Foto: ZDK

Das Geschäft mit Gebrauchtwagen läuft momentan für rund ein Viertel (23,8%) der Automobilhändler schlecht. Das ergibt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) für das laufende erste Quartal 2018.

Auslastung der Werkstätten etwas positiver

Im letzten Jahr notierte dieser Wert mit 14,6 % geringer. Gute Noten für den Handel mit Gebrauchten erteilen derzeit nur 19,7%  der befragten Händler ( Letztes Jahr 23,6 %), für 56,5 % läuft das Geschäft befriedigend (Vorjahr 61,8 %). Von den drei Geschäftsfeldern erzielt zurzeit die Auslastung der Werkstätten die besten Werte, gefolgt vom Neuwagengeschäft. Der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche liegt bei 95,7 Punkten und damit um 1,5 Punkte niedriger als noch vor zwölf Monaten (97,2).

Geschäftserwartungen zwar optimistisch aber vergleichsweise gedämpft

Etwas optimistischer, doch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gedämpfter sind die Erwartungen für den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2018. So liegt der Index-Wert über alle drei Geschäftsbereiche bei 107,5 Punkten und damit so niedrig wie seit 2015 nicht mehr (108,9). Im Gebrauchtwagensegment erwarten 32,6 % ein gutes Geschäft (Vorjahr 41 %), 56,5 % gehen von einem saisonüblichen Verlauf aus (Vorjahr 56,9 %), und mit einem schlechten Geschäft rechnen immerhin 10,9 % (Vorjahr 2,1 %).

Dieselskandal hat Einfluss auf die schlechten Werte

Nach Meinung des ZDK sind diese Zahlen auch auf das teilweise zum Erliegen gekommene Geschäft mit gebrauchten Diesel-Fahrzeugen zurückzuführen.

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