Foto: Wikimedia

Obwohl es in diesem heißen Sommer etwas ruhiger um den Dieselskandal bei VW geworden zu sein scheint, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Köpfe des wohl größten Umweltbetrugs in der Automobilgeschichte.

Martin Winterkorn der Ex-Vorstandsvorsitzende von VW scheint dabei erneut ins Visier der Ermittler geraten zu sein. Wie die überregionale Fachpresse berichtet, soll Winterkorn hohe Summen Geld in die Schweiz überwiesen haben. Unter anderem soll seine Ehefrau zu den Begünstigten der Millionenbeträge gehören, die von einem deutschen Sparkonto auf ein Schweizer Bankkonto geflossen sind. In der überregionalen Presse ist von einem Betrag über 10 Mio. Euro die Rede, der in den letzten beiden Jahren nach und nach in die Schweiz geflossen sein soll.

Mögliche Steuerhinterziehung.

Grundsätzlich ist an der Tatsache, Geld in die Schweiz zu überweisen nichts Verwerfliches. Solange es sich um das Eigentum des Überweisenden handelt und das Geld in Deutschland ordentlich versteuert wurde, sollte man sein Geld hinschicken dürfen, wohin man möchte. Es ist schlicht eine Privatangelegenheit. Dieser Meinung ist auch der Anwalt von Winterkorn, der den Sachverhalt ähnlich kommentiert.

Journalisten vermuten Notgroschen.

Die Journalisten vermuten, das Winterkorn, der durch den Skandal, sollte man ihm schwerwiegende Versäumnisse nachweisen, in der Haftung steht, einen „Notgroschen“ anlegen möchte, damit er nach einer Verurteilung nicht ohne Geld dasteht.

1 Antwort

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.