Lohnt der Kauf eines Gebrauchtwagens ?

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Lohnt der Kauf eines Gebrauchtwagens ?

Der Wertverlust von Neuwagen ist heutzutage zum Teil ruinös. Wer heute einen Neuwagen im Autohaus abholt und ihn einmal um selbiges herumfährt, kann sich im schlimmsten Fall schon einmal von knapp 10.000 Euro seiner Investition verabschieden. Der Vorteil eines Neuwagenkaufs liegt aber dennoch auf der Hand. Beim Kauf beim Autohändler des Herstellers weiß man in aller Regel, dass man auch ein fabrikneues Fahrzeug bekommt. Die funkelnagelneuen Teile am Fahrzeug versprechen für die kommenden Jahre erst einmal absolute Zuverlässigkeit mit Blick auf die Ausfallsicherheit. Umfangreiche Garantie Verpflichtungen der Automobilhersteller tun ihr übriges, um auf der sicheren Seite zu sein. All das hat natürlich seinen Preis und wie angesprochen nagt auch noch der Werteverlust, der in den ersten Monaten nach dem Kauf am höchsten ist, am Wert des Wagens. Viele trauen sich schon direkt nach dem Kauf des Fahrzeuges nicht mehr die Frage nach dem Wert des Wagens zu stellen, die Antworten sind zum Teil erschreckend.

Während der Ankauf von Tageszulassungen noch in Ordnung geht, weil es im Grunde ein Marketinginstrument ist, um den Neuwagenpreis zu senken, ist der Ankauf von Gebrauchtwagen für Privatleute immer mit einem Risiko verbunden. Gebrauchte Autos zu kaufen ist, egal wie vorsichtig man dabei vorgeht, immer der Kauf einer ‚Black Box“. Was mit dem gebrauchten Fahrzeug vorher passiert ist , ist trotz Scheckheft nur näherungsweise zu ergründen. Das Argument „Der Wagen wurde nur von einer alten Omi gefahren“ entlarvt ein DEKRA Prüfer schnell als Floskel. Wenn das bei einer TÜV-Prüfung weit nach dem Gebrauchtwagenankauf passiert, kann das durchaus zu spät sein und teuer werden. Das Problem an äußerlich gepflegten Gebrauchtwagen liegen nämlich immer unter der Haube. Tachomanipulation bietet sich zum Beispiel bei einem äußerlich gut erhaltenen Fahrzeug besonders an. Einem glänzenden Lack und unversehrtem Interieur nimmt man die gefaked-geringe Laufleistung schließlich eher ab, als einer angeranzten und „rundgefahrenen“ Karre.

Der langfristige Betrieb eines Gebrauchtwagens kann zur Kostenfalle werden.

Aber auch bei einem seriös erworbenen Fahrzeug bei dem alle Angaben korrekt gemacht wurden, kann der langfristige, intensive Gebrauch zu einer finanziellen Herausforderung werden. Auch wen die Grundsubstanz des Gebrauchtwagens in Ordnung ist, beginnen ab ca. 120.000 Tsd. Kilometer Laufleistung die ersten Verschleißerscheinungen. Vor allem die Bremsen müssen erneuert und der Motor gewartet werden. Stoßfänger und Elektronikbauteile, warten nur darauf ausgewechselt zu werden. Und das sind noch die bezahlbaren und damit hinnehmbaren Makel. Sobald sich die Verschleißerscheinungen in Richtung Getriebe verschieben, wird es in der Regel teuer. Geht die Kupplung kaputt, was bei der Laufleistung schon einmal passieren kann, sind beim Vertragshändler in der Regel schnell 1000 Euro fällig. Zündspulendefekte sind bei Gebrauchtwagen ebenfalls keine Seltenheit, und auch nicht billig.

Mängel an Gebrauchtwagen sind nicht vorhersehbar

Das tückische an der Sache, ist die Unvorhersehbarkeit von Mängeln, was Gebrauchtwagen nicht nur schnell zu einer Kostenfalle werden lässt, sondern sie auch zur Gefahrenquelle macht. Ein unzuverlässiges Auto ist nicht ungefährlich, vor allem wenn man damit viel auf der Autobahn unterwegs ist. Letztlich muss man bedenken, dass die meisten hochpreisigen Gebrauchtwagen von Mercedes, etwa die S-Klasse, zwar günstig im Ankauf sind, aber aufgrund Ihrer Einstufung als Luxusfahrzeug relativ teuer im Unterhalt sind. Geht bei einer gebrauchten S-Klasse etwas  kaputt bei neueren Modellen der Gang zum Vertragshändler unerlässlich. Und dann wird es richtig teuer. In der Regel sind alle Garantie Leistungen läbgst Vergangenheit und die Kosten schlagen voll ins Kontor. Oft lohnt es sich dann mit dem spitzen Bleistift zu rechnen und man stellt unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Problematik fest, dass es möglicherweise vielleicht günstiger wäre, ein Fahrzeug neu zu leasen, als es gebraucht zu kaufen.

Vor allem bei Fahrzeugen der Luxusklasse  ist man als Privatkunde dabei durchaus besser beraten. Als gewerblicher Kunde sollte man zumindest bei Flottenfahrzeugen von Gebrauchtwagen ohnehin Abstand nehmen. Hier wären die Risiken für das Unternehmen rein kostentechnisch absolut unkalkulierbar und daher unverantwortlich.

Foto: Wikimedia Creative Commons


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