Foto: Rudolf Stricker Wikimedia

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Unehrlichkeit lohnt sich bekanntlich in den seltensten Fällen. Wer heute aufmerksam die Autopresse verfolgt hat, der wird mitbekommen haben, dass vermeintliche Gerechtigkeit nun erstmals für eine Porsche-Dieselfahrerin wiederfahren ist. Diese hatte nämlich gegen Porsche geklagt, weil der Stuttgarter Automobilhersteller eine illegale Abschaltautomatik in dem Fahrzeug verbaut hatte und sie deshalb ständig das Damoklesschwert des Fahrverbotes durch das Kraftfahrt Bundesamt über sich schweben hatte.

Richter geben Klägerin recht. Porsche soll zahlen

Dem Automobilhersteller fallen die Manipulationen nun teuer auf die Füße. Denn die Richter gaben der Klägerin vollumfänglich recht und verurteilten Porsche dazu den Porsche Cayenne Diesel aus dem Baujahr 2004 zurückzunehmen. Glück für die Klägerin: Neben dem Kaufpreis muss Porsche auch noch eine Art Strafe zahlen. Das Gericht sprach der Porsche Besitzerin nämlich noch Zinsen in Höhe von 5% zu. Die Klägerin erhält nun 59.000 € zuzüglich der eben benannten Zinsen zu.  Diese Summe entspricht dem Kaufpreis des Fahrzeugs abzüglich einer Nutzungsgebühr für die Verwendung des Fahrzeuges in den letzten Jahren.

Porsche sieht sich im Unrecht und will sich wehren

Porsche sieht sich bei dem Urteil im Unrecht und will sich gegen den Richterspruch wehren. Der Automobilhersteller findet das Urteil „rechtsfehlerhaft“, zumal – so der Konzern – durch das eingespielte Softwareupdate, die betreffende Problematik beseitigt wurde.

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