Foto: Zentralverband Deutsches Kraftfahrtgewerbe

Etwas mulmig darf einem als Verbraucher schon werden, wenn man auf das Blickt, was der Zentralverband Deutsches Kraftfahrtgewerbe auf seinem Kongress besprochen hat. Big Data sei das Kernthema des Autohandels, konstatierte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme auf dem 5. Fabrikatshändlerkongress des Kfz-Gewerbes in Berlin.

Big Data als Herausforderung der Autohändler

Die Zukunft, so könnte man meinen, ist nun auch bei den Autohändlern angekommen. Doch was ist genau damit gemeint? Big Data im Autohandel? Wie soll das zusammenpassen?

Im Kern geht es darum eigene Kundendaten mit den Daten der vernetzten Fahrzeuge intelligent zu verknüpfen. Wenn dies gelinge, würden sich Chancen zur Entwicklung kundenorientierter Serviceleistungen etwa über Apps bieten.

„Die Fabrikatsverbände sind hier gefordert, in die Diskussion mit den Herstellern und Importeuren einzutreten“,
betonte der Präsident.

Was genau womit verknüpft werden soll blieb offen

Was genau aber wie und womit verknüpft werden solle lies zumindest die Pressemeldung des Verbandes offen. Immerhin blieb auch das Thema Datenschutz nicht ganz ohne Beachtung.

Vertreter von VDA, ADAC und ZDK diskutierten das Thema Datenzugriff und die Möglichkeiten, diesen für alle Beteiligten vertretbar zu regeln. Für Autohändler relevante Aspekte der Datensicherheit erläuterte IT-Forensiker Karsten Zimmer.

Und schließlich ging ZDK-Präsident Jürgen Karpinski auf die Herausforderungen des Automobilhandels ein. Der Kongress gab gleichzeitig den Startschuss für eine neue Imagekampagne des Fabrikatshandels.

Unter dem Titel „Deine Autohäuser“ stehen dabei die Autofahrer von morgen mit ihren Wünschen und Vorstellungen von Mobilität im Mittelpunkt.

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