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Toyotas Pechsträhne mit den Zulieferern reißt nicht ab. Erneut ruft Toyota aufgrund eines potentiellen Airbag Fehlers unglaubliche 1,4 Millionen Fahrzeuge zurück in die Wekstätten. Allein rund 141 Tausend in Europa. Vor allem die die Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle der Lexus CT 200h aus den Fertigungsjahren jahren 2008-2012 sowie der Prius seien betroffen.

Schweißnaht birgt Gefahren durch Feuchtigkeit.

Bei den benannten Fahrzeugen besteht die Gefahr, dass der Gasgenerator des Airbags an der Schweißnaht einen kleinen Riss oder mehrere Risse aufweise. Im ungünstigsten Falle ist es daher möglich, dass der Airbag nur zum Teil aufgeblasen würde und der Generator ins Wageninnere geschleudert werden kann. Dies berge ein potentielles Verletzungsrisiko für alle Insassen, sodass dieser Rückruf nötig war.

In Toyotas Herkunftsland Japan müssen übrigens die meisten Fahrzeuge in die Werkstätten, berichtete ein Konzernsprecher gegenüber der internationalen Automobilpresse. Insgesammt 743 Tausend Fahrzeugbesitzer müssen mit Ihren Toyotas in die Vertragswerkstädten. In Nordamerika werden immerhin 500.000 Fahrzeuge zum Check einberufen.

Rückruf ist kostenlos und wenig zeitaufwändig

Toyota führt diesen Rückruf freiwillig durch. Die betroffenen deutschen Halter werden angeschrieben und gebeten, sich anschließend mit ihrem Toyota Händler in Verbindung zu setzen. Der Werkstattaufenthalt ist für den Kunden selbstverständlich kostenlos und dauert voraussichtlich vierzig Minuten.

Ob Toyota sich mit diesem Rückruf Freunde bei seiner Kundschaft macht ist fraglich, zumal es – insgesamt weltweit immer wieder zu Problemen mit verbauten Komponenten des Herstellers kam. Auch wenn der Check samt Einbau nur 40 Minuten dauert, bedeutet es für den Kunden einen Aufwand. Die freie Zeit beim Autohändler zu verbringen dürfte zumindest den beschäftigten Besitzern wenig Freude bereiten. Auf der anderen Seite ist es auch als Serviceleistung von Toyota zu sehen. Der Absatzweltmeister veranstaltet die Rückrufaktion immerhin freiwillig um seine Kunden vor POTENTIELLEN Gefahren zu schützen. Einen Unfall gab es letztlich nämlich noch nicht.

Foto:Screenshot

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