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Rotlichtverstoß

Statistisch betrachtet kommt es pro Jahr in Deutschland rund 260 000 Mal zu Rotlichtverstößen im Straßenverkehr. Die Strafen für das Überfahren einer roten Ampel sind dabei höchst unterschiedlich und sehr fallabhängig. Grundsätzlich sieht es für Rotlichtsünder aber eher schlecht aus.

Denn: Wer über eine rote Ampel fährt, erhält im besten Fall nur eine Geldbuße von rund 90 Euro und einen Punkt in Flensburg. Insofern die Ampel beim Überqueren der Kreuzung allerdings schon länger als eine Sekunde rot war, werden schon 200 Euro Geldbuße fällig. Doch dem nicht genug: Weiterhin kommen  zwei Punkte im Flensburger Zentralregister hinzu und obendrein darf der Sünder einen Monat lang den Führerschein abgeben.

Keine Günstige Angelegenheit also. Wer aber jetzt glaubt, dass diese Strafen schon das Ende der Fahnenstange darstellen, der irrt schon wieder. Es kann tatsächlich noch schlimmer kommen, auch wenn man wirklich nichts für den Rotlichtverstoß kann. Wurde nämlich beim Überfahren einer roten Ampel ein Verkehrsteilnehmer gefährdet, explodiert die Geldbuße auf horrende 320 Euro  bei den oben aufgeführten weiteren Konsequenzen.

Ausgefeilte Technik blitzt gleich zweimal.

Um Verkehrssündern auf die Spur zu kommen denken sich die Behörden – beim Rotlichtverstoß richtigerweise – immer komplexere Techniken aus. So werden Rotlichtverstöße bei einer modernen technischen Rotlichtüberwachung durch zweifaches Blitzen festgestellt. Zunächst wird die Kamera ausgelöst, wenn die Haltelinie der Ampel überquert wurde. Es blitzt erneut, wenn das Auto über den Kreuzungsbereich gefahren ist.

Bremst der Fahrer kurz nach dem Überfahren der Haltelinie massiv und setzt ggf. sogar zurück, liegt grundsätzlich erst einmal kein Rotlichtverstoß vor. Dies ist aber weitgehend Ermessensache der Polizei. Letztlich kann diese nämlich einen Rotlichtverstoß und die entsprechende Zeitüberschreitung  auch ohne Beweisfoto zur Last legen und dieses vor Gericht behaupten.

Ein Gelblichtverstoß ist dagegen eher harmlos

Wer hingegen eine Gelbe Ampel überfährt, der hat nur mit einem Bußgeld in Höhe von rund 15 Euro zu rechnen. Die Gelbphase ist abhängig von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der befahrenen Straße. Bei einem Tempolimit bis 50 km/h beträgt die Gelbphase nur rund drei Sekunden. Bei Straßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h schon vier und letztlich bei 70 km/h fünf Sekunden.

Wer auf eine gelbe Ampel zufährt, sollte also nicht ,wie gemeinhin propagiert, noch Gas geben. Gelb signalisiert schließlich, dass der Fahrer auf das nächste Lichtzeichen nämlich das Rotlicht zu warten hat. Nur, wer schon unmittelbar vor der Ampel ist und eine gefährliche Bremsung riskieren würde, darf Gas geben und weiterfahren.


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