe an Privatkunden entwickelten sich deutlich besser als der Gesamtmarkt. Mit einer Steigerung um 16 % erhöhte sich von Januar bis März der Anteil der privaten Zulassungen am Gesamtmarkt auf 37%. Die Autobauer erreichten hier einen Anteil von 46,6%.

Allein im März 2018 erreichte der deutsche Pkw-Markt 347433 Pkw-Neuzulassungen und schloss bedingt durch zwei fehlende Arbeitstage mit 3,4 % unter dem Vorjahresmonat.

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel hält dazu fest:

„Das starke erste Quartal trägt zu einer deutlichen Verjüngung des Fahrzeugbestands bei und sorgt damit für eine weitere Reduzierung der Emissionen. Die erfolgreichen Programme der internationalen Kraftfahrzeughersteller zum Austausch alter gegen neue emissionsarme Fahrzeuge unterstützen diese Entwicklung und führen zu einer Steigerung des Marktanteils der VDIK-Mitglieder auf ein Langzeithoch von 39 Prozent.“

Foto: ZDK

Wie geht das erste Quartal in der Automobilbranche im Jahre 2017 zu Ende? Diese Frage stellte sich eine aktuelle Umfrage, sprich der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe. Dabei meldeten rund 56 Prozent der befragten Autohäuser und Kfz-Betriebe einen „saisonüblichen Geschäftsverlauf“ für das ausgehende erste Quartal.

Handel mit Gebrauchtwagen erzielt die besten Werte

Von den 3 Geschäftsfeldern erzielt der Handel mit Gebrauchtwagen die besten Werte (61,8 % saisonüblich, 23,6 % gut, 14,6 % schlecht).

Es folgt der Service (57,2 % saisonübliche, jeweils als schlecht. Der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche liegt bei 97,2 Punkten und damit um einen Punkt höher als noch vor genau einem Jahr, wo er mit 96,2 Punkten schloss.

Hohe Erwartungen an das zweite Quartal des Jahres

Hohe Erwartungen richten die Branchenvertreter an das zweite Quartal. So rechnen 43,5 % der Befragten mit einer besseren und 54,2 % mit einer saisonüblichen und damit befriedigenden Geschäftslage im Vergleich 21,4 % gute bzw. schlechte Werkstattauslastung) vor dem Neuwagengeschäft. Das bewerten 48,9 % der befragten Unternehmen als saisonüblich, 29,3% als gut und 21,8 % zum ersten Quartal 2017.

Erwartungen des zweiten Quartals übertreffen die des gleichen Quartals im Vorjahr.

Neu- und Gebrauchtwagengeschäft liegen dabei fast gleichauf, direkt gefolgt vom Service. Der Index-Wert für die Erwartungen im zweiten Quartal über alle drei Geschäftsbereiche hinweg liegt bei 113,6 und damit um 1,8 Punkte über dem Vergleichswert des Vorjahres, der bei 111,8 Punkten lag.

Die Basis für die Index-Wertermittlung ist das Jahr 2015 (Index = 100). Diese Umstellung auf ein neues Basisjahr wird turnusgemäß alle fünf Jahre vorgenommen.

 

Autohandel

Foto: Wikimedia

Autohandel in Deutschland: Ein Geschäftsfeld mit tausend Facetten.

Der Autohandel in Deutschland ist fragmentiert und unterteilt sich im Wesentlichen in zwei große Handelszweige. Den Autohandel mit Herstellerverträgen und der freie Autohandel im KFZ-Gewerbe.

Autohändler haben es in Deutschland schwer sich einen guten Ruf aufzubauen. Vor allem solche Händler, die nicht unter Vertrag mit einem Automobilbauer stehen, haben es zunehmend schwerer einen respektablen Kundenstamm aufzubauen. Der Automobilmarkt besteht in Deutschland vor allem aus Vertragsautohäusern, die in der Regel Neuwagen handeln. Zwar haben Autohändler, die bei Automobilkonzernen unter Vertrag stehen neuerdings auch „Gute Gebrauchtwagen“ im Angebot, doch ist der Löwenanteil des Umsatzes tatsächlich der Neuwagenverkauf.

Autohandel mit Neuwagen,
bringt auch für den Gebrauchtwagen-Autohandel viele Vorteile

Dieses bringt beim Autohandel vor allem für die Händler verschiedene Vorteile mit sich. Neuwagen stehen bei Kunden immer hoch im Kurs, da die Automobilindustrie vor allem in diesen innovationsintensiven Zeiten ständig neue Funktionen und Komfortverbesserungen in die Autos integriert und dieses in der Werbung – logischerweise- entsprechend positiv kommuniziert, geht das positiv Image der Innovationen auf den Autohandel über. Die Vertriebssystem in diesem Bereich sind über viele Jahre entwickelt worden und entsprechend professionalisiert.

