Es scheint als wird das Jahr 2017 für die Spritpreise ein ähnliches auf und ab werden, wie es das Jahr 2016 schon war. Nach dem Spritpreishoch in den ersten Tagen des neuen Jahres gab es und gibt es jetzt schon wieder einen Schlingerkurs, was die Preisgestaltung angeht. Inzwischen differenzieren sich die Spritpreise jetzt schon entlang der Bundesländer zum Teil deutlich, wie es auch das Vorjahr zeigte.

So können sich die meisten norddeutschen Autofahrer über die niedrigsten Kraftstoffpreise in Deutschland freuen. Legt man die aktuelle ADAC Untersuchung zu Grunde, ist Benzin momentan in Mecklenburg-Vorpommern am günstigsten, dort kostet ein Liter Super E10 durchschnittlich 1,336 Euro.

Bremen ist Ausreißer

Auch im nordischen Hamburg, 1,337 Euro je L., auf Platz zwei und in Schleswig-Holstein, 1,344 Euro je L., auf dem dritten Platz ist Ottokraftstoff vergleichsweise preiswert. Ein Nordländer Bundesland hat offenbar keine Lust auf Sparkurs und ist damit letzter im Bundesländer-Ranking: In Bremen kostet der Ottokraftstoff im Schnitt 1,377 Euro.

Ein vergleichbares Preisgefüge zeigt sich beim Diesel Kraftstoff: Auf dem ersten Platz liegt Hamburg mit 1,149 Euro je Liter Diesel vor Mecklenburg-Vorpommern mit 1,151 Euro und Nordrhein-Westfalen (1,154 Euro). Und auch beim Diesel ist Bremen mit einem Dieselpreis von 1,217 Euro das teuerste Bundesland.

Hohe Preisdifferenzen auf kleinem Raum

Die in der ADAC Studie ermittelten Preise zeigen deutlich auf, wie groß teilweise die regionalen Preisunterschiede sind. Obwohl Bremen und Hamburg lediglich 100 Kilometer auseinanderliegen, tanken die Hamburger Autofahrer Dieselkraftstoff sieben Cent günstiger. Auch bei Benzin betragen die Unterschiede zwischen teuerstem und billigstem Bundesland rund 4,1 Cent.

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