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Im Zuge der Gerüchte der Abgasmanipulation auch bei anderen Herstellern will nun der PSA-Konzern, Hersteller der französischen Automarken Peugeot und Citroën im kommenden Jahr ganzheitlich zunächst die Verbrauchsdaten aller Modelle im Fahrbetrieb messen und bis Anfang des Jahres 2017 auch den Schadstoffausstoß seiner Autos öffentlich machen.

Offenbar niemals Abgasmanipulationen im französischen PSA Konzern

Dem PSA Konzern zur Folge, habe man niemals bei Abgasmessungen der Marken Peugeot und Citroën manipuliert. Eine Software, wie sie bei VW, Audi und Porsche zum Einsatz gekommen sein soll, hat es in Frankreich, eigenen Angaben zur Folge, konzernweit nie gegeben. Nun sollen die wichtigsten Autos beider Marken diese Aussagen bei einer Langzeitmessung des Spritverbrauchs in alltäglichen Nutzungsszenarien auf öffentlichen Straßen bei Paris unterzogen werden. Getestet werden sollen die Fahrzeuge auch auf den Ausstoß von gefährlichen Stickoxiden.
Wie der Konzern mitteilt, sollen derartige Messverfahren über Standardroutinen in den Prozess der Qualitätssicherung bei Peugeot und Citroën überführt werden.

Transparenz durch unabhängige Prüfinstitute und eine Umweltorganisation

Um maximale Transparenz und Unabhängigkeit bei den Messungen gewährleisten zu können wurde vom PSA-Konzern ein starker Partner gesucht. Dieser sei nun die unabhängige NGO Transport & Environment, die sich durch unablässigen Einsatz in ganz Europa bereits seit einiger Zeit für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik einsetzt.Auch auf methodischer Seite, sprich für die Durchführung von Messungen hat sich der PSA Konzern Hilfe bei einem renommierten Institut geholt. Derzeit sei das Unternehmen in Verhandlungen mit Bureau Veritas, dass die Testergebnisse auswerten, interpretieren und letztlich auch validieren soll.

Der PSA- Konzern zeigt damit geradezu vorbildlich, wie man in der Krise von Wettbewerbern seine eigenen Trümpfe ausspielt. Auch die Restrukturierung und die Sanierung des angeschlagenen Konzerns laufen erfolgreich und gehen Medienberichten zur Folge schneller als geplant voran. Dem Konzern ist dies zu gönnen. Leider war es dem Konzern in der Vergangenheit nicht geglückt, langfristig zuverlässige Autos zu fertigen. Viele „Kinderkrankheiten“ und Ausfälle führten zur Abkehr vieler Fans von den optisch einzigartigen Autos.

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