Autohandel mit markengebundenen Gebrauchtwagen
– Hochpreisig, aber gerechtfertigt?

Wer heute einen Autohandel mit einer etablierten Marke beginnt, bekommt den Umsatz gewissermaßen frei Haus geliefert. Wie oben angesprochen, funktioniert der Imageübertrag beim Handel mit Autos inzwischen sogar auf einer Hierachiestufe darunter, nämlich beim Autohandel mit markengebundenen Gebrauchtwagen. Mercedes „Junge Sterne“ oder die „Porsche Approved“ Gebrauchtwagen sind hier nur zwei Beispiele.

Beide Marken nutzen die Strahlkraft des Autohandels mit innovativen und hochqualitativen Neuwagen und überführen Sie auf die gewissermaßen hauseigenen Gebrauchtwagen. Der Autohandel mit den Markengebrauchtwagen fällt den Vertragshändlern dabei ziemlich einfach, denn der Vertrags-Autohandel kommt aufgrund seiner privilegierten Stellung recht einfach und schnell an qualitativ hochwertige Gebrauchtwagen.

Die Quellen für den Gebrauchtwagenhandel sind vielfällig. Leasingrückläufer und die weiter oben schon angesprochene Stammkundschaft machen den Autohandel lukrativ. Viele Kunden, die ein Autohaus überhaupt besuchen, gehen schon in der Absicht dort hin, einen Neuwagen zu kaufen.  Wenn der Verkäufer dann nur ein bisschen Geschick walten lässt, kann er zu Autohandel üblichen Preisen schnell an gute Gebrauchtwagen gelangen.

Verbindung von Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenankauf ist lukrativ im Autohandel.

Die Verquickung von Neuwagenkauf und die Inzahlungnahme des alten Gebrauchten stehen in einem Servicezusammenhang, der sich zur Goldgrube des Gebrauchtwagenhandels entwickeln kann. Unabhängige Studien haben herausgefunden, dass viele Kunden ihren guten Gebrauchtwagen beim professionellen Autohandel häufig viel günstiger abgeben, als Sie es beim freien Autohandel, etwa an der Straßenecke tun würden. Die Verbraucher kommen dabei nicht immer mit dem für Sie besten Ergebnis davon, denn oftmals zahlen die freien Händler viele hundert Euro mehr als die Vertragshändler es tun würden. Leider fehlt dem freien Autohandel meist das treibende Argument namens Neuwagenverkauf und zusätzlich nagt – zum Teil völlig zu Unrecht – ein schlechtes Image am Autohandel ohne Herstellerbindung.

Autohandel mit Luxusfahrzeugen funktioniert in Deutschland auch ohne „Händlervertrag“ gut

Einzuschränken ist diese Feststellung allerdings beim freien Autohandel mit Luxusfahrzeugen. Der Autohandel unter markigen Firmennamen wie „Topcars“, „Luxury on the Road“ oder etwas konventioneller „Premiumcars“ läuft in Deutschland ebenfalls ganz ansehnlich. Und auch hier hat es wieder etwas mit dem Markenwert der gehandelten Autos zu tun. Klangvolle Namen wie Maserati, Jaguar, Porsche und Ferrari verleihen dem Händler schon aufgrund der Kundenassoziationen ein vorteilhaftes Image, das in der Realität aber nicht immer stimmig sein muss. Auch die unterstellte Bonität des freien Luxusautohandels ist nicht immer zweifelsfrei gegeben. Auch dann nicht, wenn der Händler in der Ausstellung drei gebrauchte Ferraris in Rot, Gelb und Schwarz präsentiert. Sie als Käufer können die Besitzverhältnisse beim Besuch schließlich nicht abschließend klären.

Finanzsicherheiten im freien Autohandel

Daher gilt hier, wie im übrigen auch im Autohaus: Besser nicht in Vorkasse gehen und den Luxussportwagen in bar anzahlen wenn überhaupt nur eine Überweisung vornehmen (-was ebenfalls risikoreich bleibt-) oder einen Treuhandservice hinzuziehen. Bei Summen in Höhe von einem Familienhaus fallen die zusätzlichen Gebühren für den sicheren Autohandel kaum ins Gewicht.

Unserer Erfahrung und Kenntnis nach, unternehmen das die wenigsten Kunden, wenn sie sich im freien Autohandel um einen Luxuswagen bemühen. Selbst die Barzahlung des gesamten Fahrzeug Ankaufspreises ist keine Seltenheit. Im freien Autohandel mit handelsüblichen Gebrauchtwagen im Kleinwagen und Mittelklassewagenbereich sind solche Transaktionen heutzutage nur noch sehr selten möglich. Der Autohandel mit dem kleinen Autohof an der Ecke ist per se in den Köpfen der Menschen unseriös. Hier herrschen Vorurteile über Tachomanipulation, verdeckter Verkauf von Unfallwagen und sonstigen üblen Praktiken, die tatsächlich wohl aber nur selten wirklich zum Einsatz kommen.

