Spritpreise ADAC

Erstmals in diesem Jahr 2016 lohnt es sich wieder vor einem Volltanken die Spritpreise der heimischen, sprich regionalen Tankstellen zu kontrollieren.

Brent-ÖL pro Tonne im Aufwärtstrend

Wer es nämlich beim täglichen Pendeln zur Arbeit auf den bunten Anzeigetafeln der Mineralöl Gesellschaften noch nicht selbst gesehen hat, der kann im aktuellen Spritpreis Monitor des ADAC davon Notiz nehmen. Die Spritpreise ziehen kräftig an. Das Brent-Öl hat erneut deutlich angezogen, was sich natürlich bundesweit wieder negativ auf die Spritpreise auswirkt. Und dabei gilt der Preisanstieg für ausnahmslos jede Kraftstoff Sorte.

Konsequente Auswahl der günstigsten Tankstelle hat kollektive Bedeutung

Der ADAC weist darauf hin, dass das Vergleichen an der Tankstelle nicht nur für Ihren eigenen Geldbeutel und für den Moment von Bedeutung ist, sondern eine kollektive Bedeutung hat. Wenn nämlich alle Autofahrer in Deutschland konsequent an der ihnen am günstigsten zur Verfügung stehenden Tankstelle tanken würden, so würde sich das auf das Preisniveau insgesamt auswirken und bundesweit die Preise wieder nach unten drücken.

Preise ziehen spürbar an

Der Blick auf die Preise zeigt auch , dass dies langsam tatsächlich wieder notwendig wird. So verteuerte sich Super-Kraftstoff E10 in der Wochenfrist um stattliche 1,9 Cent pro Liter und kostet derzeit im Tagesdurchschnitt 1,323 Euro. Noch gravierender ist allerdings der Anstieg des Preises beim Diesel-Kraftstoff. Der Liter Diesel kostet ganz aktuell im Mittel genau 1,134. Dies ist ein Preisanstieg gegenüber der Vorwoche von insgesamt 2,4 Cent.
Derzeit ist eine Entspannung am Sprit, bzw. Ölmarkt nicht in Sicht. Im Gegenteil; vielmehr sind durch die weltwirtschaftliche Spannungen – auch mit Blick auf die angespannte Situation zwischen Russland und den USA – eher weitere Preisanstiege zu erwarten.

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