VW BUDD-e Vorstellung

VW hat, wie wir alle inzwischen mitbekommen haben dürften, derzeit nicht seine beste Zeit. Der Abgasskandal hat das Image des Herstellers schwer beschädigt. Dennoch lassen sich die Innovationen des Wolfsburgers Automobilherstellers nicht aufhalten. Wie wir hier schon vor ein paar Monaten berichteten, plante VW vor einiger Zeit das Revival des VW Bullis in Anlehnung an den alten, klassischen T1. Die ersten Konzepte sahen vielversprechend aus, geplant war unter anderem auch eine Hybridversion sowie ein ausschließlicher Elektroantrieb des Fahrzeuges. Angestrebt war eine Serienreife nicht vor 2019.

Jetzt soll der Buddy „BUDD-e“ heißen und vielleicht schon vor 2019 kommen.

Auf der CES 2016 begeisterte VW nun mit der Weiterentwicklung seiner Vision. Hier hat sich auch der Name verändert. Budd-e soll der VW Van heißen, der die Elektromobilität im VW Konzern auf ein neues Level heben soll und bestimmt auch wird. VW hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, sich radikal neu auszurichten. Der Budd-e liefert erste Ansatzpunkte, wie dies aussehen könnte. Der Budd-e wirft seine Schatten auf das voraus, was VW mit seinem MEB, dem modularen Elektrifizierungsbaukasten vorhat. Auf Grundlage dieses Systems ermöglicht die Batterieanordnung im Fahrzeugboden eine völlig neue Innenraumgestaltung für den BUDD-e, der zudem mit Allradantrieb und einer Gesamtsystemleistung von 317 PS beeindruckt. Mit seinem neu entwickelten Elektroantrieb sind Reichweiten von bis zu 533 Kilometer kein Problem.

Ein Glanzstück an digitaler Vernetzung und Assistenztechnologie.

Das weiterentwickelte Fahrzeug wurde nicht umsonst auf einer Messe für Consumer Elektronics, anstelle von einer Automobil-Messe ausgestellt und vorgestellt. Im Kern ist der Budd-e nämlich mehr Computer, denn Automobil.

So verfügt der Wagen über eine nahezu perfekt funktionierende Gestensteuerung. mit der das gesamte Infotainmentsystem gesteuert werden kann. Sicherlich wird man das Feature schon bald in anderen Fahrzeugen erblicken, denn es ist nahezu serienreif, was man vom Fahrzeug selbst ja noch nicht behaupten kann.

Großartige Platzverhältnisse

Der e-VW Bus verfügt, wie oben bereits angesprochen, über großartige Platzverhältnisse mit einer Länge von 4,60 Meter, einem riesigen Radstand und sage und schreibe 3,12 Breite. Zusätzliches Raumangebot kann man sich denken, da kein platzfressender Verbrennungsmotor mehr verbaut werden muss, was zusätzlich – nicht nur optisch – das Raumangebot verändert. Als Transporter wird man den Budd-e wahrscheinlich dennoch nicht nutzen wollen. dafür ist er zu schön.

Noch großartigere Gimicks

Das Cockpit besteht vereinfacht gesagt fast nur aus Bildschirmen, die viele unterschiedliche Möglichkeiten aufweisen. So ist es z.B. Problemlos möglich im Rahmen von Smart Home Connectivitäten nachzuschauen, wer gerade vor der Haustür steht und was sich sonst noch so zuhause vor der ÜberwachungsCam abspielt.

Ebenfalls sehr interessant ist die Funktion den BUDD-e zum mobilen Postkasten auszurüsten. So können Paketdienste direkt zu Ihrem VW Budd-e liefern. Im Heck ist hierzu extra eine Lieferklappe eingebaut.

Wer sich das Ganze einmal anschauen möchte, der kann dies hier über das von VW zur Verfügung gestellte Video tun. Das English der VW Führungskräfte sollte man dabei aber ignorieren. Das ist grausam.

Foto: Screeshot der CES Keynote.


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