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Foto: Zukunft Erdgas e.V.

Blickt man auf die aktuellen Neuzulassungsdaten 2016des Kraftfahrt-Bundesamtes, wird nach Auffassung des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V.deutlich, dass der fehlende politische Rückhalt für emissionsarme Gasantriebe verhindert, dass das Potential für diese Antriebsform rückläufig bleibt.

Fehlender politischer Rückhalt

Dabei lassen rückläufige Neuzulassungen bei reinen Elektrofahrzeugen und ein Zuwachs bei Hybriden zudem auch auf ein geringes Vertrauen in die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge schließen.
Folgt man den aktuellen Daten des KBA wurden im vergangenen Jahr nur 2990 Autogas-Fahrzeuge zugelassen. Im Jahr davor, nämlich 2015 waren es noch 4716 Neuzulassungen, dies bedeutet einen massiven Rückgang von 36,6%.
Bei den Erdgas-Antrieben sank die Zahl der Neu-Zulassungen im gleichen Zeitraum sogar noch um 38,7%.

„Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der fehlende politische Rückhalt für Gaskraftstoffe verunsichert die Verbraucher“, kommentiert der erste stellvertretende Vorsitzende des DVFG Jobst-Dietrich Diercks.

Fokussierte Energiewende mit Elektro allein auch kein begehbarer Weg

Die Politik habe die Verlängerung des Steuervorteils für Gaskraftstoffe entgegen aller Ankündigungen immer noch nicht verabschiedet. Zudem sehe der Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium für Autogas nur eine auf drei Jahre befristete Verlängerung der steuerlichen Begünstigung vor.

„Dies wird dem Beitrag, den der emissionsarme Alternativkraftstoff Autogas zur Verkehrswende leisten kann, nicht gerecht,“ so Diercks.

Darüber hinaus unterstreichen die Neuzulassungszahlen bei Elektrofahrzeugen, dass eine allein auf Ökostrom fokussierte Energiewende auch im Verkehrsbereich kurz- und mittelfristig kein begehbarer Weg ist.


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