Foto: Wikimedia

Nun gut, dass es bei Volkswagen derzeit nicht wirklich rund läuft, was das Image angeht, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Wer sich die Kommentare in den Werbeanzeigen von Volkswagen aufmerksam durchliest, der stellt schnell fest, dass die Analysen der Marktforscher, niemand würde Anstoß am Dieselskandal nehmen, inzwischen eher ein Wunschdenken darstellen. Tiefe Enttäuschung, selbst bei hart gesottenen Fans macht sich breit und schadet der Marke zunehmend.

Jetzt ist bei VW selbst das Update der Dieselmotoren auffällig

Und während der Konzern mit der Aufarbeitung der selbstverschuldeten Diesel-Manipulation beschäftigt ist und sich um Hardware-Updates bemüht, welche die Abgasproblematik zumindest abmildern soll, treten nun erneut – scheinbar meldepflichtige – Probleme mit dem Softwareupdate auf.  Es heißt: „Bei internen Kontrollen seinen Auffälligkeiten festgestellt worden“ Und: Man habe sich unverzüglich und proaktiv mit dem Kraftfahrt Bundesamt in Verbindung gesetzt und den Vorfall angezeigt.

Von der Unregelmäßigkeit betroffen seien Diesel Autos mit 1,2-Liter-Motoren des Typs EA 189. Das Softwareupdate werde vorerst nicht auf weitere Autos des Typs aufgespielt, hieß es bei VW.

Die Unregelmäßigkeiten sollen bei VW nun gleich zu beginn des neuen Jahres aufgearbeitet werden und einer Lösung nahegebracht werden.

Wasser auf die Mühlen der Hardware-Befürworter

Die Unregelmäßigkeiten sind wie Wasser auf die Mühlen der Hardware-Update Befürworter, die gewissermaßen seit Beginn des Skandales auf die Notwenigkeit eines Hardware Updates zur Abmilderung der Dieselproblematik hinweisen und dieses auch politisch aktiv einfordern.

Vermutlich aus Kostengründen weigert sich die Automobilindustrie, eine solche Lösung zu favorisieren.

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