Historischer Autohandel hatte für die Kunden viele Vorteile

Noch in den 90iger Jahren war der Autohandel oft auch an eine freie Werkstatt gekoppelt. Da hat es sich für die Betreiber noch gelohnt, Autos mit kleineren Defekten anzukaufen, um sie dann in der eigenen Werkstatt zu reparieren und im Ausstellungsbereich auf dem Hof möglichen Gebrauchtwagenkäufern zu präsentieren. Der Autohandel in diesem Sinne existiert heute leider fast gar nicht mehr. Erst auf den zweiten Blick mussten die Verbraucher durch das „Wegsterben“ dieser Art von Autohandel einige Nachteile in Kauf nehmen.

Viel mehr Persönlichkeit

Der fragmentierte Autohandel, bei dem das Fahrzeug an einer anderen Stelle gekauft wird, als es repariert und gewartet wird, ist deutlich unpersönlicher geworden. Selbst bei den Vertragshändlern der Automobilhändler ist in den Werkstätten nicht immer nur ein Ansprechpartner für die Kunden da. In Zeiten der Ökonomisierung sprechen die Kunden in der Regel sogar kaum noch mit dem Meister, sondern nur noch mit der Automobilkauffrau im Vorzimmer des KFZ-Meisters.

Die Abwicklung mag dadurch professioneller wirken, aber sie bleibt unpersönlich. Wer hingegen damals im altbewährten Autohandel einen Gebrauchtwagen gekauft hatte, der konnte sich darauf verlassen, dass das Auto ihm nicht nach ein paar Kilometern buchstäblich auseinanderfällt. Viel zu sehr hätte der private Autohandel Angst davor gehabt, dass die Kunden voller Wut in den Betrieb gekommen wären, um ihr Geld zurück zu fordern und üble Nachrede den guten Ruf beim Kunden zerstört hätte. Auch eine Automobilkauffrau, die im Vorzimmer die wütenden Gebrauchtwagen-Käufer abgehalten und vertröstet hätte, konnten sich und wollten sich wohl nur die wenigsten Eigentümer eines Autohandels gönnen.

Es war eben nicht alles schlecht damals! Auch wir von Autoankauf Online können das für unseren Autohandel im Export so unterschreiben. Hoffen wir also gemeinsam auf bessere Zeiten.

Bild kürt die besten AutohändlerAutohändler haben generell ein eher schlechtes Image

Das Image der Autohändler in Deutschland ist nicht unbedingt das Beste muss man eingestehen. Allerdings liegt dabei auch viel im Bereich von düsteren Vorurteilen. Nicht jeder Händler ist ein Verbrecher. Aber durchaus Viele meines es nicht immer besonders ernst mit Ihren Kunden.

Manipulierte Tachos, verheimlichte Vorschäden oder unfaire Verträge: Wenn es um das angekratzte Image von Autohändlern geht, ist die Skepsis bei den Käufern jedenfalls groß.

AUTO BILD ermittelt bereits zum zweiten Mal die besten Autohändler

Die bekannte Zeitung AUTO BILD ermittelt daher bereits insgesamt zum zweiten Mal in der aktuellen Ausgabe 10/2016, die morgen erscheint, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista GmbH die absolut tausend besten der über 36.000 Neuwagen und Gebrauchtwagenhändler in Deutschland.

Zur Ermittlung der Daten wurden Menschen befragt, die sich in den letzten drei Jahren ein Auto gekauft haben. Abgefragt wurden die Bereiche:

  • Beratung
  • Angebot
  • Preis
  • Gesamtzufriedenheit

Darüber hinaus hält Malte Büttner von AUTO BILD fest: „Neu ist dieses Jahr: Auch AUTO BILD-Leser haben bei der Wahl der ehrlichsten, seriösesten und kompetentesten Betriebe online auf autobild.de mit abgestimmt“

Ergebnisse in der aktuellen Autobild

Das Ergebnis der Gesamtumfrage zu den Autohändlern zeichnet ein erwartbares Bild: Wer zu den Besten der Branche gehören will, muss kompetent und freundlich beraten und auch beim Preis verhandlungsbereit sein.

Welche Autohäuser und Kfz-Betriebe in seiner Region überzeugen können und ob der eigene Händler ebenfalls unter den Besten ist erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der AUTO BILD

Weitere Infos unter: www.autobild.de/beste-haendler

 

Autohändler – Ihr verlässlicher Partner im PKW / LKW / KFZ – An- und Verkauf.  Auch Online!

