Foto: „obs/Shell Deutschland Oil GmbH/Eric Shambroom“

Der Drive zur Elektromobilität geht weiter. Nun beginnt auch ein Schlüsselunternehmen im Bereich der Mobilität mit der Vorbereitung zur „mobilen Energiewende“. So hat die Tankstellenkette oder, wenn man so möchte, der Mineralölkonzern Shell angekündigt noch in 2019 deutschlandweit 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen aufzustellen

EnBW Energie ist Stromlieferpartner von Shell

Für diesen ersten Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive hat Shell die EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Partner gewonnen. Geplant sind Ladeleistungen von 150 kW und mehr – und damit eine Verkürzung der Ladezeit auf wenige Minuten.

„Zukünftig werden Kunden ihr Elektroauto binnen weniger Minuten an Shell Stationen aufladen können“, sagt Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Im Zusammenspiel mit unserem Shop- und Serviceangebot schaffen wir so ein völlig neues Erlebnis für dieses Kundensegment und unterstützen damit auch den künftigen Ausbau der Elektromobilität. Die ersten 50 Stationen sind nur der Anfang.“

„Wir machen Elektromobilität mit Shell auch auf der Langstrecke einfach und zuverlässig“, erklärt Marc Burgstahler, der bei der EnBW den Bereich Elektromobilität verantwortet. „Im Sinne einer nachhaltigen Mobilität garantieren wir zudem, dass an den Säulen zu 100 Prozent Ökostrom geladen wird.“

Strom für 100km Reichweite laden in rund 8 Minuten

Das Unternehmen wird gemeinsam mit Shell Schnellladesäulen mit einer Ladeleistung von 150 kW und mehr errichten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sogenannten High Power Chargern (HPC) mit CCS-, CHAdeMO- und einem AC-Anschluss (Typ 2). Je nach Fahrzeugkonfiguration können dort zwei E-Fahrzeuge gleichzeitig mit 150 kW Strom für 100 km in rund sechs bis acht Minuten laden. Wenn nur ein E-Fahrzeug bei 300 kW lädt, verringert sich die Ladedauer von Strom für 100 km auf lediglich drei bis vier Minuten.

Shell unterstützt Energiewende

Mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung einerseits und die Klimaziele andererseits möchte Shell dabei helfen, mehr und zugleich sauberere Energielösungen bereitzustellen. Dafür hat Shell 2016 den Geschäftsbereich „New Energies“ gegründet, in den das Unternehmen jährlich ein bis zwei Milliarden US-Dollar investiert. Dabei liegt der Fokus auf alternativen Kraftstoffen und dem Ausbau des Stromgeschäftes. Schon heute bietet Shell an seinen Tankstellen neben Diesel und Benzin auch LPG, CNG, Wasserstoff sowie für Flottenkunden auch LNG und GTL an.


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