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Auspuff

Die Nachricht, die nach Recherchen des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL am Wochenende die Runde machte, ist erschreckend und heftig genug, um bei allen in der Automobilindustrie eine leichte Panik hervorzurufen.

Ganz offenbar liegen Pläne und auch schon konkretere Papiere der Bundesregierung vor, Verbrennungsmotoren, ganz gleich welcher Spritsorte, aus dem Straßenverkehr in Deutschland zu verbannen. Und die Einschläge kommen näher: Schon bis zum Jahre 2030, also in nur noch 14 Jahren sollen Benzin und Diesel Autos keine Zulassungen mehr erhalten. Realistisch betrachtet ein wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Kraftakt, bei dem noch überhaupt nicht klar ist, ob dieser überhaupt leistbar ist. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität lässt sich festhalten, dass zumindest die Gesellschaft noch nicht zu einem solchen Fundermentalschritt – der Abkehr vom Verbrennungsmotor – bereit ist.

Verbraucher sind noch nicht bereit

Die Elektroprämie, mit der die Bundesregierung den Anteil von Elektrofahrzeugen in Deutschland erhöhen will, scheint hierbei ebenfalls keine Kehrtwende zu schaffen. Man könnte sagen, Sie liegt brach. In der überregionalen Presse streiten sich die Autoexperten über die Gründe für diesen Umstand. Vielfach erklären Journalisten die allgemeine Zurückhaltung der Deutschen in Puncto Elektromobilität, entlang der Lobbyarbeit der Automobilindustrie. Allerdings ist fraglich, ob dies allein der Grund dafür sein kann.

Zum jetzigen Zeitpunkt lohnt der Kauf eines Elektromobils schlichtweg nur für Nerds und Menschen, die ausschließlich in ihrem Nahumfeld unterwegs sind. Einkaufen in der Stadt, Kinder in die Schule Fahren, oder ein Blumenlieferdienst innerhalb der Stadt. Hier lässt sich Elektromobilität schon heute sehr gut nutzen. Geladen wird aber an der eigenen Steckdose, weil die Infrastruktur – sprich die Tankstellennetze noch überhaupt nicht systematisch ausgebaut sind. Auch die Reichweiten der Fahrzeuge sind mit durchschnittlich 250- 300 km noch viel zu gering, als dass die Autos einen Verbrennungsmotor ersetzen könnten.

Schwerlasttransporte und LKW’s

Wie sieht es darüber hinaus mit dem Güterverkehr aus? Zwar gab es auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge viel zu alternativen Antrieben zu bewundern, doch muss in Summe doch klar konstatiert werden, dass es sich auch hier um den Güterverkehr IN DER STADT gehandelt hatte. Die Gründe dafür dürften ähnlich gelagert sein, wie die Gründe für die Zurückhaltung bei den Privatleuten.

Probleme der Automobilindustrie nicht auf die Verbraucher abwälzen.

Wir von Autoankauf Online sind der Auffassung, dass die Probleme, die weitgehend ja durch die Automobilindustrie geschaffen wurden, jetzt nicht auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden dürfen. Dass Grenzwerte nicht eingehalten werden, ja dieses sogar manipulativ nach unten korrigiert werden und so die Innenstädte durch Dreckdiesel verseucht werden, ist kein Problem der Verbraucher, sondern ein Problem von Herstellern und Politik. Die geltenden Gesetze anzuwenden und die Abgaswerte penibel zu korrigieren und zu kontrollieren, würde zunächst schon einmal deutlich Abhilfe schaffen und die Emissionswerte deutlich mildern.

Der Vorstoß, hier mit der Brechstange voranzugehen verärgert den Bürger und wird zum Schluss ohnehin nicht funktionieren.


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