Autohändler gibt es in Deutschland viele. Rein strukturell unterscheidet die Branche mindestens zwei große Hauptkategorien voneinander.

Zum einen gibt es Vertragsautohändler, die sich meistens vorrangig um den Verkauf und der Zulassung von Neuwagen kümmern. Und es gibt die freien Autohändler, dessen Kerngeschäft meistens in der Vermittlung und dem Handel von Gebrauchtwagen liegt. Und dann gibt es noch das Feld der Export – Autohändler, die sich meist auf den Ankauf von Gebrauchtwagen spezialisiert haben.


Autohändler in Deutschland

Diese Arten des Autohandels lassen sich idealtypisch unterscheiden. Natürlich sind die Übergänge fließend und lassen sich nicht vollständig voneinander trennen.

Vertragsautohändler
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Vertragsautohäuser vermitteln in der Regel ausschließlich Neuwagen jeder Art und stehen in enger Verbindung in der Preisgestaltung mit dem Automobilhersteller. Inzwischen steigen die Vertragshändler ebenfalls in den Gebrauchtwagenmarkt ein und versuchen mit sogenannten „Approved Service Garantieren“ höhere Preise für herstellerkontrollierte Fahrzeuge zu erzielen.

Freie Autohändler
freier-autohandel

Freie Autohändler widmen sich den unterschiedlichsten Aufgaben und Angeboten, so gibt es Händler, die nur Kleintransporter handeln oder Wohnmobile oder eben nur LKW. Je nach Anforderungen findet man nach etwas Recherche einen spezialisierten Anbieter. Auch Autoteile werden teilweise von freien Autohändlern angeboten.

Export Autohändler

Export

Export-Autohändler sind freie Autohändler, die Autos ankaufen, um sie in die Welt zu exportieren. Oft finden dabei vorher noch Reparaturen und Instandsetzungen statt, um die Verkaufspreise zu erhöhen und den Wagenwert zu steigern. Export-Autohändler sind in der Regel auch im Onlinehandel von Gebrauchtwagen aktiv. Auch Autoankauf Online ist ein solcher Export-Autohändler.


 

Vorteile in der Zusammenarbeit mit freien Autohändlern bzw. freien Autowerkstätten.

Wer ein Fahrzeug gekauft hat und nicht etwa in der Verpflichtung eines Leasingvertrages steht, der kann sich in der Regel seine Servicestellen zur Wartung und Instandhaltung seines Autos frei aussuchen. Freie Autohändler bzw. freie Autowerkstätten bieten dabei im Unterschied zu den Vertragshändlern ein deutlich attraktiveres Preis-Leistungsverhältnis. Dieses liegt daran dass häufig günstigere Meisterstunden abgerechnet werden.

Auch ist es so, dass die freien Händler nicht an die Preisvorgaben der großen Autokonzerne gebunden sind und nicht von diesen provisioniert werden.

In einem konkreten Beispiel könnte man hier festhalten, dass die freien Autohändler und Werkstätten Ihre Lichtmaschine nur dann auswechseln, wenn sie auch wirklich kaputt ist und nicht dann, wenn nur ein Kabel locker ist. Provisionierungsmodelle können sich bei Vertragshändlern negativ auf den Preis auswirken. Seriöse freie Werkstätten wägen eher im Sinne des Kunden ab, was sich lohnt und was nicht.

Auch bei der Fahrzeugbewertung punkten freie Händler

Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug verkaufen möchten, können Sie auf freie Händler eher vertrauen als auf die vertraglich an Automobilhersteller gebundenen.

Der Hintergrund ist hier, dass Vertragshändler häufig immer mit dem Ziel agieren, das für Sie lohnenswerteste Geschäft, den Kauf eines Neufahrzeuges, anstreben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen ein gebundener Autohändler sagt, dass Ihr Gebrauchtwagen mit ein paar kostengünstigen Reparaturen noch gut 100.000km läuft, ist eher selten. Und das auch dann, wenn eine solche Diagnose für Fachleute offensichtlich wäre.

Auto-Fachleute im Lebenszyklus eines Fahrzeuges an sich binden

Für Autobesitzer ist es daher von besonderer Bedeutung einen Autohändler seines Vertrauens zu finden. Wer eine langjährige Geschäftsbeziehung zu einem Händler aufgebaut hat, der wird sich sicherer sein können, nicht betrogen zu werden, da ein langfristiges Vertrauensverhältnis mit beiderseitigen Vorteilen besteht. Treue und Loyalität sind hier die Bindeglieder der Geschäftsbeziehung.

Wer ein Autoleben lang Ersatzteile und Verschleißteile bei ein und demselben Händler kauft, der sorgt für einen planbaren und nachhaltigen Umsatz. Die Wahrscheinlichkeit, das der Händler ein solches Verhältnis durch eine mögliche Schummelei gefährdet, ist äußerst gering