Sind Ganzjahresreifen eine Alternative?

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Sind Ganzjahresreifen eine Alternative?

Die Reifenhersteller beginnen wieder damit, die Autofahrer in die Werkstätten zu lotsen. Sonntag werden die Uhren umgestellt und damit ist für viele nun endgültig der Winter eingezogen. Wie viele andere Automobilblogs, hat auch Autoankauf Online bereits darauf hingewiesen, dass es Zeit wird, die Winterreifen aufzuziehen oder aufziehen zu lassen. Und genau damit sind wir im Thema dieses Beitrags. Vielen Autofahrern geht der turnusmäßige Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen auf die Nerven. Einige wollen es auch vermeiden dafür extra in die Werkstatt zu fahren.

Mit Blick auf die demografische Kurve sind es vor allem ältere Autofahrer, die nicht mehr so fit sind, es in der Garage selbst zu machen. Die Frage, die einige sich daher stellen ist, ob es nicht Reifen gäbe, die man das ganze Jahr über am Fahrzeug belassen könne. Sicherlich gibt es die, allerdings stellen sie nur eingeschränkt eine Alternative für „echte Winterreifen“ da.

Warum Ganzjahresreifen keine Alternative für Winterreifen und Sommerreifen sein können.

Auch im Automobilbereich ist die „EierlegendeWollmilchSau“ noch nicht erfunden. Der Grund warum Ganzjahresreifen keine Alternative für Winterreifen und Sommerreifen sein können ist gleich durch mehrere Ursachen zu begründen. Die Saisonreifen unterscheiden sich durch zwei wesentliche Konstruktionsunterschiede.

Sommerreifen unterscheiden sich zum Einen durch eine andere Gummimischung von Winterreifen und verfügen zum Anderen über ein anderes Profilbild. Sie sind also sowohl chemisch als auch von ihrer Konzeption her sehr verschieden, weil eben genau auf die saisonalen Anforderungen abgestimmt.

Die jeweilig passende Gummimischung schafft optimalen Gripp und stellt das Fahrzeug auf die zu erwartenden Wetterbedingungen ein. Sommerreifen verfügen dabei über ein spritsparenderes flacheres Profil als Winterreifen, die ein tiefes Wasser und Eis verdrängendes Reifenprofil aufweisen.

Ganzjahresreifen sind für Pendler ungeeignet und gefährlich.

Wer beruflich viel unterwegs ist, für den sind Ganzjahresreifen ungeeignet. Letztlich spielt auch die Psychologie eine große Rolle. Denn die Reifen suggerieren durch ihren Namen eben genau eine Ganzjahreseignung, die jedoch nur bedingt gegeben ist. Die Haftung auf Frostböden ist letztlich geringer als es mit „echten Winterreifen“ der Fall wäre. Im Sommer verbrauchen die Ganzjahresreifen gerade bei Vielfahrern erheblich mehr Sprit, als eben spezielle Sommerreifen. Für Menschen, die also täglich über weitere Strecken auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, lohnt sich der zweimalige Wechsel im Jahr deshalb allein schon aus Sicherheitsgesichtspunkten. Und auch als Tipp zum Spritsparen ist der Reifenwechsel sinnvoll.

Warum gibt es die Ganzjahresreifen dann? Wer profitiert davon?

Richtig sinnvoll sind die ganzjährig fahrbaren Reifen für Fahrer in gemäßigten Zonen. Das heißt konkret für Fahrzeuge und Fahrer, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und keine Überlandfahrten oder Autobahnfahrten anstreben. Kleinwagen, die hauptsächlich für Kurzstrecken eingesetzt werden. In Regionen, die im Winter häufig verschneit sind, etwa in Nähe von Gebirgen, wird man mit Ganzjahresreifen dann allerdings auch in Stadt nicht weit kommen.

Es kann also festgehalten werden, dass Winterreifen – wenn überhaupt – nur für eine ganz kleine Zielgruppe geeignet sind. Für den produktiven Einsatz eines Fahrzeuges bietet sich daher immer ein zweimaliger Reifenwechsel an.

Foto: Wikimedia


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