Foto: TÜV YouTube Screenshoot

So, liebe Leser, wir haben heute den zweiten Advent und immer wenn wir auf Regen warten, regnet es nicht. Jetzt, wo wir in der Adventszeit durchaus zum Schnee „Ja!“ sagen würden, schneit es nicht, sondern es regnet. Immerhin dürfte sich das ja geradezu direkt auf den Spritpreis auswirken. Die Wasserstraßen werden nun wieder mit Wasser gefüllt. Mit dem zweiten Advent sind wir nun aber schon fasst wieder im Weihnachtsfest. Und zu diesem gehört für Viele natürlich der Weihnachtsbaum. Für viele Autofahrer schließt sich damit die Frage an, wie ein solcher mit dem eigenen PKW zu transportieren sei.

Wie transportiere ich einen Weihnachtsbaum mit dem eigenen PKW?   

„Für einen Weihnachtsbaum gilt das Gleiche wie für jede andere Ladung“, sagt Thorsten Rechtien, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.“

Der Baum muss so gesichert sein, dass er in Kurven und beim Bremsen nicht verrutscht oder unterwegs verloren geht. Ihn direkt auf dem Autodach zu befestigen wäre fahrlässig.“ Für schlecht gesicherte Ladung wird genauso ein Bußgeld fällig wie für die von Zweigen eingeschränkte Sicht des Fahrers.

Passt der Baum nicht ins Auto gehört er aufs Dach! Aber ein Dachgepäckträger ist dazu Pflicht.

Sollte der Christbaum nicht ins Auto passen, dann ist ein Dachgepäckträger für den Transport besser geeignet. Baumharz und abfallende Nadeln werden bei dieser Transportmethode ebenfalls nicht zum Problem. Die Abmaße des Pkw müssen allerdings beachtet werden: Der Stamm oder die Zweige dürfen nicht über die Front und auch nicht über die Seiten hinausragen. Beträgt der Überstand am Heck mehr als einen Meter, muss das Ende mit einem 30 mal 30 Zentimeter großen roten Tuch und bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet sein.

„Der Baum sollte mit straffen Gurten gesichert sein. Wir empfehlen bei solchen Artikeln und dem Gepäckträger darauf zu achten, dass die Produkte ein gültiges Prüfzeichen haben“, erklärt Kfz-Experte Rechtien. Der Baum sollte gesichert im Netz transportiert werden mit dem Baumstumpf nach vorne zeigend, damit der Luftwiderstand möglichst gering ist und den Baum nicht „aufbläst“.

Ein Anhänger ist die bessere Alternative für den Transport.  

Eine weitere Alternative ist der Transport mit Anhänger. Gut festgezurrt und windgeschützt unter einer Plane lässt sich der Baum heil nach Hause bringen. „Wer nie oder selten mit Anhänger fährt, sollte sich auf ein anderes Fahrverhalten und einen längeren Bremsweg einstellen. Ein Gespann ist beispielsweise für Seitenwind anfälliger und Wendemanöver sind schwieriger“, sagt Rechtien. Am Steuer gilt es dann zu beachten, dass das Tempolimit für Pkw mit Anhänger auf Landstraßen bei 80 Stundenkilometern liegt.

Video zum sicheren Transport des Weihnachtsbaums https://www.youtube.com/watch?v=narCz0K3qcA

 


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