Porsche verbaut ab 2016 nur noch Saugmotoren

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Porsche verbaut ab 2016 nur noch Saugmotoren
Das Imperium wackelt am Kabel. So treffend wie süffisant könnte man beschreiben, was Porsche mit seinem Flaggschiff Carrera 911 nun plant. Ab dem Jahr 2016 wollen die Zuffenhausener Sportwagenbauer nur noch Turbomotoren verbauen und den guten „alten“ Saugmotor aus den 911er Modellen verbannen. All das findet unter dem Vorzeichen der Effizienz statt. Turbomotoren sind dafür bekannt viel Leistung zu bieten und dabei gleichzeitig weniger zu verbrauchen. In Zeiten von Elektromobilität und der neuen Hinwendung zur Natur, eine gute Maßnahme. Auch im Zusammenhang mit dem VW Abgasskandal, indem die Konzernschwester Porsche unweigerlich mit verwickelt wird, ist diese Maßnahme sicherlich zumindest bei Ökologieinteressierten Porschefahrern eine vertrauensbildende.

Grundsätzlich, so lässt sich vermuten, dürfte der Vorstoß, den Saugmotor durch den Turbomotor zu ersetzen aber auf Gegenwind bei den eingefleischten Porschefahrern stoßen. Schließlich ist ein Porsche ja ein Porsche, weil ein Porsche ein Porsche ist. Was verwirrend klingt, soll nichts Anderes bedeuten, als dass Porschefahrer sich ungern an Konzeptveränderungen anpassen, bzw. diese unkritisch akzeptieren. Das war damals schon so, als Porsche beim Upgrade zum 997 die luftgekühlten Porschemotoren gegen eine effizientere Wasserkühlung ersetzt wurden. Das Upgrade von damals hallt bis heute nach. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind hervorragend gepflegte 993 luftgekühlte Porsche Carreras‘ nämlich eigentlich unbezahlbar. Wenn man ein Liebhaberstück kaufen möchte sind die Autos in der Regel teuer als ein nagelneuer Porsche Boxster. Ob die alten Saugmotoren heute in Zukunft ebenfalls derartige Liebhaberpreise erzielen werden, steht heute noch in den Sternen.

Großartiger Klang auch ohne Saugmotor

Was heute allerdings schon sicher beschreibbar ist, ist der Preis. Der neue Porsche 911 wird zwar schneller und gleichzeitig dabei sparsamer, jedoch auch signifikant teurer. Nebenbei müssen die Porschefans auch noch fürchten, dass Sie mehr zahlen für weniger Sound, der ja im Zentrum des Porscheerlebnisses steht. Aber weil Porsche seine Kunden kennt, wird der Hersteller nicht müde zu betonen, dass beim Turbomotor keine Sounddefizite hinzunehmen sind. Alles bleibt also besser könnte man meinen. Allerdings nur für Kunden, die über das notwendige Kleingeld verfügen. Die Preise sind letztlich für viele unerschwinglich.

Alles bleibt besser bei Porsche. Aber wird teurer.

Die Preise steigen im Einstieg für das Carrera Coupé auf 94.344€. Das sind 4.000€ mehr als beim derzeitigen Modell. Das Carrera S Coupé wird mit dem neuen Turbomotor 108.505€ kosten. Naja, vielleicht spart man beim Spritverbrauch das Geld über die Zeit wieder ein. Auch wenn nicht anzunehmen ist, dass die Leute, die sich für einen solchen Porsche entscheiden darauf angewiesen sind, darüber nachzudenken.

Foto: Porsche AG


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