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Nach ganz aktuellen Meldungen verschiedener Nachrichtenagenturen steckt auch Audi bis zum Hals im Sumpf der fortwährenden Abgas Affäre. Die Konzern Schwester von Volkswagen soll nach Angaben der kalifornischen Umweltbehörde CARB eine zusätzliche illegale Manipulationssoftware Version in einem Audi V6 Motor vorgefunden haben.

Dieses berichtet auch die Zeitung „Bild am Sonntag“ in ihrer heutigen Ausgabe.
Angeblich habe Audi die Software auch zur Manipulation von Diesel- und Benzinmotoren zum Einsatz gebracht.

Audi schweigt und verweist auf den allgemeinen Diskurs zum Abgasskandal

Wie Spiegel Online berichtet, haben sich die Konzernsprecher auch auf konkrete Nachfrage hin nicht zum konkreten und neuerlichen Softwarefund durch die kalifornische Umweltbehörde geäußert sondern schlicht auf die noch andauernde Diskussion zum Abgasbetrug in den vereinigten Staaten geäußert.
Der Ingolstädter Automobilhersteller hatte sich über einen langen Zeitraum gegen die Vorwürfe, seine Abgaswerte bei verkauften Fahrzeugen in den USA manipuliert zu haben, gewehrt. Nun allerdings sieht es so aus als drohe dem Konzern ein finanzielles Fiasko.

In den USA kann es notwendig werden, die manipulierten Fahrzeuge von den Eignern zurückzukaufen. Ein Schaden, den man wohl heute realistisch noch gar nicht einzuschätzen vermag. Zunächst hatte Auto in Abrede gestellt, dass die 3-Liter Fahrzeuge keine Manipulationssoftware verwenden würde, was sich letztlich als falsch herausstellen sollte.

Software erkennt an Lenkradstellung ob sich das Fahrzeug auf der Straße oder Prüfstand befindet

Beim neuen Vorwurf sind Audi Fahrzeuge mit einem speziellen Automatikgetriebe betroffen, die ganz offenbar erkennen, ob sie sich auf der Straße befinden oder auf einem Prüfstand und vermutlich ihre Abgase entsprechen regulieren.

Ein weiterer Indikator für die Unterscheidung zwischen Prüfstand und Straße solle Medienberichten zur Folge das Lenkrad sein. Werde dies nicht bewegt, stelle sich der Motor eine Prüfstandtaugliche Abgasregulierung ein.

Werde es hingegen um mehr als 15 Grad bewegt, schalte die Software in einen anderen Modus und das Fahrzeug stoße deutlich mehr Emissionen aus und verbrauche auch mehr Kraftstoff.
Vor allem kraftvolle Audi-Motoren seien von der Steuerungssoftware betroffen, bzw. setzen diese ein. Wie es scheint, bahnt sich für den Konzern in den Staaten damit nun ein richtiges Fiasko an.


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