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Foto: Schneeketten Wikimedia

Der Blick aus dem Fenster macht es dieser Tage unmissverständlich deutlich: Es ist kalt. Und, folgt man dem Wetterbericht, soll es noch kälter werden. Bis zu minus 20 Grad könnte es werden, schätzen die Wetterdienste. Vor allem in hohen Lagen. Richtig ist dabei, dass es wenn es so extrem kalt ist, vermutlich nicht schneien wird. Richtig ist aber auch, dass man dies nicht ausschließen kann. Denn in den Städten und etwas weniger entlegenen Orten wird es in der Regel auch nicht so kalt. Die Gefahr – oder die Chance – je nach Befindlichkeit, dass es schneit ist daher gegeben. Während bei leichtem Schnee noch Winterreifen ganz gut Ihren Dienst tun, ist es bei richtig verschneiten Straßen vorbei. Hier benötigt man Gripp, der in der Regel nur über Schneeketten herzustellen ist.

Natürlich versagen Winterreifen auch auf stark verschneiten Gebirgsstraßen Schneeketten sind hier das Mittel der Wahl.

Aus diesem Grund weist der TÜV Rheinland derzeit auf die Besonderheiten bei der Fahrt mit Schneeketten hin. So hält Steffen Mißbach vom TÜV fest:

 „Bei montierten Schneeketten beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit Tempo 50.“

Stets die Gebrauchsanleitungen beachten

Bei der Installation ist stets die Betriebsanleitung des Herstellers zu befolgen. Schneeketten sind stets auf der Antriebsachse aufzubringen, bei Allradfahrzeugen ist die permanent angetriebene Achse des Fahrzeugs zu wählen. Im Zweifel sollte man auch hier einen Blick in die Betriebsanleitung werfen. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Ketten nur dann verwendet werden dürfen, wenn die Fahrbahn mit einer dicken Schneedecke überzogen ist, ansonsten verschleißen die Ketten schnell und beschädigen auch den Asphalt.

Verkehrsschilder verweisen auf eine Schneeketten Pflicht

Im Mittelgebirge und alpinen Regionen sind im Winter auf diversen Straßen und Pässen Schneeketten verpflichtend vorgeschrieben – und dies gilt auch für Fahrzeuge mit Allrad antrieb. Signalisiert wird diese Pflicht durch ein rundes, blaues Verkehrsschild mit weißem Rand und schwarzer Schneekette. Dabei ist es unerheblich, ob die Straßen hinter dem Verkehrsschild zunächst noch schnee- und eisfrei sind. Wer dies missachtet, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Achten Sie bereits vor dem Kauf auf die richtige Größe

Schon beim Einkauf der Schneeketten sollten Sie darauf achten, dass sie auf die Reifen passen und auf die Reifengröße abgestimmt sind. Leichtmetall- oder Zubehörräder müssen für den Schneekettenbetrieb geeignet sein.

Bei der Serienbereifung ist in der Regel immer eine Rad-Reifen-Kombination für Schneeketten zugelassen. Hierzu gibt die Betriebsanleitung Auskunft. Die erlaubten Dimensionen der verwendbaren Winterreifen stehen auf der Kettenverpackung. In sehr engen Radhäusern haben sich besonders feingliedrige Ketten bewährt. Damit wenn wirklich Schnee liegt auch jeder Handgriff sitzt, sollte die Montage der Ketten am besten bei einer Trockenübung zu Hause trainiert werden.


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