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Positivtrend bei den Unfalltoten statgniert

Die Initiative für sicherere Straßen kommt in einer aktuellen Pressemeldung zu einer unschönen Feststellung. Denn: Die in Deutschland seit Jahrzehnten vorherrschende positive Entwicklung bei der Verminderung von Unfalltoten und Verletzten scheint nun zu stagnieren. Die Initiative trifft diese Feststellung auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes zu Unfalltoten und Verletzten im Straßenverkehr.

Bereits seit Mitte der 1970er ging die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland spürbar zurück. Verantwortlich gemacht werden kann hierfür sicherlich zum Teil der Fortschritt in der Sicherheitstechnik. Ebenfalls werden verschärfte Vorschriften und Gesetze z.B. die Einführung einer Promille-Grenze, die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen sowie die Gurtpflicht zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen haben. Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes markieren nun aber eine stagnation dieses Trends. Im Jahr 2014 stieg die Zahl der Unfalltoten jedoch wieder um 0,9%. Auch die Zahlen der Verletzten erhöhte sich um 4 Prozentpunkte.

Nach Jahren des Positivtrends muss die Frage gestellt werden, was für den schleichenden Anstieg der Unfalltoten nun ursächlich sein kann. Ein Grund dafür kann sicherlich neue Formen der Ablenkung am Steuer sein. Handy und Co. fordern im Straßenverkehr leider ihren Tribut. Dieser Umstand wird auch in einem Interview mit Gert K. Schleichert deutlich. Der Leiter der Abteilung Auto & Verkehr beim ACE Auto Club Europa, konstatierte gegenüber dem Onlineportal www.fahrerbewertung.de:

„Wir beobachten in den vergangenen Jahren, dass die Ablenkung am Steuer deutlich zunimmt, insbesondere durch Smartphones und Infotainment. Das Fahren wird als Nebenaufgabe empfunden und genau darin liegt die Gefahr, denn Ablenkung tötet“

Darüber hinaus sei im Straßenverkehr auch wachsende Aggressivität ein Problemfaktor, der Unfälle, Verletzte und im schlimmsten Falle sogar Tote begünstigt.

„Täglich 1.000 neue Bewertungen auf unserem Portal belegen, dass aggressives Fahrverhalten wie Rasen oder Beschimpfungen auch über die letzten 12 Monate leider zugenommen hat. Dadurch entstehen immer öfter gefährliche Situationen im Verkehr, die eigentlich vermeidbar sind und den positiven Trend der vergangenen Jahrzehnte wieder umkehren könnten“, fügt Arno Wolter, Mitgründer von fahrerbewertung.de hinzu.

Interessant: Fahrverhalten online bewerten

Auf der Internetseite fahrerbewertung.de wurden bereits mehrere Hunderttausend Bewertungen zum Fahrverhalten von Verkehrsteilnehmern abgegeben und statistisch erfasst. Die ständig aktualisierte Gesamtstatistik unter http://www.fahrerbewertung.de/statistiken gibt einen detaillierten Überblick über rund 700 Kfz-Kennzeichen-Regionen sowie die Verhaltensweisen von Autofahrern.

fahrerbewertung.de startete im Frühjahr 2014. Seitdem wurden rund 1,1 Mio. Kennzeichen aufgerufen und rund 400.000 bewertet, die fahrerbewertung.de-App wurde mehr als 70.000 heruntergeladen.

Das Portal sei auch den Besuchern von Autoankauf Online ans Herz gelegt, dort einmal vorbei zu schauen.

Foto: obs/Initiative für sicherere Straßen UG (haftungsbeschränkt)


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