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Kaum ist die Umweltpalette einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden, gibt es zum Teil heftige Reaktionen auf die Forderung der Umweltministerin zur Einführung einer Blauen Plakette.

Brisant: Die nachfolgende Kritik aus dem Europäischen Parlament kommt von Gabriele Preuß, die ebenfalls Sozialdemokratin ist. Dr. Barbara Hendriks wird da nicht erfreut sein.  Nachfolgend die bei uns eingegangene Pressemeldung von Gabriele Preuß:

Gabriele Preuß: „Umweltzonen für blaue Plaketten bergen sozialen Sprengstoff“

SPD-Europaabgeordnete kritisiert Pläne gegen ältere Dieselfahrzeuge „Wer innenstädtische Bereiche für eine große Zahl älterer Diesel-PKW sperren will, der grenzt um des Umweltschutzes willen die Bewegungsfreiheit derer ein, die sich nicht im Abstand weniger Jahre ein neues Auto leisten können“, formuliert die SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß, die Mitglied des Verkehrsausschusses und stellvertretendes Mitglied des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments ist, ihre deutliche Kritik an möglichen Umweltzonen, in die nur noch PKW mit blauer Plakette einfahren dürfen.

„Das birgt sozialen Sprengstoff und schafft neue Verkehrsprobleme beim Umfahren der gesperrten Bereiche.“
Preuß verweist auf die oftmals lange Nutzungszeit von Dieselfahrzeugen, die sich auch in den Zahlenverhältnissen wiederspiegelt: „Von 15 Millionen Dieseln in Deutschland erfüllen nur 2 Millionen die Euro-Norm 6.“

Es sei gut, dass angesichts des Abgasskandals ein neuer, strenger Standard gesetzt worden sei. „Wenn dieser aber auch im Verbraucherinteresse sein soll, dann sollten Verbraucher, die sich vorher auf die von den Herstellern versprochene Umweltfreundlichkeit der Motoren verlassen haben, nun nicht das Nachsehen haben.“

Eine allmähliche Erneuerung des Fahrzeugbestands sei wünschenswert, so Preuß weiter. „Sie muss aber durch Förderanreize vorangetrieben werden und darf nicht dazu führen, dass in diesem Jahrzehnt gebaute Autos durch Verbotszonen ausgesperrt werden.“

Mit Blick auf ihre Heimatregion sieht die Europaabgeordnete auch ganz konkrete praktische Probleme: „Im zentralen Ruhrgebiet gibt es oftmals kaum Möglichkeiten, stark belastete Bereiche zu umfahren weil die Stadtplanung vor Jahrzehnten Umweltzonen und Grenzwertmessungen nicht einmal andenken musste. Staus und Ausweichverkehre würden hier noch größere Umweltprobleme verursachen.“

Unveränderte Pressemeldung von Gabriele Preuß SPD, MdEP.


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